Dienstag, August 11, 2020

Rumänien: endlich Ferienspaß!

Aurel und seine neue Liebe: das Quad

ORA-Projektpartner Beni Schaser und sein Team veranstalten gerade eines der ORA-Sommerlager. Er schreibt uns: "Die erste Kinderfreizeit läuft richtig gut. Es sind 15 Kinder aus armen (Roma) Familien... nächste Woche sind es etwa 12 Teenie Mädchen... danach kommt Fiatfalva dran... da sind es etwas mehr. Jede Freizeit läuft über 3 volle Tage. Hier auf dem Foto Aurel während der Freizeit. Er ist Autist und verschwindet immer mal aus der Gruppe. Mittlerweile wissen wir aber schon, wo wir ihn suchen müssen 🤭 - seine neue Liebe, unsere Quads..."

Trotz oder gerade wegen der aktuellen Krisenzeit wollen wir sozial benachteiligten Kindern in unseren ORA-Projekten in Rumänien einen schönen Sommer ermöglichen. Mit 15 Euro kann ein wunderbarer Tagesausflug für ein Kind organisiert werden. Mit 45 Euro schenkst du einem Kind einen 3-tägigen, unvergesslichen Aufenthalt im ORA-Sommerlager. Gleich hier spenden: unkompliziert und einfach.... 

Mehr Infos zu den ORA-Sommerlagern gibt es hier...

Mittwoch, Juli 29, 2020

Rumänien: Sommerlager mal anders...

Normalerweise sind unsere ORA-Sommerlager gerade im vollen Gange. „Es ist die beste Zeit des Jahres!“, hat uns letztes Jahr ein Mädchen voller Freude berichtet. Denn für die meisten Kinder in unseren ORA-Projekten in Rumänien sind die Tage im ORA-Sommerlager die einzigen, an denen sie sorglos spielen können. Viele Kinder fragen sich nun, ob sie dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie auch in den Ferien zuhause bleiben müssen? 

Fest steht: Die ORA-Sommerlager werden auch dieses Jahr stattfinden. Denn wir wollen sozial benachteiligten Kindern gerade in dieser schweren Zeit einen schönen Sommer ermöglichen. Ausflüge, Rätselralleys, Lagerfeuer, Spiele, Aufmerksamkeit und gutes Essen: Diesen Ausgleich brauchen die Kinder nach der langen Krisenzeit.

Wie die ORA-Sommerlager heuer genau aussehen, erfährt ihr hier...

Wir wollen Kinder aus dem oft unglücklichen Alltag herausholen und ihnen eine Auszeit schenken. Könnt ihr uns dabei mit einer Spende unterstützen? Mit 15 Euro kann ein wunderbarer Tagesausflug für ein Kind organisiert werden. Mit 45 Euro schenkst du einem Kind einen 3-tägigen, unvergesslichen Aufenthalt im ORA-Sommerlager.


Mittwoch, Juli 22, 2020

Haiti: Lebensmittelpakete & Hausbesuche

Schüler aus Raymond bedanken sich
bei ORA für die Lebensmittelpakete
Die Kinder in unseren Projektschulen in Haiti, der "La Petit Academie de Lougou" und der "Le Jardin des Rossignols" in Raymond, bekommen in der Mittagspause normalerweise vier mal pro Woche eine warme Mahlzeit. Für die meisten ist es auch die einzige warme Mahlzeit am Tag.

Schule mal anders: Hausbesuch der Lehrerin
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind die Schulen seit Monaten geschlossen. Somit gibt es auch kein tägliches warmes Mittagessen. Um die Kinder dennoch gut zu versorgen, und auch um die Eltern zu entlasten, haben unsere ORA-Projektpartner vor Ort, das Team von COFHED, Lebensmittelpakete verteilt. Die Familien durften sich so unter anderem über Erdnussbutter, Milch und Haferflocken freuen.

Auch die Lehrer zeigen Engagement: zwei Mal pro Woche besuchen sie ihre Schüler und Schülerinnen zu Hause, um mit ihnen Hausübungen zu machen, zu lernen und um sich ganz einfach über ihre Gesundheit zu erkundigen. Wir freuen uns über so viel Engagement!

Donnerstag, Juli 09, 2020

Uganda: Jacob bewies Durchhaltevermögen

Jacob ist ein fröhlicher junger Mann
Der 29-jährige Jacob ist von Geburt an physisch beeinträchtigt. Er kann weder gehen noch aufrecht stehen. Die ersten Schuljahre haben ihn seine Schwestern tagtäglich auf deren Rücken zur Schule getragen. Wenn diese keine Kraft mehr hatten, hat er sich auf allen Vieren fortbewegt. Leider musste er dann die Schule gänzlich abbrechen, bis er endlich einen eigenen Rollstuhl bekam.

Im Jahr 2008 wurde er ins ORA Unterstützungsprogramm in Uganda aufgenommen. Mit seinem großen Ehrgeiz holte er die verlorene Schulzeit auf, und konnte mittlerweile die Pflichtschule abschließen. Erst kürzlich hat er auch seine Ausbildung im Weben und maschinellen Stricken abgeschlossen. Er näht Kleidung für die lokale Krankenschwesterschule und verdient dadurch sogar mehr als andere Männer in seinem Alter.

Jacob hat allen gezeigt, dass man aufgrund einer Behinderung nicht wertlos ist und dieselben Rechte hat wie jeder andere auch. In seiner Gemeinschaft leistet er einen wichtigen Beitrag und kann für seine Familie sorgen. 

Wir freuen uns sehr über Erfolgsgeschichten wie diese. Dank eurer Unterstützung können wir Menschen wie Jacob eine bessere Zukunft ermöglichen. 

Gerade die aktuelle Corona-Krise ist für viele Menschen eine große Belastung und kann langfristige Folgen haben. Wir sind daher vermehrt auf der Suche nach neuen Paten und Patinnen. Bei Interesse kontaktiere uns gerne. Danke!

Freitag, Juni 26, 2020

Indien: neu renovierte Schule wartet auf Schüler

Ihr könnt euch bestimmt noch erinnern: im September 2019 haben wir einen Spendenaufruf für Anbu Illam gestartet. Der Schule für Kinder mit Beeinträchtigungen drohte die Schließung. Dringende Reparaturen waren fällig und gleichzeitig fehlte das Geld vom Staat, um die Lehrkräfte zu bezahlen. Dank eurer unglaublich großzügigen Spendenbereitschaft sind bei uns damals innerhalb weniger Wochen Spenden in der Höhe von 13.000 Euro eingegangen, welche wir sofort weiterleiten konnten.

Mehr Fotos von den Arbeiten und
der Gebäudesegnung hier...
Rasch konnten die Bauarbeiten beginnen. Das Dach wurde repariert, alle elektrischen Leitungen auf den neuesten Stand gebracht, Wasserleitungen überprüft, Risse in den Wänden ausgebessert und alle Wände neu gestrichen. Nun können wir euch erfreut berichten, dass die Renovierung abgeschlossen ist. Das gesamte Schulgebäude erstrahlt wieder in neuem Glanz.

