Freitag, Februar 24, 2012

Kein (r)Auskommen im kalten Februar

Im Jänner freuten sich Familien über ihr Lebensmittelpaket.
Doch mittlerweile sind die Vorräte restlos aufgebraucht.
Auch in Rumänien hat der besonders harte Winter Spuren hinterlassen. Die Menschen in der Siedlung von Romafamilien am Rande der Stadt Turgu Mures leben vom Müllsammeln. Täglich durchkämmen die Männer, Frauen und auch die älteren Kinder die Stadt auf der Suche nach Plastik oder sonstigem wertvollen Abfall, den sie verkaufen können. Doch bei Temperaturen um minus 20 Grad Celsius, wie sie der Februar mit sich brachte, war dies nicht möglich. Die Menschen mussten in ihren bescheidenen Hütten bleiben und sich vor der Kälte schützen. Ohne die kleinen Einkünfte vom Müllsammeln ernähren sich viele Familien seit Wochen nur von Kartoffeln und Zwiebeln. Mehr ist nicht vorhanden. Denn mittlerweile sind auch die Nahrungsmittel aus den ora-Lebensmittelpaketen restlos aufgebraucht. Und selbst der Weg in die Suppenküche, die durch ora international betrieben wird, war bei der Kälte zu gefährlich.

Liebe Freunde, wir können diesen Männern und Frauen und ihren Kindern in der Not helfen! Mittlerweile sind die Temperaturen etwas milder geworden, doch der Versorgungsengpass bleibt bestehen. Sofort überwies ora extra Spendengelder nach Rumänien. Unsere Partner Jozsi und Geza können dadurch bereits die Familien, die am dringendsten Hilfe benötigen, mit Lebensmitteln versorgen. Nächste Woche wird zusätzlich ein ora-Hilfstransport mit wertvollen Lebensmitteln für Rumänien beladen. So wollen wir den Familien Mut machen: Der Frühling kommt bestimmt.

Wir danken für Ihre Mithilfe!
Finanziell, durch Ihre dringend nötige Spende für Transportkosten und erforderliche Anschaffungen.
Praktisch, beim Beladen jedes LKWs.
Materiell, durch Ihre wertvolle Sachspende.


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