Montag, November 11, 2019

Freude schenken...

....mit einem Lebensmittelpaket

Was wäre Weihnachten ohne Essen? Unvorstellbar für uns und doch Realität für viele Familien in vielen Ländern. Mit einer 25-Euro-Spende können ora-Projektpartner in Rumänien, Albanien, Indien, Ghana und Haiti ein Lebensmittel-Paket mit Nudeln, Reis, Öl, Zucker, Schokolade und mehr füllen und einer Familie in Not überreichen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, selber ein Paket mit Lebensmitteln zu packen und bis 29. November 2019 in einer Lebensmittel-Sammelstelle in ganz Oberösterreich abzugeben. Die Pakete werden dann mit den ora-Hilfstransporten nach Rumänien und Albanien gebracht. Mehr über unsere Lebensmittelaktion 2019 hier...

...mit einer Ziege oder Kuh

Fülle den Stall einer Familie in Indien, Ghana, Uganda oder Nigeria mit einem Tier und schenke damit Hoffnung und Zukunft! Ziegen oder Kühe sind wie ein eigenes Sparbuch, auf das in Notzeiten zurück gegriffen werden kann. Mit einer Spende über 45 Euro für eine Ziege oder 400 Euro für eine Kuh sichert man langfristig die Ernährung für eine notleidende Familie. Mehr über unsere "Määärry Christmas-Aktion 2019" hier...

Dienstag, November 05, 2019

Gute Nachrichten für Anbu Illam

SchülerInnen, Mitarbeiterinnen und Schwestern von Anbu Illam
Einfach wunderbar, wie schnell wir euch diese gute Nachricht erzählen können: Dank der Hilfe von insgesamt 250 Spender und Spenderinnen kann die nötige Renovierung der Schule von Anbu Illam sofort beginnen.

54 Kinder bleiben in guter, liebevoller Betreuung. 13 MitarbeiterInnen behalten ihren Arbeitsplatz. Dutzende Familien können erleichtert aufatmen. Welch große Freude! 

In nur wenigen Wochen sind bei uns Spenden für die Baukosten in der Höhe von 13.000 Euro eingegangen! Wir danken allen von ganzem Herzen, die mit ihrer Spende für dieses wichtige Projekt geholfen haben. Auch bei Oberin Sr. Janet und den Cluny-Ordensschwestern ist die Dankbarkeit groß. Sofort möchten sie mit den Bauarbeiten beginnen. So können wir sicher sein, dass die staatlich anerkannte Schule auch in Zukunft Kinder mit Beeinträchtigungen aufnehmen und fördern kann.

Katharina und Matt haben auf ihrer Indienreise täglich so viel Lebensfreude bei den Mädchen und Jungen von Anbu Illam erlebt. Wir von ora sind erleichtert und dankbar, dass dieser Ort der Freude erhalten bleibt. Vergelt’s Gott!

Dienstag, Oktober 22, 2019

Abschied von Ibrahim

Mehr Fotos von Ibrahim hier...
Traurig geben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres Freund und Helfers Ibrahim Alomari bekannt. Er ist am Montag, 14. Oktober an einem geplatzten Aneurysma im Gehirn im Alter von 46 Jahren verstorben.

Ibrahim,
wir danken dir für deine Liebe und Fürsorge. Wir werden dich vermissen!

Ibrahim war an Silvester 2015 mit seiner Frau und ihren beiden Söhnen in Österreich angekommen. Eine dramatische Flucht und viele Jahre in Angst und Schrecken in ihrer Heimatstadt Mossul im Irak lagen hinter ihnen. Sie hofften auf neue Sicherheit und ein neues Leben in Österreich.

Ibrahims Familie wurde in einem Flüchtlingsheim in Andorf untergebracht und bald schlossen Adelinde und Hanspeter Hofinger Freundschaft mit dem sympathischen Mechaniker und seiner Familie. Zum Nichtstun und Abwarten als Asylwerber gezwungen, bot sich Ibrahim im Frühjahr 2016 als Helfer bei Verladungen von Hilfsgütern an. (im Foto links)

Ibrahim und seine Frau Isra - Mehr Fotos von Ibrahim hier...
Der erste Asylantrag der Familie wurde im Frühling 2018 abgelehnt. Bis heute wartet die Familie auf die Anhörung in zweiter Instanz!

Ibrahim hat seit 2016 bei unzähligen Verladungen geholfen und Abholungen begleitet, bei ora-Freundestreffen mitgearbeitet und sich rundum nützlich gemacht. Mit seinem entspannten und freundlichen Wesen war er allseits beliebt und pflegte Freundschaften mit vielen Menschen unterschiedlichster Muttersprache, Religion und Herkunft. Bei seiner letzten Begegnung mit Adelinde Hofinger sagte er: „Ich möchte nur helfen!“ 

Dies war sein Lebensmotto. Auch aus dem Irak musste Ibrahim 2015 fliehen, weil er sieben christlichen Familien bei der Flucht vor IS-Kämpfern geholfen hatte.

Völlig überraschend ist Ibrahim am Montag, 14. Oktober, zuhause zusammengebrochen und an den Folgen der Gehirnblutung gestorben. Seine Frau entschied sich für die Freigabe zur Organspende. Dadurch verhilft Ibrahim bis zu fünf Menschen zu einem neuen Leben.

Ibrahim wurde am 18. Oktober am Stadtfriedhof Linz beerdigt. Viele türkische, irakische und arabische Freunde hatten zusammengelegt, um die Kosten für die Beerdigung zu begleichen.

Unsere Anteilnahme gilt besonders seiner Frau Isra und den Söhnen Taher und Maher. Isras sehnlichster Wunsch war es, dass ihr Mann wenigstens erlebt, einen positiven Asylbescheid zu erhalten. Wir beten, dass dieser Wunsch nun zumindest bald für die junge Witwe in Erfüllung geht.

Mittwoch, Oktober 16, 2019

Oktoberfest in Ardagger

Hermi und Leo Naderer mit Katharina Mantler
Mehr Fotos vom Fest hier...
Anfang Oktober lud das ora-Team von Ardagger im Bezirk Amstetten alle dort engagierten Helfer und Beteiligten zum gemütlichen Oktoberfest ins ora-Lager von Ardagger ein. Fast 40 Frauen und Männer waren gekommen, um gemeinsam auf die geleistete Arbeit zu blicken und es sich gut gehen zu lassen. Auch Katharina Mantler vom ora-Team in Andorf war dabei, um sich für den unermüdlichen Einsatz das ganze Jahr über zu bedanken.