Doch leider ist es rund um das Gebäude trotz Fertigstellung derzeit still. Aufgrund von Corona sind in Indien seit drei Monaten alle Schulen geschlossen. Anfang Juni wurde die Schule im kleinen Rahmen gesegnet. Jetzt hoffen wir, bald alle Schüler und Schülerinnen im neu renovierten Gebäude begrüßen zu dürfen.

"Mehr als zwei Jahre haben wir zu Gott gebetet und gehofft, dass wir die Schule renovieren können. Dank euch und eurer großzügigen Spender und Spenderinnen haben wir es geschafft. Wir können kaum in Worte fassen, wie sehr wir uns darüber freuen. Anbu Illam ist eine besondere Einrichtung. Kinder mit Beeinträchtigungen finden dort einen Platz zum Lernen und können sich entfalten. Dies ist in Indien leider nicht selbstverständlich! Dank eurer Spenden können 54 Kinder weiterhin in guter und liebevoller Betreuung bleiben, und auch die Mitarbeiterinnen behalten ihren Arbeitsplatz und erhalten ihre Gehälter. " - Sr. Janet.

Wir von ORA sind erleichtert und dankbar, dass dieser Ort der Freude erhalten bleibt.
Vergelt’s Gott!

Mehr Fotos von den Renovierungsarbeiten und der Segnung des Gebäudes gibt es hier...
Fotos von der Schule vor der Renovierung gibt es hier...

Dienstag, Juni 23, 2020

Ardagger: Lebensmittel-Sammlerinnen trotzen der Krise

v.l.: Roswitha Korn, Sr. Irene, Sr. Cornelia
Die beiden Franziskanerinnen Sr. Cornelia und Sr. Irene aus Amstetten ließen sich nicht beirren und starteten die erste Sammelaktion seit der Lockerung der Vorschriften beim INTERSPAR in Amstetten.

v.l.: Franz Haag, Sr. Irene, Leopold Farfeleder,
Sr. Cornelia, Leo Naderer
Mit 105 Schachteln voll an wertvollen Lebensmitteln führen sie ihre Erfolge, die sie vor der Corona-Krise erzielten, beherzt weiter. Die Lebensmittel wurden ins ORA-Lager in Ardagger gebracht und werden zusammen mit Kleidung, Geschirr, Möbeln, Fahrrädern usw…. in den nächsten Wochen ihre Reise nach Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Albanien antreten. Auch insgesamt € 603,40 für den Transport wurden gespendet.

Danke an Sr. Cornelia und Sr. Irene für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschen, die große Not leiden. Danke an die Herren Franz Haag, Leo Naderer und Leopold Farfeleder für den Transport nach Ardagger.  Danke an Roswitha Korn und Herrn Abdallah für die Mithilfe beim Verpacken. Und keine Aktion wäre erfolgreich ohne die vielen Spenderinnen und Spender, die bei dieser Aktion mitmachen. Danke!

Montag, Juni 15, 2020

Familien stehen vor dem Nichts: Eure Hilfe ist gefragt!

indische Familien beim Gebet
Während wir uns hierzulande wieder vorsichtig in den Alltag zurückwagen, hat das Corona-Virus in unseren Projektländern wie Indien, Uganda, oder Rumänien immer noch drastische Auswirkungen auf die Menschen. Ermutigt durch die große Spendenbereitschaft in den letzten Wochen, bitten wir noch einmal um eure Hilfe!

Denn die Not vieler Menschen in unseren Projekten ist immer noch unvorstellbar groß. Die Folgen der Ausgangssperren sind für Millionen Menschen katastrophal, denn ihr Überleben hängt von ihrer täglichen Leistung ab. Menschen sind arbeitslos geworden. Gesundheitseinrichtungen sind überlastet. Ohne Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen ist es unmöglich, auf Hygiene zu achten. Die Preise auf den Märkten schnellen in die Höhe. Familien stehen vor dem Nichts. 

Wir helfen weiterhin: Deshalb bitten wir noch einmal um eure Unterstützung für die Corona-Nothilfe. Eure Spende hilft zum Beispiel so:
  • Mit 10 Euro können wir eine Handwasch-Station in Uganda aufbauen, wo Kinder vielerorts bislang keine Möglichkeit haben, sich die Hände zu waschen.
  • Mit 50 Euro werden vier Familien in Indien mit einer Ration Lebensmittel für die nächsten Wochen beschenkt.
  • Mit 150 Euro kann für 120 Menschen in Rumänien eine warme, sättigende Mahlzeit durch unsere Suppenküchen gekocht werden. 
Vielerorts wissen die Menschen nicht, was die nächsten Monate bringen.
Fest steht, dass unsere Hilfe für Menschen in Not weitergehen muss.

Jede Spende schenkt Verzweifelten Hoffnung und Hungrigen Nahrung. 


Mittwoch, Juni 10, 2020

Ghana: Corona und seine Folgen

Juli mit ihrer Tochter und ihrem Baby
„Nicht das Virus an sich macht den Menschen Angst. Vielmehr sind es die Folgen der Ausgangs-beschränkungen, die die Menschen vor große Herausforderungen stellen“, erzählt ORA-Projektpartner Paul Otoo.

Das ORA-Team vor Ort in Ghana ist in den Dörfern rund um Okorase unterwegs um die Kinder und ihre Familien über das Virus aufzuklären, und um sie mit Reis oder Öl, sowie mit Handwasch-Stationen, Seife, Masken und Desinfektionsmittel zu unterstützen.

„Wir haben zum Beispiel Juli besucht, sie lebt mit 5 Kindern und ihrem 2 Wochen alten Baby allein. Ohne die Unterstützung von ORA wüsste sie nicht, woher sie Geld für Lebensmittel nehmen soll. Das Angesparte war bereits nach wenigen Tagen verbraucht. Durch die Corona-Maßnahmen sind alle Märkte geschlossen und es gibt keine Möglichkeit, Geld zu verdienen.“, so Paul.

Schulen, öffentliche Ansammlungen, Gottesdienste, Begräbnisse, Geschäfte: auch in Ghana wurde das öffentliche Leben rasch stillgelegt. Der Präsident gab nun bekannt, dass ab 15. Juni einige Einrichtungen unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen. Doch Schulen bleiben noch geschlossen. Lediglich für Schüler der Abschlussklassen höherer Schulen wird der Unterricht ab 29.6. wieder aufgenommen. Unsere Little Flower Schule, die aktuell vom Kindergarten bis zur 5. Klasse Grundschule reicht, bleibt leider noch geschlossen. Dies ist besonders deswegen schade, da kürzlich die letzten Bauarbeiten abgeschlossen wurden und das fertige Grundschulgebäude auf die Einweihung wartet. So hoffen wir, spätestens im September die Kinder im neuen Gebäude begrüßen zu dürfen!

