Freitag, Juni 23, 2017

Mit einem Fahrrad raus aus der Armut

Weite Entfernungen in die Schule, zum nächsten Krankenhaus oder zum Markt machen es vielen Menschen in unseren Projektländern unmöglich, am Leben teilzunehmen und sich selber zu helfen. Ob Fahrrad, Schulbus, Lastauto oder Motorrad: Jede Spende für ein Transportmittel eröffnet Wege aus Armut und Not.

Der 16-jährige Godsway aus Ghana ist ein Beispiel dafür, wie sich das Leben durch das Geschenk eines Fahrrades verbessern kann. 

Godsway kommt auf seinem neuen Fahrrad zur Schule


Projektleiterin Verena Rösslhumer schildert: „Godsway besucht in Ghana die Junior High School. Er ist sehr motiviert und zielstrebig, doch leider kam er jeden Tag zu spät in die Schule. Warum? Zu seinem Dorf führt keine Straße, um ihn mit dem Schulbus abzuholen und der Fußmarsch ist beschwerlich und lang. Nun hat ihm sein Pate ein Fahrrad finanziert, damit er den Schulweg rascher bewältigen kann. Das Ergebnis ist erfreulich. Nun kommt Godsway jeden Tag pünktlich in die Schule und erspart sich die tägliche Strafaufgaben fürs „zu spät“ kommen. Er verpasst nichts vom Unterricht, kommt früher wieder nach Hause und gewinnt somit mehr Zeit um die Hausaufgaben zu erledigen und um seinen Eltern auf der Farm zu helfen.“

Um wie Godsway möglichst vielen Menschen in Ghana, Uganda, Indien, Nigeria und Rumänien zu helfen, bittet wir um Spenden für „Mobilität gegen Armut“. Als Dank erhalten Spender später ein Foto von dem Transportmittel, das durch ihre Spende finanziert wurde. 

Fahrrad als Sachspende
Wer selber ein gebrauchtes, aber halbwegs fahrtaugliches Fahrrad als Sachspende herschenken möchte, kann dies in unseren ora-Sammelstellen in Andorf, Gallspach, Grieskirchen, Ardagger, Leogang oder bei einer ora-Sammlung tun. Wir sind dankbar für jedes Transportmittel! 

Mittwoch, Juni 14, 2017

Der Traum vom ora-Sommerlager

Sport und Spaß gehören dazu: Hier ein Bericht aus 2016.
Mit großen Schritten kommen die Sommerferien näher. Nicht nur die Kinder in Österreich freuen sich auf die schulfreie Zeit: Auch unsere Schützlinge in Rumänien träumen schon seit Monaten von den Ferien. Denn in den Ferien finden auch die ora-Sommerlager statt. 


Heuer möchten wir 400 Mädchen und Jungen aus verschiedenen Orten Rumäniens den Aufenthalt in einem ora-Sommerlager ermöglichen. Unsere Projektpartner sind mitten in den Vorbereitungen: die Quartiere sind bestellt, das Programm wird organisiert und die Familien der Kinder besucht und eingeladen. Auch mit unseren Hilfstransporten werden laufend wichtige Utensilien, wie Lebensmittel, Bastelmaterial und Spiele nach Rumänien gebracht.

ora-Projektpartner Arpi Szász, der dieses Jahr vier Freizeiten für insgesamt 180 Kinder organisiert, schreibt: "Für viele Kinder ist das Sommerlager die einzige Möglichkeit einen Ausflug zu machen, mal zu entspannen und zu erleben, dass sie "normal" sein können. Denn für unsere Schützlinge bedeutet dieses "normal" sein, so wie andere rumänische Kinder zu sein, die in den Ferien Ausflüge machen, Zeit für Spiel haben und die freie Zeit genießen können." 

Solche Tage der Normalität möchten wir diesen 400 Mädchen und Jungen schenken. Mit 45 Euro sind die Kosten für ein Kind abgedeckt. Könnt ihr uns mit einer Spende helfen, den Traum dieser Kinder wahr zu machen? Danke! 
Das erste Lager bei Arpi beginnt bereits am 25. Juni!

Ein tolles Video von letztjährigen ora-Sommerlagern gibt es hier...
Einen Bericht von 2016 findet ihr hier...

Freitag, Juni 09, 2017

Ghana: Segen für das neue Schulgelände

Unser Traum von einer eigenen Grundschule neben der bereits bestehenden Vorschule in Koforidua, Ghana, wird Wirklichkeit! Mit einer einfachen Zeremonie wurde das Schulgelände vor Baubeginn vom örtlichen Pfarrer gesegnet. Die Kinder begleiteten den Segen mit Gesang.

video

Ab Herbst 2017 sollen im neuen Schulgebäude die Klassen 1 bis 3 unterrichtet werden. Dieser erste Bauabschnitt kostet voraussichtlich 30.000 Euro. Wir danken für die bereits eingegangenen Spenden über 11.000 Euro für dieses Projekt! Doch weiterhin brauchen wir die Unterstützung vieler, um die dringend benötigte Schule fertig zu stellen.
Helfen Sie mit einer einmaligen Spende für den Schulbau oder mit einer Patenschaft für ein Schulkind aus unserer Little Flower Schule! Danke.

