Freitag, Mai 18, 2018

Volontärin überrascht von E-Mail mit "ihrem" Fahrrad

Vergangenes Jahr hatte Deborah für ein Fahrrad im Rahmen der Aktion "Mobilität gegen Armut" gespendet. Damals ahnte sie wahrscheinlich noch nicht, dass sie wenige Monate später selber nach Ghana als Volontärin reisen würde und dachte nicht weiter an ihre Spende.
Als wir uns kürzlich bei allen bedankt haben, die im vergangenen Jahr für ein Fahrrad gespendet hatten, staunte Deborah nicht schlecht, als sie das E-Mail mit dem Foto von "ihrem" Fahrrad öffnete und ihr ein wohlbekanntes Gesicht entgegenblickte.

Hier Deborahs E-Mail an uns: "Erstmal herzlichen Dank für deine liebe Mail bzgl. des Outcomes des Radprojektes vom letzten Jahr! Voll cool, und ehrlich gesagt habe ich ganz kurz gestutzt, weil ich mich gar nicht mehr sofort erinnern konnte, dieses tatsächlich aktiv unterstützt zu haben. Umso mehr aber haben mich deine Zeilen jetzt gefreut, quasi als Überraschung.
Das Foto von David* in Ghana mit dem Rad hat mich berührt... vielleicht hast du es “zufällig” rausgesucht. Aber tatsächlich gehört er zu den wenigen Kids, deren Namen ich mir a) merken konnte und b) mit dem ich bisschen mehr kommunizieren konnte und ihn dann auch schnell in Herz geschlossen habe. Man konnte sich ihn gut merken anhand des Hemdes. Aber meistens hatte ich mehr auf die Schuhe geachtet. Und da gab es dann noch eine lustige Begebenheit. Denn ich wusste am Anfang seinen Namen nicht, obwohl ich danach gefragt hatte... doch ich dachte, an den Schuhen erkenne ich ihn wieder... und dann wechselt der Kerl doch tatsächlich von heut auf morgen seine Schuhe und macht mir die Suche schwer... :) Aber kam alles noch rechtzeitig raus.
Es freut mich, dass eure Arbeit da in Ghana so viele Früchte trägt und dass ihr da auf einem Feld investiert habt, wo es auch zu ernten gibt. Nicht alles ist jetzt vielleicht sichtbar, aber wer weiß, was Gott noch alles bewirken wird im Herzen der Kinder bis sie Erwachsene sein werden... ich hoffe, dass viele Saatkörner aufgehen und Frucht tragen werden!"

Wir danken Deborah und allen, die "Mobilität gegen Armut" unterstützt haben! 
Aktuell brauchen wir 40 Fahrräder für Schüler in Indien. Mit 100 Euro kann ein Fahrrad für einen Jungen oder ein Mädchen gekauft werden, damit es in die Schule fahren kann. Nach Abschluss der Verteilung schicken wir wieder ein Foto von "eurem" Fahrrad zu. Könnt ihr uns mit einer Spende für Fahrräder helfen?

Wer wie Deborah gerne einen freiwilligen Einsatz in Ghana, Indien oder Rumänien machen möchte, kann sich hier informieren oder im Gespräch mit uns Fragen klären.

Hier ein Bericht von der Verteilung in Ghana.

* Name geändert

Dienstag, April 24, 2018

Danke für 35 Fahrräder für Ghana

Bericht zur Verteilung in Ghana hier
Dank Spenden für "Mobilität gegen Armut" konnten Ende 2017 insgesamt 35 Fahrräder an Schüler, Studenten und Erwachsene in Ghana übergeben werden. Wir danken allen, die mit einer Spende für Mobilität beigetragen haben, Menschen mobil zu machen. Mit einem Fahrrad können sie nun rechtzeitig zur Arbeitsstelle, zur Schule, zur Universität oder zur Bushaltestelle gelangen! Danke.

Hier gibt es einen kurzen Bericht zur Verteilung in Ghana. Auch Pfarrer Innocent in Nigeria konnte acht Fahrräder an Schüler verteilen!

40 Fahrräder für Indien benötigt
Auch Sr. Ephrem in unserem Projekt in Indien bittet uns um 40 Fahrräder für Schülerinnen und Schüler. Mit 100 Euro kann ein Fahrrad für ein Kind gekauft werden - können Sie uns mit einer Spende für Mobilität helfen?

8,5 Fahrräder bereits gespendet
Wir freuen uns über das Engagement der Kinder der NMS Esternberg: Sie haben bereits 320 Euro für Fahrräder gesammelt. Auch die Volksschule Schendlingen in Vorarlberg hat mit ihrer Fastenaktion bereits 526,32 Euro für Fahrräder gespart!

Sr. Ephrem schreibt im März 2018: "Wir würden uns sehr über weitere Fahrräder freuen. In der Tat, es gibt viele, viele Schüler die 3 bis 5 Kilometer zur Schule gehen müssen. Mit Fahrrädern können wir also besonders unseren bedürftigen Kindern aus den Kinderparlamenten helfen, in die Schule zu gehen. Wir danken schon jetzt den österreichischen Schulen, die für Fahrräder für unsere Kinder sammeln. Segensreiche Grüße und im Gebet verbunden, Sr. Ephrem“ 

Freitag, April 06, 2018

Indien: Bildung ist der Schlüssel

April ist Prüfungszeit für die Schüler und Schülerinnen in Indien, denn im Mai beginnen für sie schon die „großen Ferien“. ora-Projektleiterin Schwester Ephrem bittet darum, die Kinder im Gebet zu begleiten, denn ihre Zukunft hängt vom schulischen Erfolg ab. 