Donnerstag, Juni 04, 2020

Eröffnung: ORA Flohmarkt Mauerkirchen

ORA Team in Mauerkirchen

die ersten Kunden an der Kassa...
Die geplante Eröffnung am 1. April musste verschoben werden. Nun war es aber endlich soweit. Am 3. Juni 2020 konnten wir endlich unseren neuen ORA Flohmarkt im Bezirk Braunau eröffnen. Ab sofort können in Mauerkirchen jeden Mittwoch von 9 - 13 Uhr, jeden Freitag von 10 - 17 Uhr, und jeden ersten Samstag im Monat von 9 - 13 Uhr Sachspenden abgegeben werden sowie für den guten Zweck eingekauft werden.

Ein großes DANKE geht an das tolle ehrenamtliche Team vor Ort, welches bereits in den vergangenen Wochen und Monaten viel Zeit & Mühe in dieses Projekt gesteckt hat. Ein weiteres DANKE geht natürlich auch an jene, die bereits Sachspenden abgegeben und für den guten Zweck eingekauft haben! 🙂

Nun geht es erst richtig los.... das Team vor Ort freut sich darauf, zahlreiche Kunden und Kundinnen im ORA Flohmarkt begrüßen zu dürfen! Wo? In der Spitzgasse 28 (ehem. Horn), in 5270 Mauerkirchen.

Mehr Fotos von der Eröffnung gibt es hier...

Freitag, Mai 22, 2020

Corona in Uganda: So helfen wir

Übergabe eines "Lernpaketes"
In Uganda gibt es offiziell noch sehr wenige Infizierte und keine Verstorbenen. Gewiss ist jedoch die Dunkelziffer viel höher. Es werden nicht genügend Tests durchgeführt und der Zugang zum Gesundheitssystem ist schlecht. Die ugandische Regierung hat rasch Maßnahmen gesetzt. Zwischen 19:00 Uhr und 6:30 Uhr herrscht zum Beispiel eine strikte Ausgangssperre, welche von der Polizei kontrolliert wird. Auch die Schulen wurden sofort geschlossen.

Kleine Geschäfte und Unternehmen dürfen mittlerweile zwar unter strengen Auflagen wieder öffnen, doch öffentliche Ansammlungen sind weiterhin verboten. Das bedeutet auch, dass Märkte, wo viele sonst ihre Produkte verkaufen, geschlossen sind. Zusätzlich sind Grundnahrungsmittel wie Mais oder Zucker seit dem „Lockdown“ teurer geworden.

Um den versäumten Unterrichtsstoff nach zu holen, konnte das ORA-Team in den Projektdörfern im Arua District „Lernpakete“ an unsere Patenkinder und andere Schüler ausgeben. Nur mit extra Förderung haben diese Kinder eine Chance, das Schuljahr positiv abzuschließen.

Im Moment ist Regenzeit in Uganda und die Ernte gedeiht gut. Doch aktuell ist die Situation für viele Bauern schwierig, denn das Geld zum Bepflanzen der Gärten fehlt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Damit die Menschen dennoch sofort mit den Saisonarbeiten starten können, verteilen wir mit dem ORA-Team vor Ort Gemüsesamen, wie zum Beispiel Maissamen, aber auch Süßkartoffel-Pflänzchen. Zusätzlich erhalten sie Gartenhacken zum Bearbeiten der Felder.

In einigen Dörfern wurden außerdem einfache Handwasch-Stationen aufgestellt und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Mehr Fotos unserer Corona-Nothilfe hier...

DANKE, dass wir all das durch eure Spenden möglich machen können!

Dienstag, Mai 19, 2020

Corona-Nothilfe: Hilfstransporte

Verteilung von Lebensmittel
im Kreis Botosani in Rumänien
In den vergangenen Wochen wurden wir vermehrt gefragt, ob wir denn aktuell überhaupt Hilfstransporte abwickeln können bzw. wir Sachspenden annehmen. 

JA! Auch jetzt, während der Corona-Pandemie, verlassen jede Woche mehrere LKWs, voll beladen mit wertvollen Hilfsgütern, unser ORA-Lager in Andorf. Vor allem Lebensmittel sind derzeit gefragt. Wir sind daher sehr dankbar, dass uns auch immer wieder Firmen große Mengen an Lebensmittelprodukten zur Verfügung stellen.

Verteiltung von Lebensmittel in Suceava
und Umgebung, Rumänien.
Mehr Fotos hier...
Alleine seit Anfang des Jahres konnten wir über 70 Transporte nach Osteuropa weiterleiten. Die Sachspenden werden anschließend, in Zusammenarbeit mit unseren ORA-Projektpartnern vor Ort, sinnvoll an Menschen in Not verteilt. 

Wir sind dankbar für all die fleißigen Ehrenamtlichen, die uns Woche für Woche bei den Verladungen helfen. Auch sind wir dankbar für alle, die für die Finanzierung dieser Hilfstransporte spenden.

Dienstag, Mai 12, 2020

Corona in Indien: Sr. Ephrem berichtet

Seit Ende März gibt es in Indien strenge Ausgangssperren. Das Haus darf man nur verlassen, wenn man Lebensmittel oder Medikamente besorgen muss. Mit dem Auto darf man nur mit einer speziellen Sondergenehmigung unterwegs sein. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit hohen Strafen rechnen.

Übergabe von Lebensmittel an Bedürftige
„Gott sei Dank ist bisher niemand aus den Kinderparlamenten oder den Dörfern am Virus erkrankt“, schreibt uns ora-Projektpartnerin Sr. Ephrem. Doch durch die Corona-Maßnahmen ist die Situation für die Menschen in Indien extrem schwierig. Wie sollen Tagelöhner-Familien wochenlang ohne Arbeits-möglichkeit und ohne Essen überleben? 

Der südöstliche Bundesstaat Tamil Nadu, in dem unsere ora-Projektpartner arbeiten und auch die Patenkinder zu Hause sind, zählt zu den am meisten Betroffenen Bundesstaaten Indiens. Die Verzweiflung der Menschen steigt. Die Sperre gilt vorerst bis 17. Mai. Sr. Ephrem vermutet, dass das neue Schuljahr, welches normalerweise im Juni beginnt, erst im August beginnen kann.

„Täglich kommen Hunderte von Menschen zu uns ins Kloster und bitten uns um etwas Reis. Aber es sind Tausende, die Hilfe brauchen. Alleine in den Kinderparlamenten sind 1.387 Kinder.“ Sie möchte daher ab sofort an möglichst viele Familien Lebensmittel-Pakete mit Reis, Öl, Linsen und Gewürzen verteilen. "Obwohl es nicht viele Infizierte bei uns in der Gegend gibt, hat die Armut stark zugenommen. Wir fühlen überall die Leere. Die Preise für Lebensmittel sind sofort in die Höhe gegangen. Wir hoffen und beten, dass sich dieses Chaos bald ändern wird.“ erzählt Sr. Ephrem.