Fotos von den ersten Bautagen hier...

Hier haben wir über den Schulbau im Herbst berichtet.

Montag, Mai 22, 2017

So wird Ihre Sachspende "mehr"

Hristo und Ruska (links) mit fleißigen Helferinnen aus Ardagger.
Fotos aus Bulgarien hier...
ora-Projektpartner Hristo Cholakov hat Ende April gemeinsam mit seiner Frau Ruska und ora-Obmann Hanspeter Hofinger an fünf Standorten in Österreich und Deutschland über ihre Arbeit in Bulgarien berichtet. Wir sind dankbar über das rege Interesse und die große Hilfsbereitschaft so vieler Menschen, die durch das Sammeln von Sachspenden Menschen in Ländern wie Bulgarien, Rumänien oder Albanien unterstützen.

Aus jeder Sachspende wird "mehr"
Etwa 60 Hilfstransporte pro Jahr schicken wir zu Hristo Cholakov nach Gabrovo in Bulgarien. Lange war er auf der Suche nach Möglichkeiten, um den größten Nutzen aus den gespendeten Waren zu ziehen und um Menschen tatsächlich langfristig aus Armut und Not zu holen. So hat er den Betrieb BIB gegründet. Heute beschäftigt der gemeinnützige Betrieb 100 Personen und betreibt 40 Second-Hand-Geschäfte im ganzen Land.
Mit dem erwirtschafteten Gewinn kann das Team von Hristo wöchentlich etwa 200 Familien mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen, monatlich ein Heim für Kinder mit schweren Beeinträchtigungen mit Windeln und Kindernahrung unterstützen und vielen weiteren Menschen in Not helfen.
Hinzu kommt, dass es den ärmsten Bulgaren möglich ist, in den BIB Geschäften zu niedrigen Preisen einzukaufen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die Menschen es mehr schätzen, sich selber etwas zu leisten anstatt auf Almosen angewiesen zu sein.
Durch diesen Weg werden Sachspenden zu einem viel größeren Wert umgewandelt.

Wir danken Hristo und Ruska für ihren Besuch bei uns!
Es war ermutigend, neue Berichte zu hören und wir danken allen, die uns mit Sachspenden und organisierte Sammlungen helfen, in Ländern wie Bulgarien langfristig zu helfen!
Mehr Fotos aus Bulgarien hier...



Dienstag, Mai 16, 2017

GigANTENrennen für albanische Familie

Die Schülerinnen und Schüler der 7BV des BORG Schärdings laden zum 1. Schärdinger GigANTENrennen, um mit dem Erlös einer albanischen Familie in Not unter die Arme zu greifen.

Jede Ente hat eine Nummer.
Welche wird das GigANTENrennen gewinnen?
Das "Entenrennen" findet am Freitag, 19. Mai in Schärding statt. 1000 nummerierte Holz-Enten werden um 14 Uhr von der Pram-Brücke in der Nähe des SK-Platzes in die Pram geworfen. Der Besitzer jener Ente, die als erste die Ziellinie überquert, gewinnt ein nagelneues Samsung Galaxy S7, gesponsert von Handyshop Schärding. Vor Ort wird sowohl für das leibliche Wohl (Kuchen und Getränke) als auch für gute Stimmung gesorgt. Um 2 Euro kann bei den Schülern oder direkt vor Ort eine Holzente "erworben" werden, die ins Rennen geschickt wird.

Der gesamte Erlös der Veranstaltung geht an Familie Marku, die im Norden Albaniens lebt. Die Witwe Marku lebt mit ihren zwei geistig beeinträchtigten Töchtern unter ärmlichsten Verhältnissen. Die Spende dient der dringenden Renovierung des Hauses. Außerdem wird in der letzten Schulwoche ein Teil der Schärdinger SchülerInnen direkt vor Ort bei den Bauarbeiten in Albanien mithelfen.

Die SchülerInnen der Klasse 7BV freuen sich auf eure Unterstützung und hoffen, möglichst viele Interessierte und Begeisterte vor Ort anzutreffen.

Wir wünschen viel Erfolg!

Hier geht's zum Bericht in der Bezirksrundschau.

Mittwoch, Mai 03, 2017

Briefe vom Patenkind

Zehn Briefe von Patenkindern aus Indien erreichten uns letzte Woche per Post, die wir nun an die entsprechenden Paten weitergeleitet haben. Mit liebevollen Zeichnungen, makelloser Handschrift und persönlichen Worten bedanken sich die Patenkinder und geben Einblick in ihr Leben. Welche Freude!