„Langsam erkennen die armen Menschen hier am Land, dass Bildung der Schlüssel zu einer besseren Zukunft ist. Die Eltern schuften schwer, doch Ausbeutung und Naturgewalten verhindern oft, dass sie sich aus den Fängen der Armut befreien können“, so schreibt Schwester Amalorpava Mary, Leiterin der St. Lourdus High School in Trichy in Südindien. 1.880 Schüler besuchen ihre 10-stufige Schule. 90 Kinder sitzen in einer Klasse. Vom Staat bekommt die Schule nur geringfügige Unterstützung, doch die Auflagen sind hoch. Nun wurde den Ordensschwestern mitgeteilt, dass die Schule geschlossen wird, wenn sie keine weiteren Klassenzimmer bauen. Es werden 10 neue Räume gebraucht! 

Die Schwestern sind kreativ und unglaublich erfinderisch: Mit nur 750 Euro kann ein neues Klassenzimmer gebaut werden. Doch dafür bitten sie uns um finanzielle Hilfe.

„Unsere Kinder kommen aus den ärmsten Schichten. Die Eltern besitzen kein Land und können weder lesen noch schreiben. Sie sind völlig abhängig von ihrem Tagelohn. Viele werden in Steinbrüchen und der Landwirtschaft ausgebeutet; viele sind hoch verschuldet. Wir bieten diesen Mädchen und Jungen nicht nur gute Schulbildung, wir kommen größtenteils auch für das Schulessen, Schuluniformen, Bücher und Stifte auf. Unsere Schule wird fast zu 50 Prozent von Mädchen besucht, das ist sehr ungewöhnlich in Indien. Und wir sind überzeugt: Wer ein Mädchen ausbildet, bildet eine ganze Familie aus.

Liebe Freunde und Förderer, wir möchten diese Schule in Indien vor dem Aus bewahren. Können Sie uns dabei mit einer Spende helfen? Wir danken für jede Spende. 

Sonntag, April 01, 2018

Dringend Freiwillige für Rumänien gesucht

ora-Partner Marion und Dorin Moldovan führen seit vielen Jahren ein kleines Kinderheim in der Nähe von Arad in Rumänien. Das Ziel vom "Haus der Hoffnung" ist es, die Kinder an liebevolle Adoptivfamilien zu vermitteln - eine schwierige Aufgabe, besonders da viele der Mädchen und Jungen in ihrer Obhut bereits großes Leid erfahren haben.

Nun hat sich Marion an uns gewandt, denn ab Juni 2018 sind sie dringend auf der Suche nach Freiwilligen, die für ein paar Wochen oder Monate mitleben und mitarbeiten können. Zur Zeit leben elf Kinder im "Haus der Hoffnung". Marion schreibt, sie sind mit diesen Elf fast so gefordert wie zu Anfangszeiten, als sie zehn Babys zu versorgen hatten. Drei Kinder gehen in den Kindergarten und drei Kinder zur Schule. Fünf Kinder sind zu Hause, weil sie noch zu klein sind oder sie haben gesundheitliche Probleme. Die intensive, liebevolle und ständige Betreuung der Kinder im Haus der Hoffnung ist dem großartigen Einsatz vieler freiwilliger Helfer zu verdanken. Kennt ihr jemand, der Interesse haben könnte, hier mitzuhelfen?

Hier könnt ihr den aktuellen Newsletter lesen und mehr über das Leben der betreuten Kinder erfahren. Interessierte können sich gerne an uns wenden oder direkt in Kontakt mit Marion und Dorin Moldovan treten.

Mittwoch, März 28, 2018

Katastrophenwetter in Albanien

Die Not vieler Menschen in Nordalbanien wurde in den letzten Wochen durch tagelange Regenfälle und heftigen Schneefall verschärft. Schwester Gratias schreibt, dass rund um die Stadt Shkodra die Häuser vieler Familien überschwemmt wurden. Es sind ohnehin die Ärmsten, die so nahe am Fluss leben: sie hat es erneut getroffen.
Auch rund um Fushe-Arrez in den Bergen ist die Situation angespannt. Durch die Wassermassen gab es Erdrutsche, die Häuser und Tiere mit sich rissen. Viele Familien suchen vorübergehend in Kirchen Unterschlupf. Andere sind bei Verwandten untergekommen.

"Leider tut der Staat fast nichts", schreibt Sr. Gratias. "Schnee gibt es in Fülle, leider viel zu viel und es ist kalt. Einige Familien haben durch die Erdrutsche ihre ganze Existenz verloren. Wir sind auf der Suche nach leerstehenden Häusern, welche die Besitzer für diese Familien abgeben könnten. Ich bekomme ständig Anrufe, dass die Dächer so defekt sind, dass im Inneren der Häuser alles nass ist. z.B. die Mutter von Melissa aus Aprrip: sie weiß sich nicht mehr zu helfen, weil sowohl Matratzen wie Kleidung durchnässt sind. Die Boote wurden vom Hochwasser weggeschwemmt und sie haben somit keinen Anschluß mehr aufs Festland. Sobald es trocken ist, werden wir dieser Familie Wellblech liefern, um das Dach dicht zu machen."

Liebe Freunde, wir sind dankbar für jede Spende für den Wiederaufbau von Häusern, Dachreperaturen sowie für den Ankauf von Schafen und Kühen. Jede Spende sichert Existenzen in Nordalbanien. Helfen Sie mit!

Ebenso wird gleich nach Ostern der nächste Hilfstransport für Albanien bei uns beladen und losgeschickt. Die Lebensmittel, Kleinmöbel und Kleiderpakete sind jetzt mehr denn je gefragt. Danke.