Freitag, Mai 22, 2020

Corona in Uganda: So helfen wir

Übergabe eines "Lernpaketes"
In Uganda gibt es offiziell noch sehr wenige Infizierte und keine Verstorbenen. Gewiss ist jedoch die Dunkelziffer viel höher. Es werden nicht genügend Tests durchgeführt und der Zugang zum Gesundheitssystem ist schlecht. Die ugandische Regierung hat rasch Maßnahmen gesetzt. Zwischen 19:00 Uhr und 6:30 Uhr herrscht zum Beispiel eine strikte Ausgangssperre, welche von der Polizei kontrolliert wird. Auch die Schulen wurden sofort geschlossen.

Kleine Geschäfte und Unternehmen dürfen mittlerweile zwar unter strengen Auflagen wieder öffnen, doch öffentliche Ansammlungen sind weiterhin verboten. Das bedeutet auch, dass Märkte, wo viele sonst ihre Produkte verkaufen, geschlossen sind. Zusätzlich sind Grundnahrungsmittel wie Mais oder Zucker seit dem „Lockdown“ teurer geworden.

Um den versäumten Unterrichtsstoff nach zu holen, konnte das ORA-Team in den Projektdörfern im Arua District „Lernpakete“ an unsere Patenkinder und andere Schüler ausgeben. Nur mit extra Förderung haben diese Kinder eine Chance, das Schuljahr positiv abzuschließen.

Im Moment ist Regenzeit in Uganda und die Ernte gedeiht gut. Doch aktuell ist die Situation für viele Bauern schwierig, denn das Geld zum Bepflanzen der Gärten fehlt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Damit die Menschen dennoch sofort mit den Saisonarbeiten starten können, verteilen wir mit dem ORA-Team vor Ort Gemüsesamen, wie zum Beispiel Maissamen, aber auch Süßkartoffel-Pflänzchen. Zusätzlich erhalten sie Gartenhacken zum Bearbeiten der Felder.

In einigen Dörfern wurden außerdem einfache Handwasch-Stationen aufgestellt und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Mehr Fotos unserer Corona-Nothilfe hier...

DANKE, dass wir all das durch eure Spenden möglich machen können!

Dienstag, Mai 19, 2020

Corona-Nothilfe: Hilfstransporte

Verteilung von Lebensmittel
im Kreis Botosani in Rumänien
In den vergangenen Wochen wurden wir vermehrt gefragt, ob wir denn aktuell überhaupt Hilfstransporte abwickeln können bzw. wir Sachspenden annehmen. 

JA! Auch jetzt, während der Corona-Pandemie, verlassen jede Woche mehrere LKWs, voll beladen mit wertvollen Hilfsgütern, unser ORA-Lager in Andorf. Vor allem Lebensmittel sind derzeit gefragt. Wir sind daher sehr dankbar, dass uns auch immer wieder Firmen große Mengen an Lebensmittelprodukten zur Verfügung stellen.

Verteiltung von Lebensmittel in Suceava
und Umgebung, Rumänien.
Mehr Fotos hier...
Alleine seit Anfang des Jahres konnten wir über 70 Transporte nach Osteuropa weiterleiten. Die Sachspenden werden anschließend, in Zusammenarbeit mit unseren ORA-Projektpartnern vor Ort, sinnvoll an Menschen in Not verteilt. 

Wir sind dankbar für all die fleißigen Ehrenamtlichen, die uns Woche für Woche bei den Verladungen helfen. Auch sind wir dankbar für alle, die für die Finanzierung dieser Hilfstransporte spenden.

Dienstag, Mai 12, 2020

Corona in Indien: Sr. Ephrem berichtet

Seit Ende März gibt es in Indien strenge Ausgangssperren. Das Haus darf man nur verlassen, wenn man Lebensmittel oder Medikamente besorgen muss. Mit dem Auto darf man nur mit einer speziellen Sondergenehmigung unterwegs sein. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit hohen Strafen rechnen.

Übergabe von Lebensmittel an Bedürftige
„Gott sei Dank ist bisher niemand aus den Kinderparlamenten oder den Dörfern am Virus erkrankt“, schreibt uns ora-Projektpartnerin Sr. Ephrem. Doch durch die Corona-Maßnahmen ist die Situation für die Menschen in Indien extrem schwierig. Wie sollen Tagelöhner-Familien wochenlang ohne Arbeits-möglichkeit und ohne Essen überleben? 

Der südöstliche Bundesstaat Tamil Nadu, in dem unsere ora-Projektpartner arbeiten und auch die Patenkinder zu Hause sind, zählt zu den am meisten Betroffenen Bundesstaaten Indiens. Die Verzweiflung der Menschen steigt. Die Sperre gilt vorerst bis 17. Mai. Sr. Ephrem vermutet, dass das neue Schuljahr, welches normalerweise im Juni beginnt, erst im August beginnen kann.

„Täglich kommen Hunderte von Menschen zu uns ins Kloster und bitten uns um etwas Reis. Aber es sind Tausende, die Hilfe brauchen. Alleine in den Kinderparlamenten sind 1.387 Kinder.“ Sie möchte daher ab sofort an möglichst viele Familien Lebensmittel-Pakete mit Reis, Öl, Linsen und Gewürzen verteilen. "Obwohl es nicht viele Infizierte bei uns in der Gegend gibt, hat die Armut stark zugenommen. Wir fühlen überall die Leere. Die Preise für Lebensmittel sind sofort in die Höhe gegangen. Wir hoffen und beten, dass sich dieses Chaos bald ändern wird.“ erzählt Sr. Ephrem.

Unsere Projektpartner vor Ort kümmern sich auch in dieser schwierigen Zeit um die, die dringend Hilfe benötigen. Dafür sind wir auf Spenden angewiesen. Jeder Beitrag hilft uns, wichtige Unterstützung zu leisten. Vergelt's Gott!