Brief von Gokul
ora-Mitarbeiter Matthias Kell, der mit seiner Familie ebenso ein Patenkind in Indien unterstützt, teilt den schönen Brief mit uns. Der 12-jährige Gokul schreibt:
"Ich habe euren Brief mit wunderbaren Weihnachtswünschen, der Schokolade und der feinen Girlande als Geschenk erhalten. Die Schokolade habe ich mit meiner Mutter und meinem Bruder geteilt. Die wunderschöne Girlande freut mich besonders! Ich habe sie mir umgehängt und bin auf und ab getanzt. Ich schätze mich glücklich, euch als meine Patenfamilie - Vater, Mutter, Brüder und Schwestern - zu haben. Gott ist so gut! Ich danke euch.
Ich bin leider kein gesunder Junge. Ich habe oft Fieber, Kopfweh, Erkältungen und Husten. Ordensschwester Caroline bringt mich oft ins Krankenhaus zur Behandlung. Auch meine Mutter ist schwach. Ich helfe ihr wenn möglich, hole Wasser, wasche ab, gehe einkaufen. Es gab immer noch keinen Regen und das Trinkwasser ist knapp. Deshalb gibt es auch keine Arbeit für meine Mutter auf den Feldern. Es ist eine schwere Zeit für meine Familie. In diesen schweren Zeiten ist eure Hilfe für uns eine große Ermutigung. Mit eurem Geld wird mein Schulbesuch ermöglicht und Essen und Kleidung gekauft.
Weihnachten und Pongal haben wir ehrwürdig mit meinen Freunden vom Kinderparlament gefeiert. Ich habe sogar einen kleinen Preis gewonnen, weil ich den anderen geholfen habe, die Einheit in der Gruppe zu wahren und den Versammlungsort sauber zu halten. Ich lerne sehr viel im Kinderparlament für mein Leben und ich fasse Mut und Vertrauen in mich selber.
Meine Mutter und Bruder senden auch liebe Grüße. Euer Gokul"


Die große Trockenheit
Viele Kinder schreiben von den großen Problemen, die ihnen die Trockenheit macht. Seit einem Jahr hat es in Südindien nicht geregnet. ora-Projektleiterin Sr. Ephrem in Indien schreibt: "Überall beten die Leute für Regen, denn das Wasser ist knapp. Aufgrund der Hitzewelle sterben nicht nur Tiere sondern auch Menschen. Nichts kann angebaut werden und die Analphabeten, die meist von einer kleinen Landwirtschaft leben, haben nichts zum Überleben. Sie müssen lange Wege zurückelgen, um einen Krug Wasser zu holen. Manchmal haben wir tagelang keinen Strom. Das Leben ist sehr, sehr beschwerlich geworden. Wie können wir ohne Wasser leben?
Bitte betet für Indien, für gute Regenfälle. Die Regierung kann nichts tun. Bitte betet für unser Land!"


Mittwoch, April 19, 2017

"Mama Aghila" braucht ein Fahrrad

Wenn Aghila in der Ferne zu sehen ist, laufen ihr die Kinder aus dem Dorf in Südindien bereits freudig entgegen und rufen „Mama Aghila“. Kinder und ihre Familien lieben die 46-jährige Sozialhelferin. Sie vertrauen Aghila, denn die Sozialhelferin weiß, was Armut und Not ist. Als ihr Ehemann vor zehn Jahren ein Pflegefall wurde, musste sie in ihrer Not ihren 12-jährigen Sohn zum Geldverdienen schicken. Heute ist Aghila als Sozialhelferin bei den Cluny-Ordensschwestern in Salem, Indien angestellt und sie betreut Kinder, Frauen und Familien in vielen Dörfern und stärkt sie in deren alltäglichen Problemen. Sie leiden oft große Not, sind perspektivlos, zerbrechen an den Lebensumständen. Unvorstellbar wertvoll ist daher die individuelle Hilfe durch Aghilas Einsatz für diese Familien!
Die Sozialhelferinnen bei ihrer monatlichen Schulung bei den
Cluny-Schwester mit Aghila (hinten rechts).
Doch Aghila kann nur wenige Hausbesuche pro Tag machen, denn sie muss alle Wege zu Fuß zurücklegen. Mobil zu sein, würde für die Sozialhelferin daher viel bedeuten, denn sie hätte mehr Zeit für die Anleitung der Familien!
Jede Spende hilft: Wir möchten Aghila und 14 weiteren Sozialhelferinnen in Indien ein Fahrrad um 100 Euro finanzieren.

Macht mit bei unserer Aktion "Mobilität gegen Armut" und macht mit einer Spende Menschen in Not mobil.

Neu:
Seit Kurzem ist es möglich, ganz schnell, unkompliziert und sicher online zu spenden.
Schon ausprobiert? Vielen Dank!

Donnerstag, April 13, 2017

Bulgarien zu Gast von 24.-28. April

Etwa ein Drittel unserer Sachspenden, also etwa 60 LKWs im Jahr, bringen wir nach Bulgarien. Wir freuen uns deshalb sehr über den bevorstehenden Besuch von ora-Projektpartner Hristo Cholakov, der mit seiner Frau Ruska gemeinsam das soziale Unternehmen namens BIB in Bulgarien aufgebaut hat. Mittlerweile beschäftigen sie in 40 Second Hand Geschäften über 100 Menschen. Viele von ihnen hätten keine Chance, einen anderen Arbeitsplatz zu finden.