Unsere Projektpartner vor Ort kümmern sich auch in dieser schwierigen Zeit um die, die dringend Hilfe benötigen. Dafür sind wir auf Spenden angewiesen. Jeder Beitrag hilft uns, wichtige Unterstützung zu leisten. Vergelt's Gott!

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"
oder spende gleich hier online.

Mittwoch, Mai 06, 2020

z'Mittag Teilen 2020: Danke!

Für viele Schulkinder, die in Armut leben, ist der tägliche Schulbesuch ein Stück „Auszeit“ von Hunger, Gewalt und Not. Dank eurer Spenden für die Fastenaktion "z'Mittag teilen" können wir diese Kinder und ihre Familien auch weiterhin mit Essen versorgen. Vielen Dank dafür!

Unsere ora-Projektpartner in Rumänien, Haiti und auch Ghana sind dankbar, dass sie inmitten der Angst vor Corona auch weiterhin Hilfe für bedürftige Menschen leisten können.
Jozsi Mucui, ora-Projektpartner aus Rumänien, muss zum Beispiel die tägliche Essensausgabe aus seiner Suppenküche pausieren, doch nun verteilt er Mahlzeiten und Lebensmittel direkt in der Armensiedlung von Targu Mures: (MEHR BILDER HIER): „Ich bitte die Menschen, nach und nach in so kleinen Gruppen wie nur möglich zu kommen, und nach dem Erhalt der Mahlzeit sofort wieder in ihre Häuser zurück zu gehen. Doch man spürt auch hier: Die Not ist groß! Aus Angst, nichts abzubekommen, halten sich viele nicht an die Regeln.“

„Wir sind froh, dass wir Hilfe leisten können und nicht nur still herumsitzen müssen. Täglich kommen so viele Menschen auf mich zu und bitten darum, dass wir wieder kochen. Wir sind dankbar, dass wir helfen können und auch einen weiteren ora-Hilfstransport mit wichtigen Lebensmitteln erhalten haben. Die Lage hier in Rumänien ist schlimm. Die Preise vieler Lebensmittel sind in die Höhe geschnellt.“

Dank der Unterstützung von vielen Spendern können wir in dieser schwierigen Zeit Hunger lindern. Auch sind wir dankbar über die Gewissheit, sofort wieder mit den Schulspeisungen beginnen zu können, sobald die Schulen in unseren ora-Projekten wieder öffnen dürfen.

Die Menschen in unseren ora-Projektländern sind auch weiterhin auf unsere Hilfe angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende! 

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"

oder spende gleich hier online.

Donnerstag, April 23, 2020

Albanien: 25 Jahre Missionsstation in Fushë-Arrëz

Sr. Gratias und Br. Adnreas
Foto: Missionsstation Fushe-Arrez
Seit vielen Jahren unterstützt ora international die Arbeit von Sr. Gratias Ruf rund um die Missionssation in Nordalbanien. Anlässlich des 25 Jahre Jubiläums der Missionsstation in Fushë-Arrëz blickt Br. Andreas Waltermann mit uns in die Vergangenheit und erzählt, was ihn für die Zukunft bewegt. Er selbst kam 2008 als Kapuziner und Priester nach Fushë-Arrëz, und lebt seitdem auf der Missionssation.

"Am 26. April 1995 kamen die beiden deutschen Franziskanerinnen Sr. Gratias Ruf und Sr. Bernadette Ebenhoch nach Fushë-Arrëz, eine heruntergekommene, kommunistische Arbeiterstadt im Nordosten Albaniens. Hier fanden Menschen aus den umliegenden Dörfern Arbeit in der Kupferscheide, in den Sägewerken, der Spanplattenfabrik und dem großen LKW-Reparatur-Werk. Damals hatte Fushë-Arrëz ca. 9.500 Einwohner und war sehr, sehr arm. Das hat sich bis heute kaum geändert.

Die Schwestern begannen damals recht bald nach ihrer Ankunft damit, die Kinder und Jugendlichen um sich zu sammeln, mit ihnen zu singen und zu beten. Auch organisierten sie soziale Hilfen, wie die Unterstützung mit Lebensmitteln, Bekleidung, Matratzen und Anderem. Immer wieder wurden auch völlig schlechte Häuser armer Familien repariert oder sogar neu gebaut. Bald wurde auch eine Kindertagesstätte errichtet, wo wir aktuell 55 Kinder zwischen 2 und 6 Jahren betreuen.

Die Bergregion um Fushë-Arrëz herum gilt als die ärmste in Albanien. Sehr viele Menschen leben von der geringen Sozialhilfe, zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Korruption ist alltäglich und allgegenwärtig, sei es in der kommunalen Verwaltung, im Gesundheitswesen, in der Schule – überall. Versicherungen, Altersversorgung und Krankenkassen oder Mieterschutz sind nicht existent."

Hier weiterlesen…

Mittwoch, April 15, 2020

Frühjahrs Hilfsgüter-Sammlungen 2020

Neben den ganzjährigen Abgabemöglichkeiten (zu finden auf unserer Homepage), möchten wir auf unsere Frühjahrs-Sammlungen in den nächsten Wochen aufmerksam machen. Hier werden die Sachspenden direkt auf einen LKW verladen und nach Bulgarien gebracht.

Aufgrund der aktuellen Lage wurden manche Sammlungen abgesagt oder verschoben. Für aktuelle Termine beachtet bitte das unten stehende Dokument:

ORTE & TERMINE FRÜHJAHR-SAMMLUNG 2020

Der Kalender auf unser Homepage wird stets aktuell gehalten. Bitte im Zweifelsfall hier nachsehen oder die Zuständigen der Sammlung kontaktieren.

Sachspenden sind für unsere Projekte in Osteuropa von großer Bedeutung. Alleine im Jahr 2019 wurden 266 Lieferungen - kleine und große – durch uns in Österreich und Deutschland befüllt und in Osteuropa abgeladen. Das entspricht rund fünf Transporten pro Woche.

Wir danken allen, die auf verschiedene Art und Weise Hilfsgüter und Sachspenden sammeln. Der Bedarf ist weiterhin gegeben, insbesondere um unsere Arbeit in Bulgarien aufrecht erhalten zu können.


Freitag, April 10, 2020

Corona in Indien: Pastor John berichtet

Die indische Regierung hat am 24. März eine totale Ausgangssperre für vorerst 21 Tage ausgerufen. 1,4 Milliarden Menschen sind davon betroffen, wovon es auch dort vor allem die Ärmsten trifft. Mittlerweile breitet sich das Virus auch in den Slums aus. 