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"
oder spende gleich hier online.

Mittwoch, Mai 06, 2020

z'Mittag Teilen 2020: Danke!

Für viele Schulkinder, die in Armut leben, ist der tägliche Schulbesuch ein Stück „Auszeit“ von Hunger, Gewalt und Not. Dank eurer Spenden für die Fastenaktion "z'Mittag teilen" können wir diese Kinder und ihre Familien auch weiterhin mit Essen versorgen. Vielen Dank dafür!

Unsere ora-Projektpartner in Rumänien, Haiti und auch Ghana sind dankbar, dass sie inmitten der Angst vor Corona auch weiterhin Hilfe für bedürftige Menschen leisten können.
Jozsi Mucui, ora-Projektpartner aus Rumänien, muss zum Beispiel die tägliche Essensausgabe aus seiner Suppenküche pausieren, doch nun verteilt er Mahlzeiten und Lebensmittel direkt in der Armensiedlung von Targu Mures: (MEHR BILDER HIER): „Ich bitte die Menschen, nach und nach in so kleinen Gruppen wie nur möglich zu kommen, und nach dem Erhalt der Mahlzeit sofort wieder in ihre Häuser zurück zu gehen. Doch man spürt auch hier: Die Not ist groß! Aus Angst, nichts abzubekommen, halten sich viele nicht an die Regeln.“

„Wir sind froh, dass wir Hilfe leisten können und nicht nur still herumsitzen müssen. Täglich kommen so viele Menschen auf mich zu und bitten darum, dass wir wieder kochen. Wir sind dankbar, dass wir helfen können und auch einen weiteren ora-Hilfstransport mit wichtigen Lebensmitteln erhalten haben. Die Lage hier in Rumänien ist schlimm. Die Preise vieler Lebensmittel sind in die Höhe geschnellt.“

Dank der Unterstützung von vielen Spendern können wir in dieser schwierigen Zeit Hunger lindern. Auch sind wir dankbar über die Gewissheit, sofort wieder mit den Schulspeisungen beginnen zu können, sobald die Schulen in unseren ora-Projekten wieder öffnen dürfen.

Die Menschen in unseren ora-Projektländern sind auch weiterhin auf unsere Hilfe angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende! 

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"

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Donnerstag, April 23, 2020

Albanien: 25 Jahre Missionsstation in Fushë-Arrëz

Sr. Gratias und Br. Adnreas
Foto: Missionsstation Fushe-Arrez
Seit vielen Jahren unterstützt ora international die Arbeit von Sr. Gratias Ruf rund um die Missionssation in Nordalbanien. Anlässlich des 25 Jahre Jubiläums der Missionsstation in Fushë-Arrëz blickt Br. Andreas Waltermann mit uns in die Vergangenheit und erzählt, was ihn für die Zukunft bewegt. Er selbst kam 2008 als Kapuziner und Priester nach Fushë-Arrëz, und lebt seitdem auf der Missionssation.

"Am 26. April 1995 kamen die beiden deutschen Franziskanerinnen Sr. Gratias Ruf und Sr. Bernadette Ebenhoch nach Fushë-Arrëz, eine heruntergekommene, kommunistische Arbeiterstadt im Nordosten Albaniens. Hier fanden Menschen aus den umliegenden Dörfern Arbeit in der Kupferscheide, in den Sägewerken, der Spanplattenfabrik und dem großen LKW-Reparatur-Werk. Damals hatte Fushë-Arrëz ca. 9.500 Einwohner und war sehr, sehr arm. Das hat sich bis heute kaum geändert.

Die Schwestern begannen damals recht bald nach ihrer Ankunft damit, die Kinder und Jugendlichen um sich zu sammeln, mit ihnen zu singen und zu beten. Auch organisierten sie soziale Hilfen, wie die Unterstützung mit Lebensmitteln, Bekleidung, Matratzen und Anderem. Immer wieder wurden auch völlig schlechte Häuser armer Familien repariert oder sogar neu gebaut. Bald wurde auch eine Kindertagesstätte errichtet, wo wir aktuell 55 Kinder zwischen 2 und 6 Jahren betreuen.

Die Bergregion um Fushë-Arrëz herum gilt als die ärmste in Albanien. Sehr viele Menschen leben von der geringen Sozialhilfe, zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Korruption ist alltäglich und allgegenwärtig, sei es in der kommunalen Verwaltung, im Gesundheitswesen, in der Schule – überall. Versicherungen, Altersversorgung und Krankenkassen oder Mieterschutz sind nicht existent."

Hier weiterlesen…

Mittwoch, April 15, 2020

Frühjahrs Hilfsgüter-Sammlungen 2020

Neben den ganzjährigen Abgabemöglichkeiten (zu finden auf unserer Homepage), möchten wir auf unsere Frühjahrs-Sammlungen in den nächsten Wochen aufmerksam machen. Hier werden die Sachspenden direkt auf einen LKW verladen und nach Bulgarien gebracht.

Aufgrund der aktuellen Lage wurden manche Sammlungen abgesagt oder verschoben. Für aktuelle Termine beachtet bitte das unten stehende Dokument:

ORTE & TERMINE FRÜHJAHR-SAMMLUNG 2020

Der Kalender auf unser Homepage wird stets aktuell gehalten. Bitte im Zweifelsfall hier nachsehen oder die Zuständigen der Sammlung kontaktieren.

Sachspenden sind für unsere Projekte in Osteuropa von großer Bedeutung. Alleine im Jahr 2019 wurden 266 Lieferungen - kleine und große – durch uns in Österreich und Deutschland befüllt und in Osteuropa abgeladen. Das entspricht rund fünf Transporten pro Woche.

Wir danken allen, die auf verschiedene Art und Weise Hilfsgüter und Sachspenden sammeln. Der Bedarf ist weiterhin gegeben, insbesondere um unsere Arbeit in Bulgarien aufrecht erhalten zu können.