Alle Helfer, Freunde und Interessierten sind eingeladen, von Hristo selber zu erfahren, wie unsere Sachspenden in Bulgarien verwendet werden und was sie bewirken.

ora-Informationsveranstaltungen mit Hristo Cholakov und ora-Obmann Hanspeter Hofinger:

Ardagger (NÖ): 24. April um 19 Uhr im Pfarrheim in Stift 15, 3321 Ardagger Stift (Ortsmitte)
Kontakt: Hermi Naderer 0664/4517954

Leogang (Sbg.): 25. April um 18 Uhr im Pfarrsaal (gegenüber Gemeindeamt) in 5771 Leogang,
Kontakt: Rupert Zehentner 0650/7873789 oder Kurt Kwiatkowski 06583/8512

Sierning (OÖ): 26. April um 17 Uhr im FOCUS (neues Pfarrheim) am Kirchenplatz in 4522 Sierning, Kontakt: Fritz Scheucher 0676/9332336 (anschl. Segnung des neuen SSTA Lagers mit gemütlichem Ausklang)

Jesenwang (D): 27. April um 19:30 Uhr im Gemeinschaftshaus in 82287 Jesenwang
Kontakt: Josefine Lechner 08146/1276

Andorf (OÖ): 28. April um 17:30 Uhr im Pfarrsaal „punkt1“, Hauptstraße 1, 4770 Andorf
Anmeldung im ora-Büro: 07766/2180 oder ora@ora-international.at



Mittwoch, März 22, 2017

Ein vierter Brunnen für Indien

Mehr Fotos von den indischen Brunnen hier...
Dank Spenden konnten wir im vergangenen Jahr drei Brunnen für Dörfer in Tamil Nadu, Südindien, finanzieren. ora-Projektpartner Pastor John Rajiah vom Hilfswerk EWM beschreibt die schwierige Situation so:
„Jeden Sommer haben wir in Tamil Nadu Wassermangel. Die Leute leiden sehr unter der Wasserknappheit, denn die Flüsse und Seen sind ausgetrocknet und das Wasser in den Quellen geht ständig zurück. Deshalb müssen die Menschen oft viele Kilometer weit gehen, um auch nur einen kleinen Behälter mit Wasser zu bekommen.“

Auch dieses Jahr ist extrem wenig Regen in Südindien gefallen, sodass viele unter der Wasserknappheit leiden. Deshalb sind wir dankbar über jede Spende für den nächsten Brunnen. Somit können wir den Menschen in Indien zu einer gesicherten Wasserversorgung verhelfen. Mit 1.600 Euro kann unser Projektpartner Pastor John eine Brunnenbohrung für ein ganzes Dorf veranlassen. Es liegen etwa 40 Anfragen verschiedener Dörfer vor, die unter Wassermangel leiden.

Jede Spende lässt uns dem Ziel näher kommen, einen vierten Brunnen zu finanzieren. Hier auf unserer Homepage kann schnell, unkompliziert und sicher online gespendet werden. Und man kann auch gleich sehen, wie viel schon für den Brunnen gespendet wurde (auf Startseite runter scrollen).

Wir sagen Danke für Ihre Mithilfe!

Möchten Sie zu einem bestimmten Anlass, wie z.B. Geburtstag oder Hochzeitstag, einen Brunnen spenden? Oder möchten Sie Ihre Freunde um Mithilfe bitten? Kontaktieren Sie uns. Gerne schicken wir Ihnen weitere Informationen und Material zu. 

Montag, März 13, 2017

Frühjahrs-Sammlungen

Sachspenden sind für unsere Projekte in Osteuropa von großer Bedeutung. Wir freuen uns, dass die Qualität der gespendeten Dinge laufend besser wird und das Bewusstsein hierzulande wächst, dass es nicht um eine Entsorgung alter Dinge geht, sondern um Segen, den wir weitergeben können. So konnten wir im Jahr 2016 insgesamt 178 LKWs voll Hilfsgüter beladen und nach Osteuropa senden.

Mehr Fotos von der letzten Sammlung in Gröbenzell (D) hier...
Neben den ganzjährigen Abgabemöglichkeiten in Andorf, Grieskirchen, Gallspach, Geiersberg, Altmünster, Attersee, Leogang, Bramberg am Wildkogel, Ardagger und Mannswörth sowie Freyung (D), Bad Kötzting (D) und Kümmersbrück (D), die auf unserer Homepage zu finden sind, möchten wir deshalb auf einige weitere Sammlungen der nächsten Wochen aufmerksam machen. Hier werden die Sachspenden direkt auf einen LKW verladen und nach Bulgarien gebracht.


Die nächsten Hilfsgüter-Sammlungen:

Donnerstag, 20. April von 16 bis 17 Uhr in Frankenburg
Wo? 4873 Frankenburg, Hauptstraße 27 (Parkplatz vor VS und NMS Frankenburg)
Infos: Sigrid Koberger Tel. 0677/61079570

Donnerstag, 20. April von 14 bis 16 Uhr in Fieberbrunn in Tirol
Wo? 6391 Volksschule Markt Fieberbrunn, Kirchweg 5, Infos: Gerlinde Wallner Tel. 0676/9702773
bitte Sachen in den Keller bringen (nicht an Tür anlehnen)

Mittwoch, 10. Mai in Esternberg, Vichtenstein, St. Aegidi und Kopfing
9 Uhr bis 10 Uhr in Esternberg: bei Ortner-Garage Parkplatz
10:30 bis 11:30 Uhr in Vichtenstein: bei Altpapier Containern bei Volksschule
11:30 bis 12:30 Uhr in St. Aegidi: beim Kirchenwirt (Garage von Sageder Konrad), St. Aegidi 31
13:30 bis 14:00 Uhr in Kopfing: in der Garage von Rosi Doblhammer, Raiffeisenweg 131

Donnerstag, 18. Mai von 13 bis 17 Uhr in Braunau
Wo? Am Merkur-Parkplatz (Raitfeldstraße 7, 5280 Braunau)
Infos: Raimund Obermaier 0660/4989066


Donnerstag, 18. Mai von 16 bis 17 Uhr in St. Georgen bei Obernberg
Wo? am Dorfplatz nahe der Kirche
Infos: Georg Seiringer 
0664/8326095

Alle Sammeltermine hier...