„Arme Menschen können die Ausgangssperre nicht einhalten. Sie müssen sich etwas zu Essen organisieren.“, berichtet ora-Projektpartner Pastor John Rajiah vom Hilfswerk EWM. Viele können es sich nicht leisten, sich für mehrere Tage mit Lebensmitteln einzudecken. Sie müssen täglich arbeiten, um sich am Ende des Tages etwas kaufen zu können. Man sagt, dass in Indien bereits mehr Menschen an den Folgen der Ausgangssperre gestorben sind, als durch das Virus selbst. Die Menschen sind stark von Hunger bedroht.

Pastor John und sein Team verteilen daher Lebensmittel in Puddukottai und Umgebung: „Alleine vergangenen Sonntag wurden knapp 1000 Portionen warmes Essen gekocht und in mehreren Dörfern verteilt. Auch Masken, die wir in unserer Nähschule genäht haben, wurden an die Menschen verteilt. Die lokalen Behörden haben uns Sondergenehmigungen erteilt. Auch in den kommenden Tagen wollen wir weitere Lebensmittel verteilen. Wir sind dankbar über jede Unterstützung! Gott segne euch alle! Danke!“

Wir sind über jeden finanziellen Beitrag dankbar! Nur dank eurer Hilfe können wir den Menschen in unseren Projektländern in dieser schweren Zeit helfen. Danke!

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"

oder spende gleich hier online.

Freitag, April 03, 2020

Corona-Nothilfe: wir bitten um Hilfe!

Unsere Projektpartner gaben uns in den letzten Tagen Einblicke, welch verheerenden Folgen die Corona-Pandemie für strukturschwache Länder wie Rumänien, Albanien, Bulgarien, Indien oder Ghana hat. Wir haben bereits hier am ora-Blog berichtet.

Verteilung von u.a. Pizza in Rumänien
Deshalb bemühen wir uns, sofort Corona-Nothilfe für bedürftige, allein-stehende und ältere Menschen in unseren Projektländern umzusetzen. Alleine letzte Woche konnten wir vier Hilfstransporte mit Lebensmitteln nach Rumänien weiterleiten. Soeben wird bereits ein neuer LKW bei uns in Andorf beladen. Zusätzlich ermöglichen wir die Ausgabe von Mahlzeiten, Lebensmitteln und Seife an Menschen in Rumänien und Ghana. Und wir rechnen damit, dass wir in den nächsten Wochen mit verschiedenen Härtefällen konfrontiert werden, wo Soforthilfe nötig wird. 
Helfer beim Abladen der Lebensmittel in Rumänien

Die Corona-Krise betrifft uns alle. Wir wissen, dass auch Sie sich Sorgen um Gesundheit, Arbeitsplatz, den eigenen Betrieb und/oder ihre Zukunft machen.

Dennoch bitten wir Sie in dieser schwierigen Zeit, auch an jene zu denken, die es womöglich noch schwerer haben als wir. Jede Spende für unsere Corona-Nothilfe rettet Leben und stillt Hunger. 

Spendenkonto:
AT88 4480 0371 5539 0000
Zweck: "Corona-Nothilfe"

oder spenden Sie gleich hier online.

Wir sind unendlich dankbar für jeden finanziellen Beitrag und auch für jedes Gebet.
Danke für Ihre treue Hilfe.

Montag, März 30, 2020

Corona in Rumänien: Angelika Wenger berichtet

Auch in Rumänien hat das Coronavirus den Alltag der Menschen radikal verändert. „Ich war heute wieder im Umkreis der Stadt Calan unterwegs. Es ist eine fast gespenstige Leere. Mehrmals wurde ich von der Polizei angehalten. Es herrschen strenge Ausgangsbeschränkungen und jeder muss ein Formular mit sich tragen, das zum Verlassen des Hauses berechtigt", erzählt uns Angelika Wenger, unsere langjährige Projektpartnerin in Calan in Rumänien.

Sie berichtet uns von den Schwierigkeiten, die die aktuelle Lage mit sich bringen:

Angelika Wenger mit ihrem Mann Mathias (li.)
und Hanspeter Hofinger (re.)
„Wir möchten alle Menschen, die bislang bei uns in der Armenküche gespeist wurden, auch weiter versorgen. Seit über zwei Wochen haben wir offiziell die Räumlichkeiten geschlossen, aber mit der Genehmigung des Amtes dürfen wir nun weiter kochen. Die Essensausgabe erfolgt durch das Fenster, mit entsprechenden Hygienevorschriften. Das ist wichtig, um auch unsere Mitarbeiter zu schützen.

Köchinnen der "Armenküche"
Alle anderen Mitarbeiter musste ich nun offiziell kündigen (bis jetzt hatten sie noch regulären Urlaub), was mir sehr schwerfällt. Wir wissen auch nicht wie es weiter geht. Unsere drei Geschäfte bzw. der Flohmarkt waren uns eine sehr große Stütze und wichtige Einnahmequelle zur Kostendeckung unserer Hilfeleistungen. Doch sie müssen geschlossen bleiben.
Armensiedlung in Calan

Die Menschen sind von Armut und Hunger bedroht. Heute habe ich allen Bedürftigen, die sich täglich ein warmes Essen von der Kantine abholen dürfen, offizielle Papiere gegeben. Das erlaubt ihnen, zu Fuß durch die Stadt zu laufen. Außerdem versuchen wir auch in die abgelegenen Dörfer zu fahren und alleinstehende, ältere Menschen bzw kranke Familien zu erreichen.

Ich denke, die wirklich ganz große Welle steht noch vor uns. Wir danken jetzt schon für jede Art von Unterstützung! Der Herr vergelts euch! Bleibt bitte alle gesund und verliert eure Zuversicht und Hoffnung nicht. Angelika Wenger“

Corona betrifft uns alle und erreicht leider auch die Ärmsten der Armen. Wir bitten euch: Bleibt uns und den Menschen in unseren Projekten weltweit verbunden.  

Eure Spende für Menschen in Not ist heute wichtiger denn je.
Vergelt's Gott!

Montag, März 23, 2020

Corona in Haiti, Albanien, usw..

Auch die Menschen in unseren Projektländern Rumänien, Albanien, Bulgarien, Slowakei, Moldawien, aber auch in Indien, Uganda und Ghana wurden bereits schwer von der Pandemie getroffen: Menschen verlieren ihre Arbeit. Schulen und Kindergärten müssen schließen. Suppenküchen dürfen nicht länger betrieben werden. Second-Hand-Geschäfte, welche für viele unserer Partner eine wichtige Einnahme zur Kostendeckung der Hilfeleistungen sind, bleiben geschlossen. Gerade in Zeiten wie diesen ist unsere Hilfe und unser Beistand für Menschen in Not enorm wichtig. Denn in diesen Ländern erwarten die Betroffenen kein stabiles Gesundheitssystem, häufig kein Arbeitslosengeld, keine staatlichen Finanzhilfen. Sie sind durch diese Krise erst recht von Armut und Hunger bedroht.

Eure Spende für Menschen in Not ist heute wichtiger denn je.