Freitag, April 10, 2020

Corona in Indien: Pastor John berichtet

Die indische Regierung hat am 24. März eine totale Ausgangssperre für vorerst 21 Tage ausgerufen. 1,4 Milliarden Menschen sind davon betroffen, wovon es auch dort vor allem die Ärmsten trifft. Mittlerweile breitet sich das Virus auch in den Slums aus. 

„Arme Menschen können die Ausgangssperre nicht einhalten. Sie müssen sich etwas zu Essen organisieren.“, berichtet ora-Projektpartner Pastor John Rajiah vom Hilfswerk EWM. Viele können es sich nicht leisten, sich für mehrere Tage mit Lebensmitteln einzudecken. Sie müssen täglich arbeiten, um sich am Ende des Tages etwas kaufen zu können. Man sagt, dass in Indien bereits mehr Menschen an den Folgen der Ausgangssperre gestorben sind, als durch das Virus selbst. Die Menschen sind stark von Hunger bedroht.

Pastor John und sein Team verteilen daher Lebensmittel in Puddukottai und Umgebung: „Alleine vergangenen Sonntag wurden knapp 1000 Portionen warmes Essen gekocht und in mehreren Dörfern verteilt. Auch Masken, die wir in unserer Nähschule genäht haben, wurden an die Menschen verteilt. Die lokalen Behörden haben uns Sondergenehmigungen erteilt. Auch in den kommenden Tagen wollen wir weitere Lebensmittel verteilen. Wir sind dankbar über jede Unterstützung! Gott segne euch alle! Danke!“

Wir sind über jeden finanziellen Beitrag dankbar! Nur dank eurer Hilfe können wir den Menschen in unseren Projektländern in dieser schweren Zeit helfen. Danke!

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"

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Freitag, April 03, 2020

Corona-Nothilfe: wir bitten um Hilfe!

Unsere Projektpartner gaben uns in den letzten Tagen Einblicke, welch verheerenden Folgen die Corona-Pandemie für strukturschwache Länder wie Rumänien, Albanien, Bulgarien, Indien oder Ghana hat. Wir haben bereits hier am ora-Blog berichtet.

Verteilung von u.a. Pizza in Rumänien
Deshalb bemühen wir uns, sofort Corona-Nothilfe für bedürftige, allein-stehende und ältere Menschen in unseren Projektländern umzusetzen. Alleine letzte Woche konnten wir vier Hilfstransporte mit Lebensmitteln nach Rumänien weiterleiten. Soeben wird bereits ein neuer LKW bei uns in Andorf beladen. Zusätzlich ermöglichen wir die Ausgabe von Mahlzeiten, Lebensmitteln und Seife an Menschen in Rumänien und Ghana. Und wir rechnen damit, dass wir in den nächsten Wochen mit verschiedenen Härtefällen konfrontiert werden, wo Soforthilfe nötig wird. 
Helfer beim Abladen der Lebensmittel in Rumänien

Die Corona-Krise betrifft uns alle. Wir wissen, dass auch Sie sich Sorgen um Gesundheit, Arbeitsplatz, den eigenen Betrieb und/oder ihre Zukunft machen.

Dennoch bitten wir Sie in dieser schwierigen Zeit, auch an jene zu denken, die es womöglich noch schwerer haben als wir. Jede Spende für unsere Corona-Nothilfe rettet Leben und stillt Hunger. 

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"

oder spenden Sie gleich hier online.

Wir sind unendlich dankbar für jeden finanziellen Beitrag und auch für jedes Gebet.
Danke für Ihre treue Hilfe.

Montag, März 30, 2020

Corona in Rumänien: Angelika Wenger berichtet

Auch in Rumänien hat das Coronavirus den Alltag der Menschen radikal verändert. „Ich war heute wieder im Umkreis der Stadt Calan unterwegs. Es ist eine fast gespenstige Leere. Mehrmals wurde ich von der Polizei angehalten. Es herrschen strenge Ausgangsbeschränkungen und jeder muss ein Formular mit sich tragen, das zum Verlassen des Hauses berechtigt", erzählt uns Angelika Wenger, unsere langjährige Projektpartnerin in Calan in Rumänien.

Sie berichtet uns von den Schwierigkeiten, die die aktuelle Lage mit sich bringen:

Angelika Wenger mit ihrem Mann Mathias (li.)
und Hanspeter Hofinger (re.)
„Wir möchten alle Menschen, die bislang bei uns in der Armenküche gespeist wurden, auch weiter versorgen. Seit über zwei Wochen haben wir offiziell die Räumlichkeiten geschlossen, aber mit der Genehmigung des Amtes dürfen wir nun weiter kochen. Die Essensausgabe erfolgt durch das Fenster, mit entsprechenden Hygienevorschriften. Das ist wichtig, um auch unsere Mitarbeiter zu schützen.

Köchinnen der "Armenküche"
Alle anderen Mitarbeiter musste ich nun offiziell kündigen (bis jetzt hatten sie noch regulären Urlaub), was mir sehr schwerfällt. Wir wissen auch nicht wie es weiter geht. Unsere drei Geschäfte bzw. der Flohmarkt waren uns eine sehr große Stütze und wichtige Einnahmequelle zur Kostendeckung unserer Hilfeleistungen. Doch sie müssen geschlossen bleiben.
Armensiedlung in Calan

Die Menschen sind von Armut und Hunger bedroht. Heute habe ich allen Bedürftigen, die sich täglich ein warmes Essen von der Kantine abholen dürfen, offizielle Papiere gegeben. Das erlaubt ihnen, zu Fuß durch die Stadt zu laufen. Außerdem versuchen wir auch in die abgelegenen Dörfer zu fahren und alleinstehende, ältere Menschen bzw kranke Familien zu erreichen.