2005 waren Leo Naderer und Franz Wagner das erste Mal zu Besuch in der Missionsstation in Fushe-Arrez, Albanien. Diese Begegnung mit den Ordensschwestern ist die Geburtsstunde des "Arbeitskreis Albanienhilfe Ardagger". Im Juli 2007 lernt Hermi Naderer auf einer Albanienreise ora-Obmann Hanspeter Hofinger kennen.

Am 21. Dezember 2011 wurde der 1. LKW mit Sachspenden in Ardagger für ora international befüllt und nach Bulgarien gesandt. Seither sind es insgesamt 265 LKWs, die in Ardagger aufgefüllt wurden!

Seit dem 1.1.2019 sind 29 LKWs mit 1.400 Kubikmetern in Ardagger befüllt worden. 27 Männer und 4 Frauen zählen zum Belader-Team. Im Durchschnitt sind es 10 Helfer pro Verladung.
Damit das ora-Lager in Ardagger stets gefüllt ist, können täglich zwischen 8 bis 17 Uhr gut erhaltene Sachspenden abgegeben werden.

Wir sind sehr dankbar für die unkomplizierte und gute Zusammenarbeit und die großzügigen Spenden, die durch die vielen Freunde und Helfer aus Amstetten und Umgebung zu uns gelangen.

2020 feiert der Arbeitskreis sein 15-jähriges Bestehen - voraussichtlich wieder mit einem Oktoberfest am 3.10.2020! Wir freuen uns jetzt schon!

Dienstag, Oktober 01, 2019

Anbu Illam hofft weiterhin auf eure Hilfe!

Vor wenigen Wochen haben wir das erste Mal davon berichtet, dass Anbu Illam, eine Schule für Kinder mit Beeinträchtigungen in Indien, geschlossen werden soll. (den Beitrag findet ihr hier)Viele von euch haben daraufhin bereits gespendet. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken!

Dennoch fehlen noch immer rund 4.000 Euro um das 2-stöckige Gebäude zu sanieren.
Wir bitte euch daher weiterhin um Unterstützung!

Anbu Illam ist eine besondere Einrichtung. Kinder mit Beeinträchtigungen finden dort einen Platz zum Lernen und können sich entfalten. Dies ist in Indien leider nicht selbstverständlich!

Auch viele Volontäre, die in unseren ora-Projekten in Indien bereits im Einsatz waren, sind über die mögliche Schulschließung schockiert.

„Ich wurde mit offenen Armen empfangen und konnte mich selbst davon überzeugen, wie wichtig diese Schule für jedes einzelne Kind dort ist. Es wäre wirklich sehr traurig wenn dies den Kindern genommen wird. Jedes Kind, egal in welchem Land, sollte das Recht auf Bildung haben.“, schreibt Carina Schögl aus Neukirchen bei Altmünster. Die 25-jährige verbrachte 2017 vier Wochen vor Ort in der Schule in Anbu Illam. 

Auch Josef Süß aus Waldkirchen in Bayern absolvierte in Indien einen ora-Auslandseinsatz und meinte: „Herzlichkeit und Fürsorge sind in Anbu Illam zu jedem Zeitpunkt zu spüren. Es wäre wirklich sehr traurig, wenn den Kindern diese Begegnungsstätte genommen wird.“ 

Deshalb bitten wir euch um eine Spende für Anbu Illam, damit diese einzigartige Schule auch weiterhin bestehen kann! Jeder Beitrag hilft und sichert die Zukunft dieser besonderen Einrichtung.

Mehr Informationen darüber, warum die Schule geschlossen werden soll, findet ihr in diesem Beitrag….

Fotos von der Schule gibt es hier...

Wir danken für eure Hilfe!

Mittwoch, September 18, 2019

Herbst-Sammlungen: Wo Altes einen neuen Sinn findet

Neben den ganzjährigen Abgabemöglichkeiten (zu finden auf unserer Homepage), möchten wir auf einige weitere Sammlungen der nächsten Wochen aufmerksam machen. Hier werden die Sachspenden direkt auf einen LKW verladen und nach Bulgarien gebracht. 

An folgenden Orten finden in den nächsten Wochen zusätzliche Hilfsgüter-Sammlungen statt:
Thalheim bei Wels, Ried im Traunkreis, Lohnsburg, Rainbach im Innkreis, Kopfing, Neukirchen am Walde, Vichtenstein, Esternberg, Taiskirchen, Andrichsfurt, St. Georgen bei Obernberg, Schardenberg, Freinberg und Braunau

Termine und Informationen dazu findet ihr HIER AUF DIESER LISTE, sowie in unserem Homepage-Kalender.


In fast 90 Orten überwiegend in Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich und darüber hinaus werden jedes Jahr einmalig oder regelmäßig ora-Hilfsgütersammlungen durchgeführt. Unzählige motivierte Freiwillige helfen, damit Sachspenden zusammenkommen, die wir an unsere Projektpartner in Osteuropa weiterleiten dürfen. 

Sachspenden sind für unsere Projekte in Osteuropa von großer Bedeutung. Dadurch kann unter anderem die fabelhafte Arbeit von Hristo Cholakov in Bulgarien unterstützt werden. Etwa 60 Hilfstransporte pro Jahr schicken wir zu Hristo nach Gabrovo. Lange war er auf der Suche nach Möglichkeiten, um den größten Nutzen aus den gespendeten Waren zu ziehen und um Menschen tatsächlich langfristig aus Armut und Not zu holen. So hat er den Betrieb BIB gegründet. Heute beschäftigt der gemeinnützige Betrieb 120 Personen und betreibt 40 Second-Hand-Geschäfte im ganzen Land. Hier finden alte Dinge eine neue Verwendung, einen neuen Sinn.

Mit dem erwirtschafteten Gewinn kann das Team von Hristo wöchentlich etwa 200 Familien mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen, monatlich ein Heim für Kinder mit schweren Beeinträchtigungen mit Windeln und Kindernahrung unterstützen und vielen weiteren Menschen in Not helfen. Hinzu kommt, dass es den ärmsten Bulgaren möglich ist, in den BIB Geschäften zu niedrigen Preisen einzukaufen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die Menschen es mehr schätzen, sich selber etwas zu leisten anstatt auf Almosen angewiesen zu sein.