Bereits abgeschlossene Sammlungen (auf untenstehenden Link klicken):

Montag, Februar 27, 2017

Spendenabsetzbarkeit neu

1.670 Spendenbestätigungen für das Jahr 2016 konnten wir heute in Kuverts packen und Spenderinnen und Spendern wie Euch zuschicken. Wir sagen Danke für die großartige Spendenbereitschaft. Ihr macht es möglich, dass wir in Notsituationen rasch eingreifen und gleichzeitig Menschen nachhaltig unter die Arme greifen können!

Eure Hilfe im Jahr 2016
  • 26 Hilfsprojekte in 14 verschiedenen Ländern erhalten unsere Unterstützung
  • 178 Hilfstransporte wurden in unseren Lagern und Sammelstellen beladen und nach Osteuropa verschickt
  • 550 Patenkinder dürfen sich über Unterstützung ihrer Paten freuen
  • 2.500 Familien freuen sich über ein Lebensmittel-Paket
  • Määärry Christmas: Für 675 Familien wird eine Ziege gespendet, 7 Familien erhalten eine Kuh
  • Nach Hurrikan Matthew können wir den Menschen in unserer Projektregion in Haiti noch im Oktober rasch zur Hilfe eilen.
Spendenabsetzbarkeit neu ab 01.01.2017
Die Spendenbestätigung in dieser bekannten Form gibt es für 2016 für private Spender in Österreich zum letzten Mal. In Zukunft sind wir als spendenbegünstigte Organisation verpflichtet, Spenden einmal jährlich ans Finanzamt zu melden, wenn die Spenderin bzw. der Spender diese absetzen möchte. Damit wir dies technisch leisten können, benötigen wir den exakten Namen laut Meldezettel sowie das Geburtsdatum des Spenders. Die Spendensumme von 2017 werden wir im Februar 2018 übermitteln. Bitte kontaktieren Sie uns, um uns die benötigten Daten mitzuteilen, wenn Sie auch in Zukunft Ihre Spende steuerlich absetzen möchten. Falls wir bereits Ihr Geburtsdatum kennen, teilen Sie uns mit, wenn Sie keine Übermittlung Ihrer Spenden ans Finanzamt wünschen.

Auf der Homepage des Finanzministeriums erhalten Sie weitere Informationen.
Hier geht's zur Broschüre vom Bundesministerium für Finanzen.

Montag, Februar 20, 2017

Lebensmittel in Ghana: "Eine Woche keine Sorgen"

Durch Spenden für Lebensmittel konnte unser Team der Little Flower Foundation in Ghana 120 LM-Geschenkskörbe packen und vor Weihnachten in den Städten Nkurakan und Koforidua sowie einigen Dörfern verteilen. ora-Projektpartnerin Bernice Otoo berichtet:

“Zu Weihnachten ziehen sich die Menschen in Ghana die schönsten Kleider an, besuchen Verwandte und essen gemeinsam. Das Essen zu teilen ist ein wesentlicher Teil unserer ghanaischen Kultur. Doch viele Menschen haben durch Armut und Not nichts von dieser schönen Weihnachtszeit. Für diese Menschen ist jeder kleinste Akt der Nächstenliebe bereits ein kleines Wunder und zaubert Lächeln in die Gesichter, die durch Armut verhärtet wurden. Wir möchten diesen Familien durch die Lebensmittel-Aktion die Möglichkeit geben, Weihnachten zu feiern und nicht nur ums Überleben zu kämpfen. Jeder Geschenkskorb enthielt Reis, Milch, Trinkschokolade, Dosenfisch, Limo, Öl, Zucker und Kekse. Überall wurden wir mit Freudentränen, Überraschung, Lachen, Freundschaft und Liebe empfangen. Für viele war Euer LM-Paket das schönste Weihnachtsgeschenk, das sie jemals bekommen haben.

Bernice (rechts) bei Vida: Die Freude über das Paket mit
Lebensmitteln war groß!
Für eine Woche keine Sorgen
Zum Beispiel besuchten wir die 39-jährige Witwe Vida, deren Mann vor zwei Jahren starb als sie gerade ihr viertes Kind erwartete. Vida erhält keinerlei Unterstützung von ihrer Familie oder der Familie ihres verstorbenen Mannes. Die Firma für die ihr Mann gearbeitet hatte, vermietete an Vida und ihre Kindern zunächst ein Zimmer. Nun ist der Vertrag ausgelaufen, doch die 4-fache Mutter hat kein Einkommen um ein anderes Zimmer zu mieten. Ein Nachbar hat sie und ihre Kinder nun in einem kleinen Zimmer einquartiert. Als wir Vida das LM-Paket überreichten, war sie sprachlos: "Ich bin so erleichtert, dass ich mir in der nächsten Woche keine Sorgen um das Essen für meine Kinder machen muss."

