Freitag, Juni 23, 2017

Mit einem Fahrrad raus aus der Armut

Weite Entfernungen in die Schule, zum nächsten Krankenhaus oder zum Markt machen es vielen Menschen in unseren Projektländern unmöglich, am Leben teilzunehmen und sich selber zu helfen. Ob Fahrrad, Schulbus, Lastauto oder Motorrad: Jede Spende für ein Transportmittel eröffnet Wege aus Armut und Not.

Der 16-jährige Godsway aus Ghana ist ein Beispiel dafür, wie sich das Leben durch das Geschenk eines Fahrrades verbessern kann. 

Godsway kommt auf seinem neuen Fahrrad zur Schule


Projektleiterin Verena Rösslhumer schildert: „Godsway besucht in Ghana die Junior High School. Er ist sehr motiviert und zielstrebig, doch leider kam er jeden Tag zu spät in die Schule. Warum? Zu seinem Dorf führt keine Straße, um ihn mit dem Schulbus abzuholen und der Fußmarsch ist beschwerlich und lang. Nun hat ihm sein Pate ein Fahrrad finanziert, damit er den Schulweg rascher bewältigen kann. Das Ergebnis ist erfreulich. Nun kommt Godsway jeden Tag pünktlich in die Schule und erspart sich die tägliche Strafaufgaben fürs „zu spät“ kommen. Er verpasst nichts vom Unterricht, kommt früher wieder nach Hause und gewinnt somit mehr Zeit um die Hausaufgaben zu erledigen und um seinen Eltern auf der Farm zu helfen.“

Um wie Godsway möglichst vielen Menschen in Ghana, Uganda, Indien, Nigeria und Rumänien zu helfen, bittet wir um Spenden für „Mobilität gegen Armut“. Als Dank erhalten Spender später ein Foto von dem Transportmittel, das durch ihre Spende finanziert wurde. 

Fahrrad als Sachspende
Wer selber ein gebrauchtes, aber halbwegs fahrtaugliches Fahrrad als Sachspende herschenken möchte, kann dies in unseren ora-Sammelstellen in Andorf, Gallspach, Grieskirchen, Ardagger, Leogang oder bei einer ora-Sammlung tun. Wir sind dankbar für jedes Transportmittel! 
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