Wir danken allen, die auf verschiedene Art und Weise Hilfsgüter und Sachspenden sammeln. Der Bedarf ist weiterhin gegeben, insbesondere um unsere Arbeit in Bulgarien aufrecht erhalten zu können. 

Dienstag, September 10, 2019

Schule droht Schließung

Anbu Illam - das bedeutet "Stätte der Liebe". Und genau das haben wir auch auf unserer Projektreise im August 2019 gespürt, als wir für eine Woche im Kloster der Cluny-Ordensschwestern am Stadtrand von Salem in Südindien untergekommen sind.

Mehr Fotos von Anbu Illam hier...
Hunderte Menschen gehen hier täglich ein und aus und erhalten von den Schwestern Hilfe in allen Lebenslagen. Die Schule für Kinder mit Beeinträchtigungen ist das Herzstück von Anbu Illam. 54 Kinder werden aktuell von zwei Ordensschwestern, vier Lehrkräften, einer Physiotherapeutin und einem Pflegehelfer von Montag bis Freitag gefördert.

Wer in Indien ein behindertes Kind bekommt, gilt für viele als verflucht. Deshalb bleiben diese Kinder oft unsichtbar – sie werden versteckt, ausgegrenzt oder abgeschoben. Nicht so in Anbu Illam: Hier ist jedes Kind willkommen! Und auch die Eltern erfahren durch die gute Betreuung Entlastung und Wertschätzung.

Doch der staatlich anerkannten Schule droht nun die Schließung. Wie so oft in Indien, machen die Behörden es christlichen Einrichtungen besonders schwer. Bei der letzten Prüfung wurden einige bauliche Mängel festgestellt. Dazu kam der Hinweis, dass die Lizenz für die Schule nur verlängert werde, wenn diese Mängel bis 2020 repariert sind. Laut Kostenvoranschlag sind 10.000 Euro nötig, um das 2-stöckige Gebäude zu sanieren.

Gleichzeitig warten die Lehrkräfte auf ihre Gehälter. Drei Mitarbeiter werden vom Orden bezahlt, drei weitere vom Staat. Doch das Geld vom Staat ist seit Monaten ausständig. Wovon sollen die September-Gehälter bezahlen werden? Im Schnitt bekommt ein Mitarbeiter 150 Euro pro Monat, also werden monatlich 900 Euro für die Mitarbeiter benötigt.

Das Schicksal dieser Kinder berührt uns.
Sie brauchen diesen sicheren Ort, wo sie sich entfalten und Liebe empfangen können.

Deshalb bitten wir euch um eine Spende für Anbu Illam, damit diese einzigartige Schule auch weiterhin bestehen kann! Jeder Beitrag hilft und sichert die Zukunft der Schule von Anbu Illam.

Wir danken für eure Hilfe!

Fotos von der Schule gibt es hier...

Donnerstag, September 05, 2019

Sommerlager: "Wir wollen noch nicht heim!"

"Wir wollen noch nicht heim!"
„Wir wollen noch nicht heim! Können wir nicht noch ein paar Tage dranhängen?“ 

Diesen Satz hörte ora-Projektpartner Jozsi Mucui nicht nur einmal während den Sommerferien. Er und sein Team haben heuer wieder zwei Sommerlager für insgesamt 120 Kinder und Jugendliche veranstaltet. „Den Kids hat es so sehr gefallen, dass sie unbedingt noch dableiben wollten“, so Jozsi.

Mehr Fotos hier...
Es freut uns riesig, wenn wir bei den Kindern und Jugendlichen eine derart große Freude auslösen konnten. Möglich war dies nur mit Hilfe eurer großartigen Unterstützung! Dafür möchten wir uns im Namen der Kinder, Jugendlichen und im Namen unseres Projektpartners Jozsi recht herzlich bedanken!

Das Programm war vielfältig: es gab eine Menge Spiele, Wettbewerbe, gutes Essen und Bibelgeschichten. Aber auch ernste Gespräche über beispielsweise Umweltschutz und Bildung wurden geführt.

Vor allem das gemeinsame Kochen haben die Kinder und Jugendlichen immer sehr genossen. „Wir haben gemerkt, wie toll diese gemeinsame Zeit in der Küche und am Esstisch sein kann. Das hat uns zusammengeschweißt. Wir sind so dankbar, dass wir jeden Tag genug zu essen hatten, und es uns allen an nichts gefehlt hat.“, schreibt uns Jozsi.

Ein Highlight des Sommerlagers war, so wie auch im letzten Jahr, der Besuch im Schlammbad. Die Kinder haben es sichtlich genossen.

Insgesamt 350 rumänische Kinder und Jugendliche konnten wir diesen Sommer in ein ora-Sommerlager schicken. Darüber freuen wir uns sehr! Danke allen, die für „Sommerlager 2019“ gespendet haben!

Donnerstag, August 29, 2019

Drei Begegnungen mit indischen Kühen

Dass Indien ein besonderes Verhältnis zu Kühen hat, durften Matt und ich – Katharina – auf unserer Projektreise Mitte August hautnah erleben. Da Kühe als heilig gelten, haben sie quasi „Narrenfreiheit“ und tausende Kühe leben mitten unter den Menschen in Millionenstädten. Kaum haben wir den Flughafen von Chennai verlassen, begegnen wir ihnen – mit bunten, bemalten Hörnern „grasen“ sie seelenruhig am Straßenrand – sie sind das Hupen, den Gestank, die Autos und den Müll gewöhnt.

Auf unserer 10-tägigen Reise zu unseren Projektpartnern in Tamil Nadu, Südindien, haben wir nicht nur viele Kühe, sondern viele tolle Projekte gesehen. Nach einem 2-tägigen Besuch bei Pastor John Rajiah vom Hilfswerk EWM in Bezirk Pudukkottai, verbrachten wir fünf Tage mit den Cluny-Ordensschwestern in Salem und besuchten die sechs zugehörigen Cluny-Zentren, die sich an unseren Hilfsprogrammen beteiligen.