Ich denke, die wirklich ganz große Welle steht noch vor uns. Wir danken jetzt schon für jede Art von Unterstützung! Der Herr vergelts euch! Bleibt bitte alle gesund und verliert eure Zuversicht und Hoffnung nicht. Angelika Wenger“

Corona betrifft uns alle und erreicht leider auch die Ärmsten der Armen. Wir bitten euch: Bleibt uns und den Menschen in unseren Projekten weltweit verbunden.  

Eure Spende für Menschen in Not ist heute wichtiger denn je.
Vergelt's Gott!

Montag, März 23, 2020

Corona in Haiti, Albanien, usw..

Auch die Menschen in unseren Projektländern Rumänien, Albanien, Bulgarien, Slowakei, Moldawien, aber auch in Indien, Uganda und Ghana wurden bereits schwer von der Pandemie getroffen: Menschen verlieren ihre Arbeit. Schulen und Kindergärten müssen schließen. Suppenküchen dürfen nicht länger betrieben werden. Second-Hand-Geschäfte, welche für viele unserer Partner eine wichtige Einnahme zur Kostendeckung der Hilfeleistungen sind, bleiben geschlossen. Gerade in Zeiten wie diesen ist unsere Hilfe und unser Beistand für Menschen in Not enorm wichtig. Denn in diesen Ländern erwarten die Betroffenen kein stabiles Gesundheitssystem, häufig kein Arbeitslosengeld, keine staatlichen Finanzhilfen. Sie sind durch diese Krise erst recht von Armut und Hunger bedroht.

Eure Spende für Menschen in Not ist heute wichtiger denn je.

So wirkt sich Corona in unseren Projektländern aus:

ora-Partner Joszi Mucui aus Targu Mures in Rumänien, der die tägliche Ausgabe einer warmen Mahlzeit an hunderte Kinder stoppen musste, schreibt: "Gerade jetzt, wo die Menschen am meisten auf Unterstützung angewiesen sind, können wir ihnen am wenigsten geben."

Flostie und Nicolette in Haiti
ora-Partner Nick Avignion von COFHED in Haiti schreibt uns: Auch wenn es in Haiti erst zwei bestätigte Fälle des Virus gibt, ist wichtig, die Verbreitung sofort zu stoppen. Unsere MitarbeiterInnen haben die Kinder aus unseren Schulen in Lougou und Raymond bereits aufgeklärt, wie sie sich schützen können. Vor allem Flostie und Nicolette, unsere zwei Krankenschwestern, sind voll im Einsatz. Morgen wollen sie mit einem Megaphon durch die Dörfer gehen um den Leuten zu erklären, wie sie sich vor dem Virus schützen können.“

Händewaschen-Workshop in Indien
ora-Partner Pastor John Rajiah von EWM in Indien schreibt uns: „Auch in Indien wurden bereits alle Schulen geschlossen, und auch die Abschlussexamen müssen warten Unser Team versucht, die Kinder in unseren Heimen weiterhin so gut es geht zu betreuen. Es gab bereits Schulungen, wie man richtig die Hände wäscht und was die Kinder zur Eindämmung des Virus beitragen können. Leider wird mittlerweile die Lebensmittel-versorgung immer schlechter, da der Güterverkehr zwischen den Bundesstaaten immer mehr reduziert bzw. auch verboten wird,“

ora-Partnerin Sr. Gratias Ruf in Fushe-Arrez in Albanien berichtet: „Schon die 3. Woche sind unsere Schulen und Universitäten geschlossen. Es herrscht Ausgangsverbot: keine Autofahrten sind erlaubt, nur mit Erlaubnis der Polizei in dringenden Fällen. Eben sagte mir unsere Köchin, im Fernsehen hieß es, alle müssen nun Handschuhe und Masken tragen. Woher wir diese nehmen sollen? Wir wissen es nicht… Da wird noch einiges auf uns zukommen... Br. Andreas hat bereits am 1. Tag mit einer Gebetsaktion begonnen. Wir hoffen auf die Hilfe Gottes, dass wir diese Zeit gut überstehen und von diesem Virus verschont bleiben.“

Corona trifft auch die Ärmsten der Armen! Daher bitten wir euch: Bitte bleibt uns und vor allem den Menschen in unseren Projekten weltweit verbunden. Wir danken für eure Gebete und Spenden!

Mittwoch, März 11, 2020

Tierische Freude in Indien

Kühe: Türen in ein besseres Leben!
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Dank vieler großzügiger Spender für unsere Weihnachtsaktion Määärry Christmas 2019 konnten wir insgesamt 524 Ziegen und 13 Kühe an hilfsbedürftige Familien in Indien, Nepal, Ghana und Nigeria verteilen.

Unsere Projektpartnerin Sr. Ephrem von den Cluny Ordensschwestern in Indien freute sich, 16 Ziegenpaare, also gesamt 32 Ziegen, sowie 13 Kühe an notleidende Männer und Frauen im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu verteilen zu dürfen.

Ziegen: Die Besitzerin strahlt vor Freude!
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Mrs. Lakshmi ist eine der glücklichen, neuen Kuhbesitzer: „Eure Großzügigkeit hat mir Türen in ein besseres Leben geöffnet. Gott segne euch!”

Eine weitere Mutter, die zwei Ziegen erhalten hat, erzählt uns: "Die Tiere sind meine neue Einkommensquelle und ich hoffe, dass sie sich auch bald vermehren. Dann kann ich nicht nur die Schulgebühren meiner Kinder bezahlen, sondern auch eine neue Bettdecke und einen neuen Kopfpolster zum Schlafen kaufen, und ich kann auch Schulden, die ich bei meinen Verwandten habe, zurückzahlen. Ihr seht: durch euer Geschenk bringt ihr Licht in mein Leben. Es hilft mir ungemein, für mich und meine Familie zu sorgen. Ich werde beten für euch! Danke!"


Mehr Fotos von allen Verteilungen hier.