Wir sind so glücklich, den positiven Einfluss dieser Aktion zu sehen und danken euch für die jährliche Unterstützung hierfür! Gott segne Euch für dieses großartige Opfer und Geschenk!
Eure Bernice“

Insgesamt 1.400 Familien konnten dank großzügiger Spenden für Lebensmittel beschenkt werden! Weitere 1.100 Familien erhielten ein LM-Paket aus Österreich. Gemeinsam mit den Familien in Ghana, Haiti, Rumänien und Albanien sagen wir ein herzliches Vergelt's Gott!

Mittwoch, Februar 15, 2017

675 Ziegen = 675 Mal Freude

Heute haben wir einen weiteren Teil der Fotos von Ziegen an ihre Spender verschickt. Wir können es immer noch kaum glauben: Im Rahmen der Weihnachtsaktion "Määärry Christmas" wurde für den Kauf von 675 Ziegen und 7 Kühen gespendet! Als Experiment wurden auch 2 Schweine an eine Familie verteilt. Jedes Tier schenkt einer Familie in Nepal, Indien, Uganda, Nigeria und Ghana Hoffnung und Freude. Wir danken allen Mitwirkenden von ganzem Herzen!

ora-Projektpartner aus Indien, Pastor John Rajiah, der dieses Mal 150 Ziegen in Indien und 150 Ziegen in Nepal verteilen konnte, war Anfang Februar zu Besuch bei uns in Andorf. Er beschrieb die unglaubliche Freude der Empfänger am Tag der Übergabe. Familien, die von Ausgrenzung und Isolation betroffen sind, erfahren durch das Geschenk einer Ziege Hilfe zur Selbsthilfe. Sie erleben außerdem, dass jemand an sie denkt und ihnen Gutes wünscht. Das folgende Video zeigt Eindrücke von der Verteilung in Nepal und Indien.


Kreative und großzügige Schulen
Besonders beeindruckt hat uns das Engagement vieler Schülerinnen und Schüler aus dem Bezirk Schärding (NMS Andorf, NMS Kopfing, VS Andorf, VS Kopfing, VS St. Aegidi, NMS St. Aegidi, VS Engelhartszell, HTL Andorf, NMS Schärding etc.) und auch aus dem Landkreis Freyung-Grafenau in Bayern. Insgesamt spendeten diese für 170 Ziegen!
Die Oberösterreichischen Nachrichten vom 25. Dezember haben über die geniale Idee einiger Andorfer NMS-Schülerinnen berichtet. Hier geht's zum Zeitungsartikel. 

Wir danken Euch allen fürs Mitmachen und wünschen viel Freude, an Eurem Ziegenfoto!

Donnerstag, Februar 02, 2017

LM-Aktion 2016: "Wir sind im richtigen Moment gekommen"

Insgesamt 1.100 LM-Pakete wurden im Rahmen unserer jährlichen Lebensmittel-Aktion gepackt und bei uns oder in einer LM-Sammelstelle abgegeben. Darüber hinaus haben viele Menschen für den Kauf von Lebensmitteln Geld gespendet, sodass wir weitere 1.400 Familien mit Lebensmitteln beschenken konnten! Die Rückmeldungen aus Rumänien, Albanien, Ghana und Haiti berühren und erfreuen uns. Danke! Die Mühe hat sich gelohnt. ora-Projektpartner aus Rumänien, Eduard Rudolf, beschreibt zwei besonders eindrückliche Begegnungen:

"Wir haben mit einem kleinem Team etwa 180 Lebensmittelpakete an arme Familien in folgenden Orten verteilt: in Apața, Ormeniș, Augustin, Racoșul de Sus, Bățanii-Mari, Mina Căpeni und in Cluj.
Die Familien waren überrascht von den Lebensmittelpakete und haben sich enorm gefreut, denn die meisten hatten nichts im Haus.
Mehr Fotos von Eduard aus Rumänien hier...

Wir sind in dem richtigen Moment gekommen.
In einer Familie, wo wir angeklopft haben, war nur der Mann zu Hause und 5 Kinder. Vor kurzem ist die Frau von zu Hause weggelaufen. Als er das Paket gesehen hat, fing er an zu weinen. Es kam ein Nachbar dazu, der mit seinen Worte bestätigt hat, wie sehr diese Familie Hilfe braucht, denn sie haben kein Essen, keine Kleider, kein Holz und keinen Trost.
Eine andere Familie kam eben von der Müllhalde in Brasov zurück, wo sie einige Reste von Lebensmittel gesammelt haben, um zu überleben. Als sie das schöne LM-Paket bekommen haben, waren sie sehr, sehr berührt und wussten nicht, wie sie ihren Dank ausdrücken sollen!
Die Freude der Menschen ist enorm groß, auch wenn bei vielen so ein LM-Paket nicht mehr als 1 bis 2 Tage hält, denn alles wird gleich aufgegessen.
Im Namen meiner Mitarbeiter und der beschenkten Familien, möchte ich mich bedanken. Ihr habt dafür gesorgt, dass viele Menschen Gottes Liebe konkret spüren konnten. Sie durften erleben, dass sie nicht vergessen sind, dass jemand sich um sie kümmert und trotz allem Elend und Entbehren wurde die Hoffnung in ihren Herzen entfacht! Möge der Herr jeden Spender reichlich segnen!
Ganz liebe Grüsse aus Rumänien, Eduard und das Team"