13 Liter gibt die Kuh pro Tag - mehr Fotos hier...
Wir lernten etliche Familien kennen, die durch ora in den letzten Jahren Ziegen, eine Kuh oder eine Hühnerschar erhalten hatten. In dem Dorf Nattamangalam wurde uns stolz das pralle Euter einer „Määärry Christmas Kuh“ und das 2-monatige Kalb präsentiert. Morgens gibt die Kuh etwa 8 Liter und abends 5 Liter Milch. Einen Teil bekommt das Kalb, ein wenig ist für die Familie und der Rest wird um 32 Rupien pro Liter verkauft, das sind ca. 40 cent. Diese Kuh ist ein echter Segen für die Großfamilie und bringt allen neue Hoffnung und neuen Schwung.

ora-Patenkinder aus Selliampatti - mehr Fotos hier...
Bei den Besuchen in den sechs Cluny-Zentren staunten wir über die große Freude und Motivation der Kinder aus unseren Kinderparlamenten. Mit Musik, Tanz, Gedichten und Dankesworten wurden wir begrüßt und herumgeführt. Wir durften etliche ora-Patenkinder persönlich treffen – leider blieb uns viel zu wenig Zeit zum Spielen und Kennenlernen. Bei der Rückfahrt von Selliampatti nach Salem zwang uns ein verirrtes Kälbchen auf der „Autobahn“ zu einer Vollbremsung. Schutzengel bewahrten uns und das junge Tier vor einem Unfall.

Dankbar und mit vielen vielen Eindrücken sind wir nun nach Österreich zurückgekehrt: Wir haben uns an dem indischen Essen gefreut – das auch wir meistens ohne Besteck zu uns nahmen. Wir bewunderten die farbenfroh gekleideten Frauen und durften lernen, dass Armut sich mit einem bunten Sari für unsere Augen gut "kaschieren"/verstecken lässt. Wir haben mit den Müttern geweint, die uns in ihr Leben und ihre tägliche Not Einblick gewährt haben. Und wir staunten über die Hingabe, den Fleiß und die Liebe der Cluny-Schwestern und ihrer Mitarbeiter, die sich täglich um die Nöte von Kindern und Familien kümmern. Es ist eine Ehre, hier gemeinsam Kinderleben zu verändern.

Ach ja, am allerletzten Abend bin ich doch noch in einen Kuh-Fladen gestiegen: mitten in der 8-Millionen-Stadt Chennai vor der Eingangstür zu unserem Hotel! Damit habe ich nicht gerechnet…

In den nächsten Wochen werden wir hier im ora-Blog noch weitere Details unserer Reise veröffentlichen. Es gibt so viel zu tun! Vergelt's Gott für eure Mithilfe!

Donnerstag, August 22, 2019

Ein Funke der Hoffnung: die ora-Sommerlager

Nicht nur bei uns in Österreich neigen sich die Schulferien langsam dem Ende zu. Auch in Rumänien bereiten sich die Kinder bald wieder auf das neue Schuljahr vor. In ihren Sommerferien durften sie in den ora-Sommerlagern eine unbeschwerte Zeit erleben. Dank zahlreicher Spender und Spenderinnen war es uns möglich, auch heuer wieder 5 ora-Sommerlager in Rumänien finanziell zu unterstützen.

Getanzt, Gelacht, Gesungen - all das wurde beim
ora-Sommerlager in Corunca bei Targu Mures.
Insgesamt 300 rumänischen Kindern und Jugendlichen wurde so der Traum von unbeschwerten Ferien erfüllt. Hinzu kommen hunderte weitere Kinder in verschiedenen Sommerlagern in ganz Rumänien, die sich an den guten Lebensmitteln unserer Hilfstransporte freuen konnten. 
Die Kinder beim gemeinsamen Kochen in Corunca.

"Die Aussicht auf das ora-Sommerlager ist für die von uns betreuten Kinder das ganze Jahr über ein Funke der Hoffnung; etwas, worauf sie sich freuen können", schreibt ora-Partner Joszi Mucui von der ora-Garagenschule in Targu Mures. Auch ora-Partner Arpi Szàz aus Corunca erzählt, dass die Ferienlager zum Höhepunkt des Jahres gehören.

Arpi Szàsz und sein Team vom Verein Szt. Fülöp bei Targu Mures haben wieder ein tolles Programm für die Mädchen und Jungen zusammen gestellt. Es war wie jedes Jahr ein großer Erfolg.
Spiele, Wettbewerbe, Ausflüge, gutes Essen, Bibelgeschichten und gemeinsames Kochen, Waschen, Schlafen, Lachen, Lob und Anerkennung: all das gehört zu den ora-Sommerlagern.



Auch in Indien fanden heuer wieder Ferienlager statt. Insgesamt 953 Kinder und Jugendliche durften eine unvergessliche Zeit erleben. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Für die Älteren wurden Workshops zum Thema „Social Media“ organisiert, wo ihnen Vor- und Nachteile, sowie Gefahren des „World Wide Web“ erklärt wurden. 

Die jüngeren Kinder der zweiten Gruppe konnten ihre Talente präsentieren. Es wurde viel getanzt, gesungen, Quizze gespielt, aber auch über wichtige Themen wie Kinderarbeit und Normen und Werte gesprochen. Beide Gruppen unternahmen außerdem auch spannende Exkursionen zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. 

„Es waren drei wundervolle Tage für alle. Im Namen der Kinder und Jugendlichen bedanke ich mich für die Unterstützung. Gott segne euch!“, schrieb uns Sr. Ephrem von den Cluny Ordensschwestern.



Wir bedanken uns bei allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass diese Kinder ein Stück Erholung, Freude und Wertschätzung erfahren. Hier wird die Liebe Gottes spürbar gemacht. Vielen Dank dafür!

Mehr Fotos von den ora-Ferienlagern in Rumänien und Indien gibt es hier...

Mittwoch, August 14, 2019

Indien: Wenn Wasser zu Luxus wird...

Fließendes sauberes Wasser und das ohne Einschränkung: Was für uns in Österreich so selbstverständlich ist, ist es in vielen Gegenden der Welt nicht. Jeder vierte weltweit ist von extremer Wasserknappheit bedroht. Eine Region ist dann davon betroffen, wenn 80% aller verfügbaren Wasserreserven für Landwirtschaft, Industrie oder den privaten Verbau genutzt werden. Vorräte für mögliche Trockenperioden sind dann dementsprechend gering.


Indien ist neben einigen Ländern Afrikas besonders schlimm von Wasserknappheit betroffen. Entweder es kommt zu enormen Überschwemmungen, oder aber es gibt zu wenig bis gar kein Wasser. Die Seen der Umgebung sind ausgetrocknet: eines der größten Wasserreservoires der Hauptstadt Tamil Nadu beispielsweise, der Chembarambakkam-See, ist heute eine zerklüftete, trockene Ödnis. 