Mittwoch, März 04, 2020

Ziegen und Kühe für Menschen in Not

Dank eurer großartigen Unterstützung bei unserer Weihnachtsaktion „Määärry Christmas 2019“ konnten wir insgesamt 524 Ziegen und 13 Kühe an notleidende Familien in Indien, Nepal, Ghana und Nigeria verteilen. Die Freude über die Tiere ist riesig! 

Seit Beginn von „Määärry Christmas“ im Jahr 2010 konnten wir bereits mehr als 4.300 Tiere verteilen und somit unzähligen Familien in Not helfen und eine Freude bereiten. Die Ziegen und Kühe sichern das Einkommen dieser Familien langfristig und die Frauen und Männer können ihr Leben selbst in die Hand nehmen. 

Wichtig: Für jede Spende für ein Tier schicken wir nach Abschluss der Verteilungen ein Foto an die uns bekannten Spender. Aktuell sind wir noch dabei, alle Informationen und Fotos zusammen zu tragen. Wir bemühen uns, die Fotos von „deiner“ Ziege oder „deiner“ Kuh sobald wie möglich auszuschicken.

In Ghana wurden in Koforidua und Umgebung insgesamt 50 Ziegen verteilt. Unser ora-Projektpartner Paul Otoo berichtet uns: 

„Wirklich schön an der Aktion jedes Jahr ist auch zu sehen, wie sich die Situationen von Beschenkten über die Jahre zum Positiven verändern. Wie zum Beispiel bei Frau Dankwawho: vor zwei Jahren hat sie von uns im Rahmen der Aktion eine Ziege erhalten. Mittlerweile hat sie 11 davon. Dank der Tiere, so erzählte sie uns, kann sie unter anderem die Schulgebühren für ihre Kinder bezahlen. Die Ziegen verändern das Leben der Beschenkten. Ich danke allen, die mit ihrer Spende dazu beitragen!“

Im Namen des gesamten ora-Teams, unserer ora-Projektpartner vor Ort und der beschenkten Familien in diesen Ländern danken wir ganz herzlich für eure Spenden

Mehr Fotos und Berichte folgen in den kommenden Tagen und Wochen!

Montag, März 02, 2020

Eröffnung ora-Flohmarkt in Mauerkirchen

ENDLICH IST ES SOWEIT! Der neue ora-Flohmarkt in Mauerkirchen im Bezirk Braunau kann eröffnet werden!

Secondhand liegt im Trend! Bereits in Andorf, Gallspach und Grieskirchen gibt es seit einigen Jahren unsere ora-Flohmärkte, wo Sachspenden abgegeben werden und vielseitige Dinge gekauft werden können. Dank zahlreicher engagierter Freiwilliger kann am 3. Juni 2020 nun ein neuer ora-Flohmarkt in Mauerkirchen (Bezirk Braunau) eröffnet werden.

Ein Teil des Teams in Mauerkirchen
Ab Mittwoch, 3. Juni 2020, öffnet der neue ora-Flohmarkt in Mauerkirchen an zwei bis drei Tagen die Woche seine Pforten: Jeden Mittwoch von 9 – 13 Uhr, jeden Freitag von 10 – 17 Uhr, sowie jeden ersten Samstag im Monat von 9 – 13 Uhr können Sachspenden abgegeben sowie eingekauft werden.

Eröffnungswoche
ora-Flohmarkt Mauerkirchen:
Mittwoch 3. Juni 2020: 9 – 13 Uhr
Freitag 5. Juni 2020: 10 – 17 Uhr
Samstag 6. Juni 2020: 9 – 13 Uhr

Adresse ora-Flohmarkt Mauerkirchen:
Spitzgasse 28 (schräg gegenüber Friedhof),
5270 Mauerkirchen

Wir freuen uns auf viele neue Besucher und Besucherinnen!


Mittwoch, Februar 26, 2020

Über 2.000 Mal "DANKE"!

Danke allen, die sich im Jahr 2019 ehrenamtlich mit Zeit, Energie und Kreativität einbrachten. Danke allen, die unsere Arbeit im Jahr 2019 praktisch und/oder finanziell unterstützt haben. DANKE!

Aktuell sind wir dabei, die Spendenbestätigungen und den aktuellen Jahresbericht 2019 zu verschicken. Dabei dürfen wir uns für 2019 bei über 2.000 Personen bedanken!

Für alle, die uns ihr Geburtsdatum bereits genannt haben, haben wir eine Spendenmeldung ans Finanzamt gemacht. Das bedeutet, dass bei diesen UnterstützerInnen die Spenden beim Steuerausgleich automatisch berücksichtigt werden.

Wer uns noch nicht sein Geburtsdatum mitgeteilt hat, kann dies noch jederzeit tun, damit wir die Spenden melden können. Seit 2017 können Privatpersonen in Österreich Spenden nur mit dieser Meldung steuerlich geltend machen. 

Bitte kontaktiert uns, wenn Fragen auftauchen oder wenn uns Fehler unterlaufen sein sollten.

Den aktuellen Jahresbericht von 2019 gibt es auch online anzusehen: aktuell 2019

Freitag, Februar 21, 2020

"Vater, unser Haus brennt!"

Mehr Fotos hier...
Nur wenige Tage nach der Beerdigung des Bruders von ora-Projektpartner Eduard Rudolf aus Rumänien, erhielt der Rumäne aus Cluj vergangenen Sonntag einen weiteren Schreckensanruf:
"Vater, unser Haus brennt!"

Wir haben Eduard, der neben vielen anderen Tätigkeiten die Hausaufgabenbetreuung in Apata und in Augustin aufgebaut hat, Soforthilfe für den Wiederaufbau seines Hauses in Cluj versprochen. Wer kann der Familie mit einem Beitrag helfen?