Montag, Januar 23, 2017

Frau Lakshmi freut sich über ihre Kuh

Dank Spenden für Kühe im Rahmen der Aktion "Määärry Christmas 2016" konnten bis jetzt sieben Kühe in Indien und Haiti verteilt werden. Die Verteilung der Ziegen sind noch im Gang. Danke für euer Mitmachen und Spenden! Jede Kuh und jede Ziege bringt Freude und Hoffnung.

ora-Projektpartnerin aus Indien Schwester Ephrem beschreibt den Ablauf der Verteilung so: „Die Empfänger sind alle Teil der Frauen-Selbsthilfegruppe. Sie wählten untereinander aus, wer zuerst Ziegen oder Kühe erhalten sollte. Es sind die Witwen und die Ärmsten unter ihnen, aber sie müssen auch die Möglichkeit haben, Tiere zu halten. Die Frauen erhielten das Geld als zinsloses Darlehen und kauften davon selber die Tiere bei lokalen Händlern. Von dem zurück bezahlten Geld kann sich die nächste Frau aus der Gruppe ein Tier kaufen. In unserer Gesellschaft ist es meist Aufgabe der Frauen, sich um das Füttern und Melken der Tiere zu kümmern. Die Milch sowie der Nachwuchs der Kühe und Ziegen wird verkauft, das bringt gutes Geld. Die Frauen sind stolz, denn nun können sie selber Geld verdienen.“  

Frau Lakshmi mit Kuh und Kalb - Danke.
Eine der stolzen Kuh-Besitzerinnen ist Frau Lakshmi.
Lakshmi und ihr Ehemann leben in ärmlichen Verhältnissen. Sie kommt regelmäßig zur Selbsthilfegruppe. Als das Los auf sie viel, freuten sich die anderen Frauen für Lakshmi. Zusammen mit ihrem Ehemann kaufte sie eine Kuh für 27.000 INR (ca. 385 EUR) und von den verbliebenen 3.000 INR kaufte sie Futter. Die Kuh war im 8. Monat schwanger. Lakshmi hatte den Stall bereits fertig vorbereitet, denn die Geburt des Kalbes wurde jederzeit erwartet. Die Kuh stand im Zentrum der Aufmerksamkeit und ist ein wahrer Schatz für die Familie. Zur großen Überraschung wurde das Kalb bereits fünf Tage nach dem Kauf geboren. Ein wunderschönes, gesundes, weibliches Kalb. Die ganze Familie ist begeistert, denn sie besitzen zum ersten Mal ein Tier. Sie feierten und verteilten Süßigkeiten.
Lakshmis Mann melkt die Kuh und bringt die Milch zum Verkauf. Im Augenblick gibt die Kuh 10 Liter Milch in der Früh und 8 Liter am Abend. Die Familie nimmt jeweils einen halben Liter für sich, und die restlichen 17 Liter werden verkauft. Pro Liter erhalten sie 32 INR (ca. 0,50 EUR).

Wir danken allen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen und damit Familien Hoffnung und Freude geschenkt haben!

Dienstag, Januar 17, 2017

Eisige Kälte in Albanien

Eine anhaltende Kältewelle hat Albanien im Würgegriff. Die Salzburger Nachrichten berichten am 12.1. von acht Todesopfern. Auch in unserem Projekt in Fushe-Arrez herrscht klirrende Kälte. ora-Projektleiterin Sr. Gratias schreibt gestern, 16. Jänner 2017:

Schnee liegt im Hof der Missionsstation in Fushe-Arrez.
Viele Straßen sind unpassierbar.
"Ich hoffe, bei Euch ist es nicht ganz so kalt wie bei uns. Seit einigen Tagen haben wir zweistellige Minusgrade und dazu kommt der kalte Ostwind. Aufgrund der Schneestürme vorige Woche gab es große Probleme mit dem Strom.
Die Schulen und Kindergärten waren bis heute geschlossen wegen Kälte und Grippewelle. Sogar in Tirana hatte es minus 10 Grad. Heute haben sie wieder begonnen und eben fragte ich die Mädchen wie es denn heute in der Schule ging. Der Unterricht sei gekürzt, da es in den Klassen zu kalt sei. Es gibt schon kleine Öfen, aber was bringen die für einen großen Klassenraum?
Die Leute leiden unter der Kälte, da es nicht genügend Holz gibt.
Heute rief uns einen Frau aus Iballe an und bedankte sich, dass wir noch rechtzeitig vor dem Schneefall die Lebensmittel ausgeteilt haben. Sie wären sonst ohne Lebensmittel und die Straße dorthin war am nächsten Tag unpassierbar.
Nochmals herzlichen Dank für den Hilfstransport vom Dezember. Einen Teil der LM-Pakete habe ich zurückbehalten, da die Vorhersagen für den Winter nicht gut ausschauen. So habe ich dann doch einen kleinen Vorrat.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für alle Arbeit und grüße Sie herzlich.