Auch diesen Sommer hat es in vielen Teilen Indiens wieder eine große Wasserkrise gegeben. Millionen Menschen waren auf die Wasserversorgung von außen angewiesen. Züge und LKWs mit Wassertanks versorgen die Bevölkerung mit Trinkwasser, doch die Wartezeit, bis man in der Warteschlange vorne steht, ist lang.

„Manchmal warten die Menschen bis zu drei ganze Tage, weil entweder die Schlange so lange ist, oder aber auch weil die Wassertanks einfach nicht auftauchen. Die EinwohnerInnen können lediglich ein paar kleine Krüge mit Wasser füllen, wenn sie dran sind. Danach müssen sie sich wieder hinten anstellen“, erzählt ora-Projektpartner Pastor John Rajiah vom Hilfswerk EWM in Indien. Wie lange eine dieser Warteschlangen sein kann, seht ihr in diesem Video, welches uns Pastor John geschickt hat.

Deshalb sind wir das ganze Jahr über dankbar über eine Spende für einen Brunnen. Mit 1.600 Euro kann unser ora-Projektpartner Pastor John eine Brunnenbohrung für ein ganzes Dorf veranlassen. Somit können wir den Menschen in Indien zu einer gesicherten Wasserversorgung verhelfen. 
Bewohnerinnen eines Dorfes zeigen Pastor John
und Katharina den von ora gespendeten Brunnen.
Die Freude ist groß!

Katharina Mantler und Matthias Kell vom ora-Team sind gerade bei Pastor John zu Besuch in Indien. (mehr davon auch auf Facebook).
Sie haben Dörfer besucht, die bereits von einem von ora finanzierten Brunnen profitieren. Doch noch immer stehen über 50 Dörfer auf der Liste und warten auf einen Brunnen. Jede Spende zählt!

-> Video von Pastor John Rajiah: VIDEO
-> ORF- Bericht über Wasserkrise in Indien, Juli 2019: ORF


Spendenkonto:
ora international Österreich
IBAN AT88 4480 0371 5539 0000

Mittwoch, August 07, 2019

Rumänien: Dankbar für den neuen Ford Transit Bus

In der Karwoche 2019 war ein Teil des ora-Vorstandes zu Besuch bei Renaitre Romania in der Kleinstadt Orastie im Kreis Hunedoara in Siebenbürgen. (Beitrag dazu hier)
Bewegt und begeistert von der tollen Arbeit von Renaitre Romania war für ora schnell klar, diesen Verein auch weiterhin zu unterstützen.

Mit persönlicher Hingabe wird dort in das Leben von hunderten Roma-Kindern und Familien investiert. „Rumänen die etwas für Roma tun“ ist etwas sehr Ungewöhnliches, wie uns mittlerweile verschiedene Partner erklärt haben. Umso schöner ist es, dass wir den Verein durch die Finanzierung eines neuen Ford Transit Bus unterstützen konnten.

Der Bus ist bereits voll im Einsatz: Abholen und nach Hause bringen der Kinder sowie der Mütter mit Babys, Verteilen und Transportieren von Lebensmitteln und Kleidung, Nutzung für spezielle Ausflüge, und und und…. Der erste Ausflug mit dem neuen Ford Transit brachte die Kinder zum Clocota Wasserfall in Geoagiu. Was für eine Freude! Wir sind dankbar, diese Arbeit unterstützen zu können. Gemeinsam verändern wir Kinderleben!

Mittwoch, Juli 31, 2019

Pothole Rodeo 2019: Danke für über 15.000 Euro!

Anfang Juli startete das Pothole Rodeo 2019: Eine Rallye quer durch den Balkan, bei der Spaß und Abenteuer im Vordergrund stehen. Die Teilnehmer stellten sich der Herausforderung, mit minimalster Technik und geringen finanziellen Mitteln den Balkan zu bereisen. 

Das Team Froschkönig bei der
Scheckübergabe mit Sr. Gratias Ruf
Viele der Teams wollten Land und Leute jedoch aus einer anderen Perspektive kennen lernen und dabei auch einen sozialen Beitrag leisten. Deshalb sammelten viele von ihnen Spenden für wohltätige Zwecke und überreichten diese direkt vor Ort in den Projekten. 

Michael Freudenthaler und Martin Bamberger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung starteten als "Team Froschkönig" beim Pothole Rodeo. Im Rahmen ihrer Reise besuchten sie das ora-Projekt in Fushe-Arrez in Albanien bei Sr. Gratias Ruf und überreichten einen Scheck in der Höhe von 2900 Euro.

"Miles for Children" mit Sr: Gratias Ruf
Auch das Team „Miles for Children“ machte Halt bei Sr. Gratias in Albanien und verteilte Sach- und Geldspenden. Die sechs Teammitglieder aus Kloster in der Steiermark führten ihre Reise außerdem noch weiter nach Zberoaia in Moldawien, wo sie die ora-Kindertagesstätte „Evrica“ besuchten. Dank großartiger Unterstützung vieler Spender konnte das Team rund um Christoph Koch in Summe über 10.000 Euro an die beiden Projekte in Moldawien und Albanien übergeben. 
"Miles for Children" mit Kindern der
ora-Kindertagesstätte in Moldawien

"Die rund 30 Kinder haben uns mit zahlreichen Vorführungen und rührenden Beiträgen in Zberoaia begeistert empfangen. Liebevoll wurde ein toller Abend gestaltet und ich als Bluesmusiker konnte sogar mit Nioklai gemeinsam das eine oder andere Volkslied mit meiner Gitarre bereichern" schildert uns Christoph Koch, Initiator von „Miles for Children“. "Die große Gastfreundschaft der Verantwortlichen vor Ort und ihr uns geschenkter Einblick in ihren Lebensalltag hinterlassen Spuren. Es sind Spuren von Dankbarkeit, helfen zu dürfen, aber auch eine Notwendigkeit, weitere Hilfe zu leisten, weil es doch noch an so vielem Lebensnotwendigen fehlt."

Wir freuen uns riesig über diese Unterstützung und bedanken uns bei allen Teams des Pothole Rodeo 2019, die durch Sach- und Geldspenden in Albanien und Moldawien Gutes getan haben. Vergelt's Gott!