So wirkt sich Corona in unseren Projektländern aus:

ora-Partner Joszi Mucui aus Targu Mures in Rumänien, der die tägliche Ausgabe einer warmen Mahlzeit an hunderte Kinder stoppen musste, schreibt: "Gerade jetzt, wo die Menschen am meisten auf Unterstützung angewiesen sind, können wir ihnen am wenigsten geben."

Flostie und Nicolette in Haiti
ora-Partner Nick Avignion von COFHED in Haiti schreibt uns: Auch wenn es in Haiti erst zwei bestätigte Fälle des Virus gibt, ist wichtig, die Verbreitung sofort zu stoppen. Unsere MitarbeiterInnen haben die Kinder aus unseren Schulen in Lougou und Raymond bereits aufgeklärt, wie sie sich schützen können. Vor allem Flostie und Nicolette, unsere zwei Krankenschwestern, sind voll im Einsatz. Morgen wollen sie mit einem Megaphon durch die Dörfer gehen um den Leuten zu erklären, wie sie sich vor dem Virus schützen können.“

Händewaschen-Workshop in Indien
ora-Partner Pastor John Rajiah von EWM in Indien schreibt uns: „Auch in Indien wurden bereits alle Schulen geschlossen, und auch die Abschlussexamen müssen warten Unser Team versucht, die Kinder in unseren Heimen weiterhin so gut es geht zu betreuen. Es gab bereits Schulungen, wie man richtig die Hände wäscht und was die Kinder zur Eindämmung des Virus beitragen können. Leider wird mittlerweile die Lebensmittel-versorgung immer schlechter, da der Güterverkehr zwischen den Bundesstaaten immer mehr reduziert bzw. auch verboten wird,“

ora-Partnerin Sr. Gratias Ruf in Fushe-Arrez in Albanien berichtet: „Schon die 3. Woche sind unsere Schulen und Universitäten geschlossen. Es herrscht Ausgangsverbot: keine Autofahrten sind erlaubt, nur mit Erlaubnis der Polizei in dringenden Fällen. Eben sagte mir unsere Köchin, im Fernsehen hieß es, alle müssen nun Handschuhe und Masken tragen. Woher wir diese nehmen sollen? Wir wissen es nicht… Da wird noch einiges auf uns zukommen... Br. Andreas hat bereits am 1. Tag mit einer Gebetsaktion begonnen. Wir hoffen auf die Hilfe Gottes, dass wir diese Zeit gut überstehen und von diesem Virus verschont bleiben.“

Corona trifft auch die Ärmsten der Armen! Daher bitten wir euch: Bitte bleibt uns und vor allem den Menschen in unseren Projekten weltweit verbunden. Wir danken für eure Gebete und Spenden!

Mittwoch, März 11, 2020

Tierische Freude in Indien

Kühe: Türen in ein besseres Leben!
Mehr Fotos hier...
Dank vieler großzügiger Spender für unsere Weihnachtsaktion Määärry Christmas 2019 konnten wir insgesamt 524 Ziegen und 13 Kühe an hilfsbedürftige Familien in Indien, Nepal, Ghana und Nigeria verteilen.

Unsere Projektpartnerin Sr. Ephrem von den Cluny Ordensschwestern in Indien freute sich, 16 Ziegenpaare, also gesamt 32 Ziegen, sowie 13 Kühe an notleidende Männer und Frauen im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu verteilen zu dürfen.

Ziegen: Die Besitzerin strahlt vor Freude!
Mehr Fotos hier...
Mrs. Lakshmi ist eine der glücklichen, neuen Kuhbesitzer: „Eure Großzügigkeit hat mir Türen in ein besseres Leben geöffnet. Gott segne euch!”

Eine weitere Mutter, die zwei Ziegen erhalten hat, erzählt uns: "Die Tiere sind meine neue Einkommensquelle und ich hoffe, dass sie sich auch bald vermehren. Dann kann ich nicht nur die Schulgebühren meiner Kinder bezahlen, sondern auch eine neue Bettdecke und einen neuen Kopfpolster zum Schlafen kaufen, und ich kann auch Schulden, die ich bei meinen Verwandten habe, zurückzahlen. Ihr seht: durch euer Geschenk bringt ihr Licht in mein Leben. Es hilft mir ungemein, für mich und meine Familie zu sorgen. Ich werde beten für euch! Danke!"


Mehr Fotos von allen Verteilungen hier.

Mittwoch, März 04, 2020

Ziegen und Kühe für Menschen in Not

Dank eurer großartigen Unterstützung bei unserer Weihnachtsaktion „Määärry Christmas 2019“ konnten wir insgesamt 524 Ziegen und 13 Kühe an notleidende Familien in Indien, Nepal, Ghana und Nigeria verteilen. Die Freude über die Tiere ist riesig! 

Seit Beginn von „Määärry Christmas“ im Jahr 2010 konnten wir bereits mehr als 4.300 Tiere verteilen und somit unzähligen Familien in Not helfen und eine Freude bereiten. Die Ziegen und Kühe sichern das Einkommen dieser Familien langfristig und die Frauen und Männer können ihr Leben selbst in die Hand nehmen. 

Wichtig: Für jede Spende für ein Tier schicken wir nach Abschluss der Verteilungen ein Foto an die uns bekannten Spender. Aktuell sind wir noch dabei, alle Informationen und Fotos zusammen zu tragen. Wir bemühen uns, die Fotos von „deiner“ Ziege oder „deiner“ Kuh sobald wie möglich auszuschicken.

In Ghana wurden in Koforidua und Umgebung insgesamt 50 Ziegen verteilt. Unser ora-Projektpartner Paul Otoo berichtet uns: 

„Wirklich schön an der Aktion jedes Jahr ist auch zu sehen, wie sich die Situationen von Beschenkten über die Jahre zum Positiven verändern. Wie zum Beispiel bei Frau Dankwawho: vor zwei Jahren hat sie von uns im Rahmen der Aktion eine Ziege erhalten. Mittlerweile hat sie 11 davon. Dank der Tiere, so erzählte sie uns, kann sie unter anderem die Schulgebühren für ihre Kinder bezahlen. Die Ziegen verändern das Leben der Beschenkten. Ich danke allen, die mit ihrer Spende dazu beitragen!“

Im Namen des gesamten ora-Teams, unserer ora-Projektpartner vor Ort und der beschenkten Familien in diesen Ländern danken wir ganz herzlich für eure Spenden

Mehr Fotos und Berichte folgen in den kommenden Tagen und Wochen!

Montag, März 02, 2020

Eröffnung ora-Flohmarkt in Mauerkirchen

ENDLICH IST ES SOWEIT! Der neue ora-Flohmarkt in Mauerkirchen im Bezirk Braunau kann eröffnet werden!