Ihre Sr. Gratias"

Im Rahmen unserer Lebensmittel-Aktion haben viele für Lebensmittel für Albanien gespendet. Diese Lebensmittel sind nun besonders im überraschend kalten Winter für viele Familien lebensnotwendig.
Auch in unseren anderen Projekten in Osteuropa leiden die Menschen unter den eisigen Temperaturen. Deshalb bitten wir derzeit auch besonders um Winterbekleidung, abzugeben bei unseren ora-Sammelstellen.

Danke für Ihre Spende für die Winterhilfe!


Freitag, Januar 13, 2017

Bunte Weihnachtsfeier in Uganda

Mehr Fotos von der Feier hier...
Die Weihnachtsfeier ist für die 140 ora-Patenkinder in Uganda ein besonderer Höhepunkt des Jahres. ora-Patenschaftsverantwortliche Lillian aus Uganda hat soeben einige Fotos von der Feier im Dezember 2016 geschickt. So viel Freude, so viel Farbe, so viel Hoffnung!

Wir danken allen Paten, die ein Kind in Uganda oder einem anderen ora-Projekt unterstützen! Jede Patenschaft schenkt einem Kind die Chance auf eine bessere Zukunft. Danke.

Alle Fotos von der Feier hier...

Montag, Januar 09, 2017

Lebensmittel-Aktion 2016: "Genau das brauchte ich!"

Viele von euch haben mitgemacht, gepackt, geschuftet und gespendet! Wir sind dankbar für die großartige Hilfe bei der Lebensmittel-Aktion 2016.
Ein erster Bericht von der Verteilungen der Lebensmittel-Pakte ist von ora-Projektpartner Arpi Szász aus Corunca bei Targu Mures eingelangt. Er hat mit seinem Team und einer Jugendgruppe insgesamt 200 Lebensmittel-Pakete an bedürftige Familien und notleidende Senioren in der Umgebung verteilt. Arpi schreibt von einer eindrücklichen Begegnung:

Mehr Fotos von der Verteilung hier...
"Eine tiefe Erfahrung hatten wir bei Tante Ilona, die 82 Jahre alt und krank ist. Ihr Mann ist schon vor 10 Jahren gestorben. Sie konnten keine Kinder haben. Wenn haben wir ins Haus hinein getreten sind, hat sie auf einem Stuhl gesessen, vor ihr ein Rollator. Wir waren Fremde für sie, trotzdem hat sie uns mit Freude und liebevoll hineingebeten: 'Kommen sie herein, sie stören mich nicht. Ich bin jeden Tag allein, wochenlang kommt niemand zu mir', sagte die alte Frau. In einer halben Stunde, die wir dort waren, hat sie ganz viel erzählt. war voller Freude, hat uns von ihren Problemen, Schwierigkeiten und Kämpfen erzählt. Sie kann schon jahrelang nicht in den Hof hinausgehen. Die Kinder ihrer Schwester besuchen sie zwei bis drei Mal pro Jahr. Sie lebt von 400 Ron (ungefähr 95 Euro). Sie heizt mit Holz, obwohl es mit Gas einfacher wäre, aber das kann sie nicht bezahlen. All dies teilte sie uns mit, ohne sich zu beschweren.
'Hier wohne ich', so zeigte  sie uns ihre Zimmer. Trotz Armut war alles sauber. 'Jeden Tag reinige ich mit einer Hand irgendwie den Boden, ich wasche sauber', sagte sie. Trotz ihrer Schwierigkeit zeigt sie große seelische Kraft. Als sie Reis, Mehl, Zucker, Margarine, Öl und anderes gesehen hatte, begann sie zu weinen. 'Ich habe nie von jemandem so viel bekommen. Genau diese Dinge brauchte ich.' Für sie war das ein großes Geschenk, welches für lange Zeit reicht. Dies alles konnten unsere Jugendlichen sehen und hören. Dadurch wurden auch ihre Herzen berührt und sie und wir beschenkt."

Arpi und Team bedanken sich im Namen der besuchten Familien bei allen Beteiligten:
"Vielen, vielen Dank! Dank eurer Hilfe haben diese Familien eine Chance bekommen, echte Weihnacht zu erleben. Jemand ein Geschenk zu geben und zu unterstützen ist ein Ausdruck von Liebe. 
So ein Packerl verändert zwar nicht die Lebensumstände, aber es verändert die Feier von Weihnachten und bringt neben der Freude etwas Übernatürliches von den Menschen, die die Geschenke vorbereitet und gegeben haben zu der Menschen, die diese bekommen haben. Dieses Übernatürliche ist die Liebe.
Wir sind dankbar für alle Hilfsgüter, die mit Liebe vorbereitet waren und in unserer Region vielen Menschen eine frohe Weihnacht gebracht haben.
Danke Mithelfer, danke ORA!!!

Gott segne euch für all eure Sorge, Zeit und euren Dienst! 
Euer Arpi"