Dienstag, Juli 23, 2019

Gymnasium Freyung läuft für den guten Zweck

Schülerinnen beim Solidaritätslauf

Der 12. Juli 2019 war für die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Freyung (D) kein gewöhnlicher Tag. Unter dem Motto „Eine Welt für alle“ fand ein Projekttag inklusive Solidaritätslauf statt.

Durchgeführt wurde beides durch die Freyunger Stadtgruppe des Schülerverbandes Katholische Studierende Jugend (KSJ) in Zusammenarbeit mit der Schulpastoral an der Schule. 

Organisatoren und Referenten des Projekttages
Jede Jahrgangsstufe des Gymnasiums hatte 45 Minuten Zeit zum Laufen und damit zum Spendensammeln. Die Kinder und Jugendlichen ließen sich nämlich ihre Runden von Mama, Papa, Oma, Opa, einem Geschäftsmann, einem Lehrer usw. sponsern. Wie viele Runden jeder Teilnehmer lief und welchen Betrag er sich sponsern ließ, blieb seiner Überzeugungskraft überlassen.

Das 'erlaufene' Geld wurde gleichermaßen an sechs unterschiedliche Projekte gespendet – unter anderem auch an ora international Österreich.


Damit die Schülerinnen und Schüler erfahren, wo und wie genau ihr gespendetes Geld Gutes bewirkt, wurde ihnen in Vorträgen und Workshops über die einzelnen Projekte berichtet.

Elsa während ihres Vortrages zu "Määärry Christmas"
Katharina vom ora-Team hielt einen Vortrag über Sachspenden in Osteuropa. Besonders schön war, dass der ehemalige Gymnasiallehrer Robert Kruspersky am Projekttag zu Besuch war. Er war es, der vor etwa 20 Jahren mit dem Projekt Sachspenden in Freyung begonnen hat.
Elsa erzählte den SchülerInnen etwas über die Määärry Christmas Aktion und darüber, wie Ziegen und Kühe das Leben von Menschen in Ghana verändern können. Auch dieses ora-Projekt wird vom Gymnasium Freyung schon seit vielen Jahren in der Adventzeit unterstützt.


Wir bedanken uns bei den Organisatoren dieses Tages, allen voran bei
Herrn Marcus Güll-Uhrmann, für dieses erfolgreiche Event. Die mitwirkenden Schüler und Schülerinnen erliefen eine fantastische Spendensumme von 2500 Euro.

Dienstag, Juli 16, 2019

Volontariat in Ghana: Nikolaus Karigl erzählt

Nikolaus Karigl aus Frankenmarkt war in den vergangenen vier Wochen als Voluntär in der "Little Flower School" in Ghana im Einsatz. Er berichtet uns von seinen Erfahrungen:

Ein Volontariat bringt Erfahrungen für's Leben
Meine Aufgabe war es die Lehrkräfte in allen Klassen zu unterstützen und den Kindern neues Wissen zu vermitteln. Sobald ich erkannt habe, dass ein Kind in gewissen Bereichen Schwächen (Lesen, Schreiben, Mathematik) hatte , so unterstütze ich dieses mit einem speziellen Einzelunterricht außerhalb des gewöhnlichen Unterrichts.
Die Arbeit an der "Little Flower School" hat mir sehr viel Freude und neue Erfahrungen bereitet. Das Team der Schule hat mich von Anfang an sehr herzlich aufgenommen. Eltern sowie auch die Schüler sind enorm froh die Möglichkeit zu haben die Schule zu besuchen. Das ist leider nicht selbstverständlich in Ghana. Vor allem durch hohe Schulgebühren an gewöhnlichen Schulen. Ohne die Unterstützung von ora International wäre es unmöglich diesen Kindern den Besuch einer Schule zu ermöglichen. Die Lehrer sind sehr engagiert und machen einen großartigen Job. Der Slogan der Schule : "Where every child counts" wird hier tagtäglich gelebt.

Niki beim Turnunterricht mit den Kids
Ich hatte auch die Möglichkeit die Kinder in ihrem Zuhause zu besuchen. Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wie ein Wasser- und Stromanschluss, wird hier hierzulande als Luxus angesehen. Ich war wirklich erstaunt, wie die Familien ihren Alltag meistern. Natürlich unterstützen die Kinder die Eltern wo es nur geht. Abgesehen davon haben die Kinder enorme Freude am Leben und lassen sich nicht unterkriegen. Sie lieben es zu tanzen, singen und Spiele zu spielen. Einer der wenigen Hoffnungen die sie haben, ist der Armut mithilfe von Schule und Ausbildung zu entkommen.

Rückblickend gesehen ist das Projekt und die Schule in Ghana einer voller Erfolg und ermöglicht über 170 Kindern die Chance auf ein besseres Leben.

Möchtest auch du dich bei einem Auslandseinsatz in einem ora-Projekt in Ghana oder Indien engagieren? Dann kontaktiere unsere ora-Mitarbeiterin Verena Rösslhumer-Gyan unter v.roesslhumer@ora-international.at oder 07766/2180.
Mehr Infos über ein Volontariat bei ora findest du hier.

Dienstag, Juli 09, 2019

Indien: tierischer Zuwachs für Rajalkesmi

Rajalkesmi aus Tamil Nadu in Indien
Insgesamt 260 Frauen und Familien konnten wir dank zahlreicher Unterstützer bei unserer Osterakzion 2019 mit Hühnern beschenken. Die Freude bei den EmpfängerInnen über den tierischen Zuwachs ist riesig. 

Einige der Frauen haben uns einen besonderen Dank zukommen lassen: wunderschöne Dankbriefe!
Auch von Rajalkesmi aus Tamil Nadu in Indien haben wir einen solchen Brief erhalten, in dem sie sich bei euch Spenderinnen und Spendern für eure Unterstützung dankt!


"Seit mein Ehemann vor rund fünf Jahren gestorben ist, muss ich hart für mich und meine Familie kämpfen. Ich versuchte durch Feldarbeit ein wenig Geld zu verdienen, aber durch die schlimme Dürre im Land ist das nur schwer möglich. Umso dankbarer bin ich nun über die Hühner."

"Auch meine Kinder haben großes Interesse daran, sich nach der Schule oder in den Ferien um die Hühner zu kümmern. Mittlerweile ist es sogar zu ihrem Hobby geworden, für die Hühner zu sorgen. Was mich wirklich glücklich macht ist zu sehen, wie meine älteste Tochter an den Kinderparlamenten teilnimmt. Sie lernt dort viel fürs Leben und erkennt nun wie wichtig es ist, viel zu lernen."