Secondhand liegt im Trend! Bereits in Andorf, Gallspach und Grieskirchen gibt es seit einigen Jahren unsere ora-Flohmärkte, wo Sachspenden abgegeben werden und vielseitige Dinge gekauft werden können. Dank zahlreicher engagierter Freiwilliger kann am 3. Juni 2020 nun ein neuer ora-Flohmarkt in Mauerkirchen (Bezirk Braunau) eröffnet werden.

Ein Teil des Teams in Mauerkirchen
Ab Mittwoch, 3. Juni 2020, öffnet der neue ora-Flohmarkt in Mauerkirchen an zwei bis drei Tagen die Woche seine Pforten: Jeden Mittwoch von 9 – 13 Uhr, jeden Freitag von 10 – 17 Uhr, sowie jeden ersten Samstag im Monat von 9 – 13 Uhr können Sachspenden abgegeben sowie eingekauft werden.

Eröffnungswoche
ora-Flohmarkt Mauerkirchen:
Mittwoch 3. Juni 2020: 9 – 13 Uhr
Freitag 5. Juni 2020: 10 – 17 Uhr
Samstag 6. Juni 2020: 9 – 13 Uhr

Adresse ora-Flohmarkt Mauerkirchen:
Spitzgasse 28 (schräg gegenüber Friedhof),
5270 Mauerkirchen

Wir freuen uns auf viele neue Besucher und Besucherinnen!


Mittwoch, Februar 26, 2020

Über 2.000 Mal "DANKE"!

Danke allen, die sich im Jahr 2019 ehrenamtlich mit Zeit, Energie und Kreativität einbrachten. Danke allen, die unsere Arbeit im Jahr 2019 praktisch und/oder finanziell unterstützt haben. DANKE!

Aktuell sind wir dabei, die Spendenbestätigungen und den aktuellen Jahresbericht 2019 zu verschicken. Dabei dürfen wir uns für 2019 bei über 2.000 Personen bedanken!

Für alle, die uns ihr Geburtsdatum bereits genannt haben, haben wir eine Spendenmeldung ans Finanzamt gemacht. Das bedeutet, dass bei diesen UnterstützerInnen die Spenden beim Steuerausgleich automatisch berücksichtigt werden.

Wer uns noch nicht sein Geburtsdatum mitgeteilt hat, kann dies noch jederzeit tun, damit wir die Spenden melden können. Seit 2017 können Privatpersonen in Österreich Spenden nur mit dieser Meldung steuerlich geltend machen. 

Bitte kontaktiert uns, wenn Fragen auftauchen oder wenn uns Fehler unterlaufen sein sollten.

Den aktuellen Jahresbericht von 2019 gibt es auch online anzusehen: aktuell 2019

Freitag, Februar 21, 2020

"Vater, unser Haus brennt!"

Mehr Fotos hier...
Nur wenige Tage nach der Beerdigung des Bruders von ora-Projektpartner Eduard Rudolf aus Rumänien, erhielt der Rumäne aus Cluj vergangenen Sonntag einen weiteren Schreckensanruf:
"Vater, unser Haus brennt!"

Wir haben Eduard, der neben vielen anderen Tätigkeiten die Hausaufgabenbetreuung in Apata und in Augustin aufgebaut hat, Soforthilfe für den Wiederaufbau seines Hauses in Cluj versprochen. Wer kann der Familie mit einem Beitrag helfen?

Eduard Rudolf schreibt: "Vier Stunden lang hat die Feuerwehr zehntausende Liter Wasser gepumpt, bis das Feuer gelöscht war. Es waren etwa 20 Männer, 4 Feuerwehr LKWs, ein Kran, 2 Ambulanzen, 2 Polizeiwagen und all unsere Nachbarn dabei. Leider ist unsere Straße so schmal, dass die großen LKWs nicht nahe zu unserem Haus kommen konnten.

Wir sind Gott enorm dankbar, denn meine Frau Ibi ist noch ein letztes Mal in das Badezimmer gegangen, nachdem sie sich  schon zum Schlafen niedergelegt hat. Dort hat sie so ein feines Geräusch gehört wie Popcorn. Dann hat sie einen Funke bemerkt und sofort alle Personen aus den Schlafzimmern geholt. Schon eine halbe Stunde später wäre es zu spät gewesen.
Ich bin Gott unendlich dankbar, dass wir nicht weitere 4 Tote in der Familie begraben müssen!!

Betreffend des Schadens: wir können noch nicht genau sagen, wieviel die Reparaturarbeiten kosten werden, aber es werden mindestens 15.000 Euro Gesamtschaden sein. Wir brauchen ein neues Dach und auch im Haus gibt es sehr viel Schaden in den Räumlichkeiten. Zur Zeit kann man in unserem Haus nicht wohnen - wir haben keine Elektrizität. Ein bis zwei Wochen muss das Haus trocknen. Es ist gefährlich, dass ein Kurzschluss entsteht.

Unsere Bitte: ich appelliere an die Hilfsbereitschaft meiner Geschwister, Freunde, Bekannten: falls jemand bereit ist eine kleine Summe (oder große Summe) zu spenden, wäre uns als Familie sehr geholfen.

Euer Eduard"

Mittwoch, Februar 19, 2020

LWBFS Andorf packt Baby-Pakete für Rumänien

Schülerinnen der Fachschule Andorf engagierten sich für die Gute Sache und unterstützten uns bei unserer Baby-Aktion. Bei dem Projekt der  drei 1. Klassen und der 2c Klasse ging es darum, Babyartikel zu sammeln und daraus Startpakete für Mütter in Rumänien zu packen.

Um Geld für Anschaffungen wie Fläschchen, Schnuller und Pflegeprodukte zu haben, wurden in der Vorweihnachtszeit verschiedenste Aktionen wie das Produzieren und Verkaufen von Weihnachtskarten oder das Backen und Verzieren von Lebkuchen für die Weihnachts- feier des Maschinenrings Andorf organisiert. Die Schülerinnen waren mit vollem Einsatz dabei. Auch nette Kärtchen mit Glückwünschen auf Englisch und fertigte Schilder „for a baby girl“ oder „for a baby boy“ für die Beschriftung der Pakete fertigten sie an. 

Insgesamt 39 Baby-Start-Pakete und ein Betrag von 500 Euro für den Transport und Ankauf von Windeln und Babynahrung vor Ort konnte am 7. Februar an uns übergeben werden. 82 Schülerinnen beteiligten sich aktiv an diesem Projekt - viele Schüler, die hier jemandem geholfen haben. Wir bedanken uns bei allen, die an der Aktion beteiligt waren!