Eduard Rudolf schreibt: "Vier Stunden lang hat die Feuerwehr zehntausende Liter Wasser gepumpt, bis das Feuer gelöscht war. Es waren etwa 20 Männer, 4 Feuerwehr LKWs, ein Kran, 2 Ambulanzen, 2 Polizeiwagen und all unsere Nachbarn dabei. Leider ist unsere Straße so schmal, dass die großen LKWs nicht nahe zu unserem Haus kommen konnten.

Wir sind Gott enorm dankbar, denn meine Frau Ibi ist noch ein letztes Mal in das Badezimmer gegangen, nachdem sie sich  schon zum Schlafen niedergelegt hat. Dort hat sie so ein feines Geräusch gehört wie Popcorn. Dann hat sie einen Funke bemerkt und sofort alle Personen aus den Schlafzimmern geholt. Schon eine halbe Stunde später wäre es zu spät gewesen.
Ich bin Gott unendlich dankbar, dass wir nicht weitere 4 Tote in der Familie begraben müssen!!

Betreffend des Schadens: wir können noch nicht genau sagen, wieviel die Reparaturarbeiten kosten werden, aber es werden mindestens 15.000 Euro Gesamtschaden sein. Wir brauchen ein neues Dach und auch im Haus gibt es sehr viel Schaden in den Räumlichkeiten. Zur Zeit kann man in unserem Haus nicht wohnen - wir haben keine Elektrizität. Ein bis zwei Wochen muss das Haus trocknen. Es ist gefährlich, dass ein Kurzschluss entsteht.

Unsere Bitte: ich appelliere an die Hilfsbereitschaft meiner Geschwister, Freunde, Bekannten: falls jemand bereit ist eine kleine Summe (oder große Summe) zu spenden, wäre uns als Familie sehr geholfen.

Euer Eduard"

Mittwoch, Februar 19, 2020

LWBFS Andorf packt Baby-Pakete für Rumänien

Schülerinnen der Fachschule Andorf engagierten sich für die Gute Sache und unterstützten uns bei unserer Baby-Aktion. Bei dem Projekt der  drei 1. Klassen und der 2c Klasse ging es darum, Babyartikel zu sammeln und daraus Startpakete für Mütter in Rumänien zu packen.

Um Geld für Anschaffungen wie Fläschchen, Schnuller und Pflegeprodukte zu haben, wurden in der Vorweihnachtszeit verschiedenste Aktionen wie das Produzieren und Verkaufen von Weihnachtskarten oder das Backen und Verzieren von Lebkuchen für die Weihnachts- feier des Maschinenrings Andorf organisiert. Die Schülerinnen waren mit vollem Einsatz dabei. Auch nette Kärtchen mit Glückwünschen auf Englisch und fertigte Schilder „for a baby girl“ oder „for a baby boy“ für die Beschriftung der Pakete fertigten sie an. 

Insgesamt 39 Baby-Start-Pakete und ein Betrag von 500 Euro für den Transport und Ankauf von Windeln und Babynahrung vor Ort konnte am 7. Februar an uns übergeben werden. 82 Schülerinnen beteiligten sich aktiv an diesem Projekt - viele Schüler, die hier jemandem geholfen haben. Wir bedanken uns bei allen, die an der Aktion beteiligt waren!


Wer bekommt die Baby-Pakete? 
In Zusammenarbeit mit ora-Projektpartnerin Angelika Wenger erreichen wir bedürftige Mütter im Umkreis von Timisoara im Westen Rumäniens. Die unabhängige Stiftung „Pro Vita Medica“ berät kostenlos Frauen, die ungeplant schwanger geworden oder die durch die Schwangerschaft in Not geraten sind. Viele Mütter sind überzeugt, eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Erst durch die Beratung, Begleitung und die Zusage von Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen von Pro Vita Medica können sie zur Schwangerschaft und dem Kind „Ja“ sagen. Hier wird allen Frauen geholfen, unabhängig von ihrem Familienstand, Alter, Volksangehörigkeit, materieller Situation oder religiöser Überzeugung. Hier wird jeder Frau Mitgefühl, Liebe und Annahme entgegengebracht. Niemand wird verurteilt.

Mehr Informationen zu unserer Baby-Aktion gibt es hier...

Sonntag, Februar 09, 2020

Wünsche wurden wahr - Danke!

Wir haben Familien in unseren Projekten in Rumänien, Indien und Ghana nach ihren Wünschen zu Weihnachten gefragt. Dank zahlreicher Spenden von euch konnten wir diese Wünsche auch erfüllen. Dafür danken wir euch recht herzlich!

26 Familien in der Armensiedlung von Targu Mures in Rumänien konnten wir mit Öfen ausstatten, viele weitere Menschen mit Brennholz für den kalten Winter versorgen.

Mehr Fotos hier...
Die Familien können nun erleichtert aufatmen, und müssen sich keine Sorgen mehr machen, wenn die Temperaturen unter Null Grad sinken.  „Die Menschen erkennen den Wert dieses Geschenks. Sie sind so dankbar dafür! Mit dem neuen Ofen müssen sie nicht mehr frieren in ihren eignen vier Wänden und können damit  auch kochen und backen. Davon konnte ich mich selbst überzeugen, als mich eine Familie eine Woche später zum Essen einlud.“- Joszi Mucui, ora-Projektpartner



50 Kinder und Jugendliche aus unserer Little Flower Schule in Ghana haben eine Matratze und einen Kopfpolster erhalten und müssen nun nicht mehr auf dem kalten Boden  schlafen. 


„Wir waren erschüttert, als wir hörten, dass die meisten Kinder auf dem harten Fußboden schlafen müssen. Und wenn sie doch eine Matratze haben, dann müssen sie sie mit zwei oder gar drei Geschwistern teilen. Die Freude über eine eigene Matratze sowie einen Kopfpolster war nicht nur den Kindern im Gesicht anzusehen. Auch die Eltern freuten sich mit ihren Kindern!“ Paul Otoo, ora-Projektpartner




72 an Tuberkulose oder HIV erkrankte Personen in Indien konnten mit Vitaminpaketen beschenkt werden. Gesunde Ernährung ist für die Kranken besonders wichtig, damit ihr Immunsystem gestärkt wird. Dank eurer Spenden konnten die Cluny-Schwestern eine große Weihnachtsfeier für diese Menschen veranstalten, wo ihnen wertvolle Lebensmittel überreicht wurden.