Den gesamten Brief (in deutscher Übersetzung) findet ihr hier: BRIEF VON RAJALKESMI

Mehr Fotos von den Hühnerverteilungen und den beschenkten Familien gibt es HIER.

Mittwoch, Juli 03, 2019

Osteraktion 2019: DANKE!

Mehr Fotos von den beschenkten Familien hier...
Hühner gackern rund um die Häuser vieler Familien im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu und die neuen Besitzer strahlen vor Glück. Denn dank vieler Spenderinnen und Spender, die bei unserer Osteraktion mitgemacht haben, konnten wir insgesamt 260 indische Frauen und Familien mit Hühnern beschenken. Wir freuen uns über so große Bereitschaft, Familien in Indien mit einer Hühnerschar Wege aus akuter Not zu eröffnen. Vielen Dank dafür!

ora-Projektpartner Pastor John Rajiah vom Hilfswerk EWM konnte 200 Familien, die durch den letzten Zyklon im November 2018 ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, mit Hühnern beschenken.

ora-Projektpartnerin Sr. Ephrem von den Cluny-Ordensschwestern hat Hühner und Hähne gemeinsam mit 60 Frauen gekauft und anschließend gerecht aufgeteilt. Die meisten der Frauen sind Witwen und/oder mit HIV/Aids infiziert.

Janaki mit ihren Hühnern
Eine dieser Frauen ist Janaki. Sie und ihre Kinder lebten vor kurzem noch unter erbärmlichen Verhältnissen. Und das nur, weil Janaki Witwe ist. Damit gilt sie für die indische Gesellschaft als nutzlos und wird ausgegrenzt. „Ich habe kein Geld, um meine Kinder zu versorgen. Die Menschen sehen in mir das Böse“, sagte Janaki damals zu Sr. Ephrem.

Doch nun ist dies anders! Eure Spenden für Hühner haben Menschen wie Janaki wieder Hoffnung und Zuversicht geschenkt. Gemeinsam mit den Familien in Indien sagen wir ein herzliches Vergelt's Gott!

Janaki bedankt sich in einem Brief für die Hühner
Wir haben wundervolle Dankbriefe von einigen indischen Frauen erhalten. Auch von Janaki. Lest im Brief selbst nach, welch große Freude ihr bei Janaki ausgelöst habt: DANKBRIEF VON JANAKI (ins Deutsche übersetzt).

Ein Auszug:

"Nur kurze Zeit, nachdem ich die Tiere erhalten habe, sind insgesamt 32 Küken von verschiedenen Hennen geschlüpft. Das war so schön zu sehen! Ich habe zu Gott gebetet und ihm dafür gedankt. Ein paar der Tiere habe ich dann verkauft, vor allem auch Hähne, weil die mit den anderen Hühnern immer kämpfen. Aber ich habe 18 Hennen und 3 Hähne behalten, die für meine Familie ein wichtiges Einkommen darstellen."- Janaki


Mehr Fotos von den Hühnerverteilungen und den beschenkten Familien gibt es HIER.

Mittwoch, Juni 26, 2019

Ardagger zu Besuch in Ungarn

v.l.n.r. Aniko, Moni1, Moni2, Diakon Andras Antal, LeoNaderer,
Maria Grünsteidl, Hermi Naderer, Marianne Hametner, Helga
Farfeleder, Maria und Franz Wagner, Gerhard Dirnberger
© Alois Grünsteidl
Die ora-Gemeinschaft aus Ardagger unter der Leitung von Hermi Naderer lud im Mai zu  einem Besuch bei unserem ora-Projektpartner Diakon Andras Antal nach Ungarn ein.

Bei ihrer Reise sammelten sie viele Eindrücke von der Arbeit vor Ort und überzeugten sich selbst von den Erfolgen des Landwirtschaftsprojektes in Csepa. 




Hermi Naderer berichtet:

Auf den Feldern gibt es immer viel zu tun...
„Die Arbeiten im Landwirtschaftlichen Projekt in Csepa bei Diakon Andras gehen gut voran. 5 Personen haben dadurch bereits Arbeit gefunden. (3 Frauen, 2 Männer). Sie haben 800 Tomatenpflanzen, 600 Paprika und 100 Melonen gepflanzt. Wenn das Wetter passt, können sie eine gute Ernte machen. 

Die Suche nach Gartengeräten, Werkzeugen, landwirtschaftlichen Maschinen ist daher noch immer sehr aktuell. Vor allem auch der Rasenmähertraktor steht noch ganz oben auf der Wunschliste, gleich hinter dem Mittel für Kopfläuse. Die Sammelaktion läuft noch das ganze Jahr.

Danke an alle jene, die bereits „geliefert“ haben. Vor allem ganz liebe Grüße nach Haag und vielen Dank für eine große Menge Kopfläusemittel. Es gilt aber noch weiter zu sammeln. Alle 2-3 Monate muss behandelt werden. Daher ersuche ich euch, auch weiterhin tatkräftig mitzuhelfen. Vor allem das Mittel gegen Kopfläuse liegt mir sehr am Herzen.“


Landwirtschaftsprojekt in Csepa (HU)
Wunschliste für das Projekt in Ungarn:

• Mittel gegen Kopfläuse (mindestens 20 Liter)
• Rasenmähertraktor
• Garten- und Feldarbeitsgeräte
• Handtücher
• Sanitäreinrichtungen
• Lebensmittelpakete
• Waschmaschinen
• Kühlschränke
• Fahrräder
• Baucontainer




Freitag, Juni 21, 2019

Rumänien: Der Traum vom ora-Sommerlager 2019

Unbeschwerte Ferien wie im ora-Sommerlager erleben die Kinder in Rumänien sonst nur im Traum. Und diesen Traum wollen wir 300 Mädchen und Jungen auch heuer wieder verwirklichen.
Kannst du uns dabei mit einer Spende unterstützen?


ora-Sommerlager in Rumänien 2018
Mit 45 Euro sind die Kosten pro Kind abgedeckt. Jede Spende schenkt in Armut lebenden Kindern glückliche Kindheits-momente und lässt die Sommerferien zum Höhepunkt des Jahres werden. Denn für die meisten Mädchen und Jungen ist das ora-Sommerlager die einzige Möglichkeit im Jahr einen Ausflug zu machen, ausgelassen mit Freunden zu spielen oder etwas Schönes zu basteln. Hier erfährt jedes Kind, dass es geliebt, wertvoll und talentiert ist.

