Freitag, September 14, 2018

Ein ganz "normaler" Schulstart dank eigener Schultasche

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In den letzten Wochen und Monaten wurden wieder fleißig Schultaschen für Osteuropa gesammelt. Rechtzeitig vor Schulstart konnten 120 Schultaschen zu ora-Projektpartner Arpi Szász in Rumänien geschickt und an Kinder aus ärmlichen Familien übergeben werden. 26 Kinder leben in einem Kinderheim in Sárpatak, 28 Kinder besuchen die Schule in Jedd und 66 Schultaschen wurden an Kinder aus verschiedenen Dörfern rund um Targu Mures verteilt.
Ganz besonders möchten wir uns bei den Schülerinnen und Schülern und Betreuern der American International School Wien sowie bei unserer ehrenamtlichen Helferin Helga Beham bedanken, die mit vollem Einsatz und mit viel Liebe Schultaschen gepackt haben.

Apri Szász aus Rumänien sagt Danke!
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„September 2018 wurde ein wunderbarer Schulbeginn durch eure Hilfe. ‚Danke‘- ‚Danke‘ haben wir mindestens 120mal oder mehr gehört. 
JA, für viele Kinder die in Not und Armut leben ist der Schulbeginn schwerer, als für die anderen Kinder. Die Eltern sind überfordert, alles für ihre Kinder vor dem Schulbeginn zu kaufen. In dieser Not war Eure Spende eine große Hilfe, da wir so einen ‚normalen‘ Schulbeginn auch für die benachteiligen Kinder geben konnten. Es bedeutet auch gleichzeitig eine Chance zur Integrierung, da man nicht gleich am ersten Schultag gehänselt werden kann, weil man keine Schulmaterialien hat.
Was noch wichtig für uns ist, ist das Ziel: nicht nur Hilfe zu geben, sondern auch ein liebevolles, christliches Zeichen zu setzten und eine Orientierung in dieser großen, fremden Welt zu geben. In den neun Jahren unseres sozialen Dienstes und der Kontakte mit den Menschen in schweren Lebenssituationen, hat sich schon ein Vertrauen aufgebaut. Die Schultaschen sind ganz wichtig für die Kinder und ihre Eltern, denn sie hinterlassen immer Spuren im Herzen und zeigen Gottes Treue und Segen. 
Es war für uns wieder ganz toll zu sehen, wie die Schultaschen schön und gut organisiert vorbereitet waren. Vielen Dank für Eure investierte Zeit, Geld, Mühe und Eure Liebe.
Gott segne Euch und Euer Leben!“

Freitag, September 07, 2018

Mit der „Himmelsautobahn“ durchs ora-Sommerlager

Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern und Spenderinnen für die Unterstützung der ora-Sommerlager 2018.  

35 Kinder besuchten das kleine, aber sehr intensive ora-Sommerlager von ora-Projektpartnerin Angelika Wenger in Rumänien. Es wurde gespielt, gesungen, gelacht, Geschichten erzählt, Wettbewerbe durchgeführt, christliche Werte vermittelt, gegessen, getrunken und natürlich von allen sehr genossen. Angelika Wenger berichtet: "Das Thema dieser Freizeit war “Himmelsautobahn”. Jeden Tag haben wir ein paar Straßenschilder ausgesucht die passend waren zur Geschichte von Josef und damit hat unser Abenteuer auch schon angefangen. Die Kinder sind auf folgende Schlüsse gekommen: „Einbahnstraße“ - Wir sollen nach Vorne schauen und weiter gehen egal in welcher Umgebung wir uns befinden.“Verbotsschild”: im Himmel erlaubt Gott keine Sünde.“ (Mehr hier...)

Bei ora-Projektpartner Arpi Szasz standen die ora-Sommerlager in Corunca unter dem Motto: „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ 170 Kinder im Alter von 6 bis 21 Jahren nahmen an den vier ora-Sommerlagern teil. Es war wie jedes Jahr ein großer Erfolg und Gewinn für die Kinder und Jugendlichen.

Mehr Fotos von den Sommerlagern hier...
Hier ein paar Aussagen der Kids:
„Ich habe JEDE Minute genossen!"
„Wow, das war ein Geschenk!“
„Es war eine tolle Sommerzeit“
„Spaß, Spaß, mehr Spaß“
„Eine sichere und geordnete Umgebung“
„Ich warte schon auf das Sommerlager 2019“.

Den detaillierten Abschlussbericht zum Nachlesen findet ihr hier:
Sommerlager-Bericht von Angelika Wenger
Sommerlager-Bericht von Arpi Szász

Freitag, August 31, 2018

"Hinter uns die Sintflut" - Überschwemmungen in Indien

Bereits zum zweiten Mal machte sich Michaela Meindl aus Freinberg im August als Volontärin auf die Reise ins ora-Projekt in Indien. Auch NMS-Lehrer aus St. Aegidi Manfred Fröhler verbrachte zeitgleich vier Wochen in unserem Projekt in Salem. Zwischendurch erlebten die beiden Österreicher, gemeinsam mit zwei spanischen Freiwilligen, einen verregneten, aber schönen Ausflug nach Alleppey im Bundesstaat Kerala. Sie hatten Glück, denn nur wenige Tage später steht die Region komplett unter Wasser: es handelt sich um im wahrsten Sinne um eine „Sintflut“. ora-Kontaktfrau Sr. Ephrem bittet uns um Hilfe! Mehr darüber hier...