„Gemeinsam mit 67 betroffenen Erwachsenen und fünf Kindern haben wir ein großes Weihnachtsfest gefeiert. Zuerst haben wir gemeinsam gebetet. Danach erhielten alle ein Paket mit Reis, Rotne Linsen, Datteln, verschiedenen Bohnen, Obst, Gemüse und Protein Pulver. Die Kinder erhielten zusätzlich eine Schultasche. Außerdem gab es ein leckeres Festessen für alle. Wir danken dem Herrn für diesen wundervollen Tag!“ – Sr. Ephrem, ora-Projektpartnerin


Im Namen aller beschenkte Familien und unserer Projektpartner sagen wir DANKE für eure Spenden! Ihr habt die Wünsche so vieler Menschen wahr werden lassen. 

Donnerstag, Februar 06, 2020

Danke für 5.325 Weihnachtspakete!

Viele Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Privatpersonen und andere Gruppen haben auch 2019 mitgeholfen, sodass sich insgesamt 5.325 Kinder in unseren Projekten in Rumänien, Albanien und Ungarn zu Weihnachten an ihrem Geschenk freuen konnten. 

Mehr Fotos hier...
Wir danken besonders den unermüdlichen Helfern aus Salzburg und Tirol. Alleine in Bramberg sind 763 Pakete zusammen gekommen, die direkt nach Ungarn gebracht wurden. Auch in Fieberbrunn, St. Martin bei Lofer, Leogang, Maria Alm und vielen anderen Orten wurde fleißig gesammelt, sodass wir in unserem ora-Lager in Leogang insgesamt 1.700 Pakete abholen konnten! Aus Söll in Tirol durften wir uns über 198 Pakete für Kinder freuen!

Auch in Oberösterreich waren mehrere Volks- und Mittelschulen motiviert, sodass weitere 350 Pakete in Andorf abgegeben wurden.  Ebenso danken wir auch unseren Freunden der FCG Wels von der Aktion „Weihnachtsfreude“, insbesondere Roswitha Karl, die weitere 2.400 Weihnachtspakete an unsere Projekte weitergeleitet haben, damit wirklich jedes Kind ein Geschenk der Freude zu Weihnachten erhält. Danke für die gute Zusammenarbeit!


Wir schließen uns dem Dank unserer Projektpartner an und sagen: „Danke für eure Hilfe, damit wir helfen konnten. Danke für eure Hilfe, damit wir weiterhelfen können.“


Donnerstag, Januar 30, 2020

Freudentränen in Ghana

Mehr Fotos hier...
Dank vieler Spenden für Lebensmittel konnten in Ghana insgesamt 100 Lebensmittelkörbe gepackt und an bedürftige Menschen verteilt werden. Unsere ghanaischen Projektparter Bernice und Paul Otoo berichten uns davon:

"Zwischen dem 26. und 31. Dezember 2019 haben wir mit unserem Team in unterschiedlichen Dörfern um Koforidua und Akropong 100 Menschen mit Lebensmittelkörben beschenkt. 

Uns war es wichtig, vor allem die Menschen zu erreichen, die aus diversen Gründen von der Allgemeinheit zurückgewiesen werden: kranke Personen, ältere, allein stehende Personen oder auch Witwen. Jedes Paket enthielt Reis, Öl, Brot, Tomatenmark, Zucker, Milch, Kakaopulver, Getränke und Dosenfisch."


Mehr Fotos hier...

Bernice erzählt uns weiter:
"Heuer waren die Verteilungen geprägt von Freudentränen. Eine 90-jährige Frau zum Beispiel, ihr Name ist Naa, wurde von ihrer gesamten Familie und der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen, weil sie eine Krankheit hat, die man in Ghana nicht kennt. Als wir ihr den Lebensmittelkorb überreichten, konnte sie ihre Tränen vor Freude nicht mehr zurück halten. Ein anderer Mann fragte uns, nachdem er die Lebensmittel erhalten hat, vier Mal, ob das auch wirklich alles seine Dinge sind. Er konnte es nicht glauben.

Uns erfüllt es mir großer Dankbarkeit, dass wir Menschen wie diesen helfen dürfen. Es ist schockierend zu sehen, wie manche davon leben. Viele davon schlafen auf dem kalten Lehmboden."



Dienstag, Januar 21, 2020

Rumänien: 1.369 LM-Pakete für bedürftige Familien

Insgesamt 2.166 Familien und ältere, alleinstehende Menschen in den Projektländern Rumänien, Albanien, Bulgarien, Ghana und Haiti konnten wir zu Weihnachten mit einem Lebensmittelpaket überraschen. Alleine in Rumänien durften wir 1.369 Pakete verteilen.

Hier gibt's mehr Fotos...
Unser rumänischer Projektpartner Arpi Szasz in Corunca, in der Region Mures, hat 200 dieser Pakete an bedürftige Familien übergeben. Er erzählt uns von der Verteilung:

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„Wie immer haben wir die Pakete in unterschiedlichen Orten verteilt. Es war für uns wieder sehr schwierig zu entscheiden, wohin wir fahren. Denn es gibt ganz viele arme Menschen. Über die Jahre haben wir die Lebenssituation von so vielen Familien kennen gelernt. Viele davon warteten schon auf uns, andere waren so wie jedes Jahr aufs Neue überrascht. Gemein ist ihnen jedoch, dass sie alle unendlich dankbar sind, wenn wir ihnen das LM-Paket überreichen. All die berührenden Momente sind schwer in Worte und Bilder festzuhalten.