Für große Freude in den ora-Sommerlagern sorgen auch unsere Hilfsgütertransporte: mehrere LKWs mit Lebensmitteln für die Verpflegung der Kinder sind in den vergangenen Wochen bereits in Rumänien angekommen. 

Seit Monaten schon träumen die Kinder aus unseren ora-Projekten in Rumänien von den Ferien und davon, endlich wieder nur „Kind“ sein zu können. Wir von ora, sowie die Kinder, bedanken sich von Herzen für eure Unterstützung!

Kind sein, geliebt sein, lustig sein, satt sein, fröhlich sein ....
Das ist eine Woche im ora-Sommerlager.
So funktioniert‘s:

  • 45 Euro pro Kind für die Teilnahme im ora-Sommerlager
  • Führe bei der Überweisung deiner Spende den Zweck "Sommerlager 2019" sowie Name und Adresse an.
  • Wenn du die Spende steuerlich absetzen möchtest, gib uns auch bitte dein Geburtstdatum bekannt.


Helft mit und schenkt mit einer Spende einem Kind
eine unvergessliche Woche in einem der ora-Sommerlager.

Blogbeiträge von vergangenen ora-Sommerlagern findet ihr hier...
Fotos vom ora-Sommerlager 2018 in Rumänien findet ihr hier...

Montag, Juni 17, 2019

Ghana: So sehen stolze Absolventen aus

Von 10. - 14. Juni 2019 schrieben die Schüler und SchülerInnen der Junior High School 3 an der Bright Star International School (BSIS) in Ghana ihre große Abschlussprüfung. In Ghana wird die Prüfung BECE genannt und ist vergleichbar wie eine schriftliche Zentralmatura, nur auf der Basis des Grundschulabschlusses.


Diese Abschlussprüfung war ein großer Schritt für die BSIS, da zum ersten Mal eine Klasse dieser Schule angetreten ist. Somit sind diese Kinder die ersten Absolventen und Absolventinnen der Bright Star International School.

Wir drücken den Mädchen und Jungen die Daumen, dass sie im August positive Ergebnisse erhalten, sind jedoch jetzt schon unheimlich stolz auf sie.




Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den Paten der SchülerInnen und den SpendernInnen, die sie finanziell in all diesen Jahren begleitet haben. Durch Patenschaften für ein Kind und Projektpatenschaften ist es uns möglich, Kindern wie diesen Zugang zu guter Bildung zu schenken. Jede Spende bewirkt langfristig Gutes und schenkt Hoffnung. Vielen Dank für eure wertvolle Unterstützung!


Die Bright Star International School ist Teil des Schulprojektes Chance for Ghana, welches unsere ora-Mitarbeiterin Verena Rösslhumer-Gyan leitet und 2011 von ihr ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile umfasst das Projekt einen Kindergarten, eine Vorschule, eine Grundschule (1-6) und eine Junior High School (7-9), sowie eine Fußball-Akademie, Bäckerei und ein Landwirtschaftsprojekt.


Wir wünschen den Absolventen und Absolventinnen für ihre Zukunft alles Gute!

Montag, Juni 10, 2019

Das ora-Team stellt sich vor: Claudia Zweckinger

Fotos vom ora-Team seht ihr hier...

„Tue täglich etwas Gutes!“ – so lautet Claudias Lebensmotto.

Claudia Zweckinger arbeitet seit Herbst 2013 bei ora und ist eure Ansprechperson bei Fragen rund um das Thema Patenschaften. Außerdem ist sie für die Verbuchung eurer Spenden zuständig.

Claudia, was begeistert dich an ora?

„An ora begeistert mich die Einzigartigkeit und Persönlichkeit. Besonders stolz bin ich auf die 56 neuen Patenschaften, die wir im Jahr 2018 vermitteln konnten. Wir freuen uns immer sehr über neue Paten, da den Kindern in den Projektländern langfristig geholfen wird, ein besseres Leben zu führen."

Hast du spezielle Projekte, für die du dich besonders einsetzt?

"Ja! Meine Herzensanliegen sind die Projekte in Indien und Haiti..

Kontakt:
Claudia ist montags, dienstags, mittwochs und donnerstags im Büro und telefonisch (+43 7766 2180) oder per E-Mail an c.zweckinger@ora-international.at erreichbar.

Mehr über das ora-Büroteam erfährt ihr hier...

Mittwoch, Mai 29, 2019

Das ora-Team stellt sich vor: Matthew Kell

Fotos vom ora-Team seht ihr hier...

Kennt ihr schon unseren langjährigen Mitarbeiter Matthew Kell?

Matthew arbeitet bereits seit Herbst 2005 bei ora und ist für die drei Flohmärkte in Andorf, Gallspach und Grieskirchen und deren ehrenamtliche Mitarbeiter zuständig. Außerdem betreut er die Projekte in Haiti und Uganda und ist im Fundraising-Bereich tätig.

Matthew, was begeistert dich an ora?

„Ich finde großartig, dass sich bei ora so viele Menschen mit dem gemeinsamen Ziel, das Leben von armen Menschen nachhaltig zu verändern, engagieren. Nur durch den unzählbaren Einsatz hunderter ehrenamtlicher Helfer konnte ora Einzigartiges erreichen. Ich bin stolz auf den Wachstum von ora, den ich die letzten 14 Jahre erleben durfte. Durch die Einnahmen der Flohmärkte können wir unsere gesamten Ausgaben decken und die Spenden 1:1 an die Arbeit in den Projekten weiterleiten.“

Welches ist dein Herzensprojekt und warum setzt du dich für dieses besonders ein?

„Da sich unsere Arbeit in Haiti mit unserem Partner COFHED nicht nur auf Einzelne, sondern auf das ganze Dorf auswirkt, ist dies ist mein Herzensprojekt. Da die Bewohner erkannt haben, dass sie Fähigkeiten haben und in die Zukunft blicken können, konnten sie ihre frühere Einstellung „Wir sind arm und können nichts“ hinter sich lassen."

Kontakt:
Matthew ist jeden Tag im Büro oder im Flohmarkt zu finden und telefonisch (+43 7766 2180) oder per E-Mail an m.kell@ora-international.at erreichbar.


Mehr über das ora-Büroteam erfährt ihr hier...