Erste Hilfe ist unterwegs...
Auf dem ora-Spendenkonto sind gleich einige großzügige Spenden eingegangen, sodass sofort 5.000 Euro für erste Maßnahmen weitergeleitet werden konnten. Auch wenn es nicht nach viel Geld klingt, können Sr. Ephrem und ihr Team hiervon bereits etlichen armen Familien ganz konkret unter die Arme greifen.
Das Wasser ist zurück gegangen und nun reisen die Schwestern ins Katastrophengebiet von Vandipariyar und Munnar, um gemeinsam mit den Cluny-Schwestern vor Ort den Ärmsten der Armen beizustehen. Denn wenn die Schulen wieder öffnen, werden die Kinder neue Hefte, Stifte und Schuluniformen brauchen. Die Familien benötigen Töpfe, Bettlaken, Kleidung und allerlei alltägliche Dinge. Und was ebenso nötig sind, sind psychologische Begleitung, Gebet und Ermutigung.

„Hinter uns die Sintflut“ – Michaela und Manfred haben die Krisenregion sicher verlassen können. Doch hunderttausenden Menschen war dies nicht möglich. Deshalb bitten wir um Spenden für die Katastrophenhilfe in Kerala.

Im Namen von Sr. Ephrem und der Familien in Indien danken wir bereits jetzt allen, die diesen Einsatz finanziell und im Gebet unterstützen!

Mittwoch, August 22, 2018

Katastrophenhilfe in Indien

Hunderttausende Menschen in Südindien kämpfen aktuell mit einer Jahrhundertflut. Durch den starken Monsunregen sind etliche Dämme gebrochen und ein großer Teil des südlichen Bundesstaates Kerala steht unter Wasser. Mindestens 370 Menschen sind in den Wassermassen ertrunken, geschätzt 700.000 Menschen haben Zuflucht in Notunterkünften gefunden. Es gibt vielerorts keinen Strom, die Infrastruktur ist zerstört, etliche haben ihre Arbeit verloren und die Folgen für Landwirtschaft und Tourismus sind verheerend.

Unsere Ordensschwester Ephrem schreibt aus Indien: „Jeden Tag erreichen uns Hilferufe. Noch sind die Straßen in viele Orte unpassierbar, doch wenn das Wasser zurückgeht, dann benötigen die betroffenen Menschen besonders unsere Hilfe. Wir helfen mit Essen und Trinkwasser, Kleidung, medizinischer Versorgung, sicheren Unterkünften und wir haben ein offenes Ohr für jene, die alles verloren haben. Ich erbitte eure Unterstützung - wenn es euch möglich ist!“

Liebe ora-Gemeinschaft, liebe Unterstützer und Freunde,
dank der guten Zusammenarbeit mit den Cluny Ordensschwestern können wir rasch und unkompliziert der betroffenen Bevölkerung helfen. Bitte helft mit! Anfang September reisen die Schwestern ins Katastrophengebiet für einen Hilfseinsatz, um den Ärmsten der Armen in ihrer Not beizustehen. Jede Spende für Katastrophenhilfe ist wichtig.

Wir danken Euch von ganzem Herzen!

Und wir danken Gott für seine Bewahrung: Zwei unserer oberösterreichischen Volontäre waren wenige Tage vor den verheerenden Überschwemmungen im Katastrophengebiet unterwegs. Ihnen ist nichts passiert!

Mittwoch, Juli 25, 2018

Schlammschlachten in Rumänien

Mehr Fotos vom ora-Sommerlager hier...
"Der Reisebus hatte unsere Heimatstadt Targu Mures noch nicht verlassen, da fragten die Kinder schon, ob wir wieder ins Schlammbad gehen würden", schreibt ora-Projektpartner Jozsi Mucui, der mit seinem Team heuer zwei Sommerlager für insgesamt 120 Kinder und Jugendliche veranstaltete.

Im Namen der Kinder und der Mitarbeiter dankt Jozsi für die großartige Unterstützung, denn auch dieses Jahr war das Sommerlager ein Höhepunkt für die Mädchen und Jungen. "Viele tolle Dinge sind in diesen Tagen passiert über die wir berichten können, aber Bilder und Worte können nie vollständig die Freude ausdrücken, die wir gemeinsam erlebt haben."
Wir danken allen, die für die ora-Sommerlager 2018 gespendet haben!

Auch wenn das Wetter dieses Jahr durchwachsen war, ließen sich die Kinder die Freude am gemeinsamem "Urlaub" nicht nehmen. Spiele, Wettbewerbe, Ausflüge, gutes Essen, Bibelgeschichten und gemeinsames Kochen, Putzen, Waschen, Schlafen: all das gehört zu den ora-Sommerlagern. Und zur allgemeinen Freude konnte das Schlammbad besucht werden - die Kinder haben es sichtlich genossen.

Wir wünschen viel Freude mit den Fotos und wünschen euch weiterhin schöne Sommertage!
Den vollständigen Abschlussbericht von den Sommerlagern findet ihr hier...
Mehr Fotos von den beiden ora-Sommerlagern hier...

Insgesamt 350 Kinder möchten wir diesen Sommer in ein ora-Sommerlager schicken.
Jede Spende hilft uns dabei! Danke.