Eine Geschichte hat uns ganz besonders berührt: Wir haben eine Frau besucht. Sie ist noch nicht alt, findet aber keinen Arbeitsplatz, da sie starke Probleme mit den Augen hat. Mit ihr wohnt ihr 14-jähriger Sohn. Die beiden haben den Ehemann und Vater vor einiger Zeit wegen häuslicher Gewalt verlassen. Mutter und Sohn müssen nun gemeinsam irgendwie um die Runden kommen. Die Freude, als wir sie mit einem LM-Paket besucht haben, berührt mich heute noch.


Auch für uns war die Zeit der Verteilungen ein Geschenk: denn zu geben ist oftmals die größte Freude! Wir sind Gott dankbar, dass es durch eure Hilfe diese Möglichkeit gibt, diesen Menschen, Kindern und Familien eine Freude zu machen. Und wir sind euch, ora, sehr sehr dankbar, dass ihr diese Aktion nun bereits jahrelang organisiert. Möge Gott euch dafür segnen! Ganz liebe Grüße, Arpad Szasz und das Szt. Fülöp TEAM“


In den folgenden Tagen und Wochen werden noch mehr Berichte und Fotos folgen...

Freitag, Januar 17, 2020

2.166 Lebensmittelpakete – WOW!

Nun haben wir ein Ergebnis der Lebensmittelaktion 2019: Insgesamt 2.166 Familien in den Projektländern Rumänien, Albanien, Bulgarien, Ghana und Haiti konnten dank eurer Mithilfe und Unterstützung mit einem Paket voller Lebensmittel zu Weihnachten beschenkt werden. Wir sind glücklich, aber vor allem dankbar, dass wir dadurch Menschen in Not etwas Hoffnung und Zuversicht schenken konnten.

1.216 Lebensmittelpakete konnten dank eurer Geldspenden direkt in Ghana, Haiti und Rumänien gepackt werden und an Familien verteilt werden. Weitere 950 Pakete wurden bei uns in Andorf und in den LM-Sammelstellen abgegeben und ebenso an Familien in Osteuropa verteilt.

Frau Viorica
Wir danken euch für die großartige Unterstützung bei der diesjährigen LM-Aktion! Jedes der 2.166 Pakete sorgte für große Überraschung und Freude! 

ora-Projektpartnerin Angelika Wenger aus Rumänien erzählt uns von der Verteilung der LM-Pakete in Calan und Umgebung:

„Dank ora international durften wir rund um Weihnachten 2019 insgesamt 342 Lebensmittelpakete an bedürftige Menschen verteilen. Besonders berührt hat mich der Besuch bei Frau Viorica. Sie ist 72 Jahre alt und wohnt ziemlich weit außerhalb eines Dorfes in einer kleinen Hütte. Wir besuchen sie mehrmals im Jahr. Sie hat dort kein fließendes Wasser (auch keinen Brunnen) und keinen Strom. Ihr Mann ist schon lange verstorben und sie lebt seitdem von einer monatlichen Rente von rund 140 Euro. Das reicht keineswegs, um sich beispielsweise Holz für den Winter zu kaufen. Wenn wir Viorica besuchen, ist das für mich immer ein besonderes Erlebnis.

Frau Viorica lebt unter wirklich schwierigen Verhältnissen, aber niemals hört man ein Jammern oder Klagen aus ihrem Munde. Als wir ihr das Lebensmittelpaket überreicht haben, war sie sehr gerührt. Auch ich bin in solchen Momenten gerührt und dankbar, diese Arbeit mit Hilfe so vieler Spender leisten zu können.“

Auch dieses ältere Ehepaar (s. Foto rechts) besuchen wir öfters. Die beiden haben keine Kinder. Der Mann hört nicht mehr, die Frau ist fast blind. Trotzdem versuchen die beiden ihr Leben miteinander zu meistern. Einer stützt den anderen. Das finde ich beeindruckend! Die beiden sind jedes Mal so froh und dankbar, wenn wir vorbei kommen, und sie schätzen alles, was sie im Leben bekommen. Das Lebensmittelpaket kommt dort an der richtigen Stelle an!“


Mehr Berichte und Fotos der Lebensmittel-Aktion und Verteilung folgen in den kommenden Tagen und Wochen….

Dienstag, Januar 14, 2020

Leuchtende Kinderaugen an Weihnachten

Nicht nur in unserem Projekt in Uganda (wir haben darüber berichtet), sondern auch in unseren ora-Projekten in Haiti und Indien wurden bunte und tolle Weihnachtsfeste gefeiert.


INDIEN
Gemeinsam mit Sr. Ephrem und den Cluny Ordensschwestern, und dank vieler Sonderspenden von Paten, durften wir für hunderte Kinder in Indien eine Weihnachtsfeier organisieren. In Koneripatti, Fatima, Nattamangalam, Selliampatti und Gangavalli im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu wurde an diesen Tagen getanzt, gelacht und vor allem: lecker gegessen!



HAITI
Seit Monaten haben politische Unruhen und Proteste Haiti fest im Griff. Die Menschen sind unzufrieden und fordern den Rücktritt des Präsidenten. Vor allem wirkt sich die Situation auf die Kinder im Land negativ aus: seit mehr als drei Monaten ist der Großteil der Schulen in Haiti geschlossen. Unsere eignen Schulen in Lougou und Raymond bleiben jedoch geöffnet. Wir können Gott danken, dass unsere Projekte aufgrund der Lage in den Bergen von den schlimmsten Unruhen verschont bleiben. Dennoch ist die Lage angespannt.

Daher freut es uns ganz besonders, dass wir den Schülerinnen und Schülern in unseren Dorfschulen in Lougou und Raymond auch heuer wieder, gemeinsam mit unserem Projektparter COFHED, eine Weihnachtsfeier mit Festessen und Geschenken ermöglichen konnten. Auch dafür bedanken wir uns bei allen Paten für die Sonderspenden!