Wer bekommt die Baby-Pakete? 
In Zusammenarbeit mit ora-Projektpartnerin Angelika Wenger erreichen wir bedürftige Mütter im Umkreis von Timisoara im Westen Rumäniens. Die unabhängige Stiftung „Pro Vita Medica“ berät kostenlos Frauen, die ungeplant schwanger geworden oder die durch die Schwangerschaft in Not geraten sind. Viele Mütter sind überzeugt, eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Erst durch die Beratung, Begleitung und die Zusage von Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen von Pro Vita Medica können sie zur Schwangerschaft und dem Kind „Ja“ sagen. Hier wird allen Frauen geholfen, unabhängig von ihrem Familienstand, Alter, Volksangehörigkeit, materieller Situation oder religiöser Überzeugung. Hier wird jeder Frau Mitgefühl, Liebe und Annahme entgegengebracht. Niemand wird verurteilt.

Mehr Informationen zu unserer Baby-Aktion gibt es hier...

Sonntag, Februar 09, 2020

Wünsche wurden wahr - Danke!

Wir haben Familien in unseren Projekten in Rumänien, Indien und Ghana nach ihren Wünschen zu Weihnachten gefragt. Dank zahlreicher Spenden von euch konnten wir diese Wünsche auch erfüllen. Dafür danken wir euch recht herzlich!

26 Familien in der Armensiedlung von Targu Mures in Rumänien konnten wir mit Öfen ausstatten, viele weitere Menschen mit Brennholz für den kalten Winter versorgen.

Mehr Fotos hier...
Die Familien können nun erleichtert aufatmen, und müssen sich keine Sorgen mehr machen, wenn die Temperaturen unter Null Grad sinken.  „Die Menschen erkennen den Wert dieses Geschenks. Sie sind so dankbar dafür! Mit dem neuen Ofen müssen sie nicht mehr frieren in ihren eignen vier Wänden und können damit  auch kochen und backen. Davon konnte ich mich selbst überzeugen, als mich eine Familie eine Woche später zum Essen einlud.“- Joszi Mucui, ora-Projektpartner



50 Kinder und Jugendliche aus unserer Little Flower Schule in Ghana haben eine Matratze und einen Kopfpolster erhalten und müssen nun nicht mehr auf dem kalten Boden  schlafen. 


„Wir waren erschüttert, als wir hörten, dass die meisten Kinder auf dem harten Fußboden schlafen müssen. Und wenn sie doch eine Matratze haben, dann müssen sie sie mit zwei oder gar drei Geschwistern teilen. Die Freude über eine eigene Matratze sowie einen Kopfpolster war nicht nur den Kindern im Gesicht anzusehen. Auch die Eltern freuten sich mit ihren Kindern!“ Paul Otoo, ora-Projektpartner




72 an Tuberkulose oder HIV erkrankte Personen in Indien konnten mit Vitaminpaketen beschenkt werden. Gesunde Ernährung ist für die Kranken besonders wichtig, damit ihr Immunsystem gestärkt wird. Dank eurer Spenden konnten die Cluny-Schwestern eine große Weihnachtsfeier für diese Menschen veranstalten, wo ihnen wertvolle Lebensmittel überreicht wurden.


„Gemeinsam mit 67 betroffenen Erwachsenen und fünf Kindern haben wir ein großes Weihnachtsfest gefeiert. Zuerst haben wir gemeinsam gebetet. Danach erhielten alle ein Paket mit Reis, Rotne Linsen, Datteln, verschiedenen Bohnen, Obst, Gemüse und Protein Pulver. Die Kinder erhielten zusätzlich eine Schultasche. Außerdem gab es ein leckeres Festessen für alle. Wir danken dem Herrn für diesen wundervollen Tag!“ – Sr. Ephrem, ora-Projektpartnerin


Im Namen aller beschenkte Familien und unserer Projektpartner sagen wir DANKE für eure Spenden! Ihr habt die Wünsche so vieler Menschen wahr werden lassen. 

Donnerstag, Februar 06, 2020

Danke für 5.325 Weihnachtspakete!

Viele Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Privatpersonen und andere Gruppen haben auch 2019 mitgeholfen, sodass sich insgesamt 5.325 Kinder in unseren Projekten in Rumänien, Albanien und Ungarn zu Weihnachten an ihrem Geschenk freuen konnten. 

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Wir danken besonders den unermüdlichen Helfern aus Salzburg und Tirol. Alleine in Bramberg sind 763 Pakete zusammen gekommen, die direkt nach Ungarn gebracht wurden. Auch in Fieberbrunn, St. Martin bei Lofer, Leogang, Maria Alm und vielen anderen Orten wurde fleißig gesammelt, sodass wir in unserem ora-Lager in Leogang insgesamt 1.700 Pakete abholen konnten! Aus Söll in Tirol durften wir uns über 198 Pakete für Kinder freuen!

Auch in Oberösterreich waren mehrere Volks- und Mittelschulen motiviert, sodass weitere 350 Pakete in Andorf abgegeben wurden.  Ebenso danken wir auch unseren Freunden der FCG Wels von der Aktion „Weihnachtsfreude“, insbesondere Roswitha Karl, die weitere 2.400 Weihnachtspakete an unsere Projekte weitergeleitet haben, damit wirklich jedes Kind ein Geschenk der Freude zu Weihnachten erhält. Danke für die gute Zusammenarbeit!


Wir schließen uns dem Dank unserer Projektpartner an und sagen: „Danke für eure Hilfe, damit wir helfen konnten. Danke für eure Hilfe, damit wir weiterhelfen können.“


Donnerstag, Januar 30, 2020

Freudentränen in Ghana

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Dank vieler Spenden für Lebensmittel konnten in Ghana insgesamt 100 Lebensmittelkörbe gepackt und an bedürftige Menschen verteilt werden. Unsere ghanaischen Projektparter Bernice und Paul Otoo berichten uns davon:

"Zwischen dem 26. und 31. Dezember 2019 haben wir mit unserem Team in unterschiedlichen Dörfern um Koforidua und Akropong 100 Menschen mit Lebensmittelkörben beschenkt. 

Uns war es wichtig, vor allem die Menschen zu erreichen, die aus diversen Gründen von der Allgemeinheit zurückgewiesen werden: kranke Personen, ältere, allein stehende Personen oder auch Witwen. Jedes Paket enthielt Reis, Öl, Brot, Tomatenmark, Zucker, Milch, Kakaopulver, Getränke und Dosenfisch."


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Bernice erzählt uns weiter:
"Heuer waren die Verteilungen geprägt von Freudentränen. Eine 90-jährige Frau zum Beispiel, ihr Name ist Naa, wurde von ihrer gesamten Familie und der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen, weil sie eine Krankheit hat, die man in Ghana nicht kennt. Als wir ihr den Lebensmittelkorb überreichten, konnte sie ihre Tränen vor Freude nicht mehr zurück halten. Ein anderer Mann fragte uns, nachdem er die Lebensmittel erhalten hat, vier Mal, ob das auch wirklich alles seine Dinge sind. Er konnte es nicht glauben.

Uns erfüllt es mir großer Dankbarkeit, dass wir Menschen wie diesen helfen dürfen. Es ist schockierend zu sehen, wie manche davon leben. Viele davon schlafen auf dem kalten Lehmboden."